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Am Sonntag wurde in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (MV) gewählt. Das sind die Ergebnisse:
🗳️ Wahl in MV
In MV hat die AfD die Wahl mit 38,2 % der Stimmen gewonnen und konnte ihr Ergebnis von der Wahl 2021 mehr als verdoppeln. Knapp dahinter landete die SPD mit 35,5 % auf Platz zwei.
Deutlich abgeschlagen, aber ebenfalls im neuen Landtag vertreten, sind Linke (6,5 %) und Grüne (5,7 %). Für eine erneute Regierungskoalition von SPD und Linken reicht dieses Ergebnis nicht. Sie benötigen die Unterstützung der Grünen.
Eine Regierung unter AfD-Leitung gilt als unwahrscheinlich: Alle Parteien des neuen Landtags haben eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen.
📊 Wahl in Berlin
In Berlin hat sich mit 25,7 % die Linke als stärkste Partei durchgesetzt. Die bisherigen Regierungsparteien CDU (18,8 %) und SPD (12,1 %) verzeichneten Verluste.
Ebenfalls im Abgeordnetenhaus sitzen AfD (16,3 %) und Grüne (14,3%).
Rechnerisch sind verschiedene Koalitionen möglich. Als realistisch gilt entweder ein Bündnis aus Linken, Grünen und SPD oder eine CDU-geführte Regierung mit Grünen und SPD.
🔍 Auswirkungen
Die CDU hat in MV ein historisch schlechtes Ergebnis eingefahren: Die Partei verpasste mit 4,9 % erstmals in ihrer Geschichte den Einzug in einen Landtag.
In Berlin könnte es ebenfalls zu einer Premiere kommen. Mit Elif Eralp könnte erstmals eine Politikerin der Linken und zugleich erstmals eine Frau mit Migrationsgeschichte Regierende Bürgermeisterin der Hauptstadt werden.
V.a. der Wahlkampf in MV war stark von bundespolitischen Themen geprägt. Welche Konsequenzen die Ergebnisse auf Bundesebene haben, ist noch offen.
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Deine bpb Social Media Redaktion