🌤️ Guten Morgen,
heute ist Welttag des Buches. Welche Rolle spielen Bibliotheken als Buch- und Leseorte?
🗓️📖 Aktionstag
1995 erklärte die UNESCO den 23.4. zum Welttag des Buches und des Urheberrechts.
Weltweit wird mit Aktionen die Bedeutung von Büchern als Brücke zwischen Generationen und Kulturen sowie die Stärkung der Rechte von Autorinnen und Autoren hervorgehoben.
Die bundesweite Leseförderaktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ soll Kinder für das Lesen begeistern: Schüler/-innen bekommen in Buchhandlungen ein Buch geschenkt.
📚💬 Bibliotheken
Einst waren Bibliotheken exklusive Wissensorte, die nicht allen zugänglich waren. Heute sind sie kulturelle Zentren des öffentlichen Lebens und des Austauschs.
Neben dem Zugang zu analogen und digitalen Medien bieten sie je nach Größe und Mitteln vielfältige Angebote: Leseecken, Cafeterien, Workshops und flexibel nutzbare Räume (z. B. für Lerngruppen).
Eine Herausforderung für das Bibliothekswesen besteht darin, die technische Ausstattung und die Qualifizierung des Personals kontinuierlich an das wachsende Angebot und die Digitalisierung anzupassen.
🏫 „Dritte Orte“
Die Raumsoziologie unterscheidet zwischen dem Ersten Ort (Zuhause) und Zweiten Ort (Arbeits-/Lernort). 1989 führte der Soziologe Ray Oldenburg das Konzept des „Dritten Ortes“ als Raum ein, der Soziales und Lernen vereint.
Bibliotheken greifen dieses Konzept auf und gestalten ihre Räume bewusst als für alle Menschen zugänglichen Ort des Austauschs.
Als Treffpunkt sind Bibliotheken wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vor allem in ländlichen Regionen sind sie oftmals einer der wenigen nicht-kommerziellen Begegnungsräume.
➡️ Mehr zur Bedeutung von Bibliotheken: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3090
➡️ Und was macht das Lesen und das Buch politisch? Zum Podcast: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3091
Viele Grüße
Deine bpb Social Media Redaktion