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diese Woche haben sich die G20-Finanzminister/-innen in den USA getroffen.
🌍💬 G20
Die „Gruppe der 20“ (G20) entstand 1999, um die Zusammenarbeit im globalen Finanzsystem zu stärken. Zunächst trafen sich die Finanzminister/-innen. Seit 2008 kommen auch die Staats- und Regierungsoberhäupter regelmäßig zusammen.
Im „Finance Track“ beraten die Finanzminister/-innen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer mit Vertretungen internationaler Finanzinstitutionen über Herausforderungen, Reformen und Wachstumsförderung.
Unter der diesjährigen Präsidentschaft der USA liegen die Schwerpunkte auf globalen Handelsungleichgewichten und besseren Bedingungen für Investitionen.
⚡ Streitpunkte
Die Einladung des russischen Finanzministers und die Ausladung der südafrikanischen Delegation, obwohl das Land G20-Mitglied ist, sorgten bei den europäischen Staaten für Protest.
Kritisiert wurde außerdem, dass einige Pressevertreter/-innen keinen Zugang erhielten.
Beobachter/-innen befürchten, dass die USA die G20 für ihre nationalen Interessen nutzen, etwa bei Sanktionen gegen den Iran oder der Deregulierung der Finanzmärkte.
🔎📃 Bedeutung des Formats
Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Schmucker hält das Format grds. für wichtig. Konkrete Ergebnisse erwartet sie jedoch nicht, da die Staaten dafür enger zusammenarbeiten müssten.
Laut Schlucker hängt das Format maßgeblich an der Kooperationsbereitschaft der Staaten: Diese hätten die USA zumindest 2025 vermissen lassen. China dagegen nutze das Forum, um sich als multilateraler Akteur zu positionieren.
Solange die russische Vollinvasion in der Ukraine anhält, sei laut Schlucker kaum Bewegung bei dem Format möglich. Aufgrund seiner wirtschaftlichen Größe könne Russland nicht aus der Gruppe ausgeschlossen werden.
➡️ Zum Interview mit Schmucker: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3175
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