Meine Merkliste Geteilte Merkliste

Dreiklassenwahlrecht

Dreiklassenwahlrecht

Vordemokratisches Interner Link: Wahlrecht, das gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt, nach dem allen Wahlberechtigten die gleiche Anzahl von Stimmen zusteht.

Das D. galt von 1850 bis 1918 in Preußen und teilte die Wahlbevölkerung entsprechend ihres Einkommens und Steueraufkommens in drei Gruppen mit unterschiedlichen Stimmenanteilen ein.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

Weitere Inhalte

Audio Dauer
Aus Politik und Zeitgeschichte

APuZ #10: Kinder und Politik

Kinder an die Macht? Für diese Folge haben wir mit vier Kindern über ihre politischen Visionen und mit Pädagogin Sabine Andresen und Jugendforscher Simon Schnetzer über Schutz, Autonomie und…

Video Dauer
Erklärfilm

Überhang- und Ausgleichsmandate - 2021

Was sind Überhangmandate? Wie entstehen sie? Wie werden sie ausgeglichen? Und warum musste das Wahlrecht zur Bundestagswahl 2021 erneut überarbeitet werden? Die Bundeszentrale erklärt wie die…

Artikel

Kommunalwahlen

Die Ausgestaltung der Kommunalwahlen ist die Angelegenheit der Länder. Das führt zu einer Vielzahl unterschiedlicher Wahlsysteme.

Artikel

Wahlsysteme

Fast alle Länder wenden eine personalisierte Verhältniswahl mit Erst- und Zweitstimme an. Doch im Detail gibt es einige Unterschiede in der Wahlgesetzgebung der Bundesländer.

Artikel

Vertrag von Lissabon

Der Vertrag aus dem Jahre 2007 hat dem Europäischen Parlament eine Ausweitung der Mitbestimmungsrechte auf fast alle Politikbereiche beschert.