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Sicherheitslücke bei PHP | Deine tägliche Dosis Politik | bpb.de

29. Oktober 2026

Sicherheitslücke bei PHP Deine tägliche Dosis Politik

👋 Guten Morgen!

Vergangene Woche wurden zwei gravierende Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP bekannt. Mit welchen Auswirkungen?

💻 PHP

  • PHP ist eine Programmiersprache, die die Basis für einen großen Teil der Websites im Internet bildet. Sie wurde von einem Verbund aus Fachleuten entwickelt.

  • Bei PHP handelt es sich um eine Open-Source-Sprache. Das bedeutet, dass ihr Quellcode, also ihr Bauplan, frei und öffentlich zugänglich ist und durch Dritte verändert oder weitergegeben werden kann – oder dass entdeckte Schwachstellen veröffentlicht werden können, eine Art Frühwarnsystem.

  • Schätzungen zufolge nutzen heute 70 % aller Webseiten in Deutschland (Dtl.) PHP.

Nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor kritischen PHP-Sicherheitslücken gewarnt hatte, wurden zahlreiche Webseiten in Deutschland eingestellt. (© picture-alliance, Bonn.digital | Marc John)

🔐 Sicherheitslücken

  • Die Sicherheitslücken erlauben es Kriminellen, einen Schadcode auf verwundbare Servern aufzuspielen. So können sie die Kontrolle übernehmen, sensible Daten abgreifen und die Strukturen für weitere Cyber-Angriffe nutzen.

  • Als erste Reaktion haben die Entwickler/-innen sogenannte Patches veröffentlicht. Dabei handelt es sich um Programmänderungen, die die IT-Lücken schließen sollen.

  • Entdeckt wurden die Sicherheitslücken mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI). KI kann jedoch ebenso eingesetzt werden, um solche Lücken auszunutzen.

💾 Folgen

  • Weltweit hatten Betreiber ihre Seiten zeitweise vom Netz genommen. In Dtl. gingen u. a. Bundesländer, Behörden, Kliniken und Universitäten diesen Schritt.

  • Seit Bekanntwerden der Sicherheitslücke gibt es zahlreiche Angriffsversuche durch Cyberkriminelle. Wie erfolgreich diese sind und welcher Schaden entsteht, wird erst in den kommenden Wochen und Monaten feststellbar sein.

  • Für Nutzende besteht beim Surfen im Internet v. a. ein indirektes Risiko: Von ungeschützten Websites können z. B. eingegebene Daten oder Passwörter abfließen.

➡️ Das sagt die europäische Presse zur Sicherheitslücke: Externer Link: https://kurz.bpb.de/dtdp3223

Viele Grüße
Deine bpb Social Media Redaktion

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