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Quiz: Testen Sie Ihr Wissen zu Open Educational Resources (OER)!

Open Educational Resources, kurz OER, sind wichtige Quellen für Lehrende im Zeitalter digitaler Bildung. Welche Besonderheiten weisen sie auf? Und was haben OER eigentlich mit Bonussystemen zu tun? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz!

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Open Educational Resources, kurz OER, sind wichtige Quellen für Lehrende im Zeitalter digitaler Bildung. Welche Besonderheiten weisen sie auf? Und was haben OER eigentlich mit Bonussystemen zu tun? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz!

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Erläuterung

OER werden im Web unter offenen Lizenzen angeboten, die erlauben, dass die Inhalte kopiert und weiterbearbeitet werden können. Diese Inhalte gelten als Open Content, der frei zugänglich ist und einen Themenschwerpunkt auf Bildung setzen kann.

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Erläuterung

Laut Leonhard Dobusch, Juniorprofessor für Organisationstheorie an der Freien Universität Berlin, ist die Finanzierung von Lehr- und Lernmitteln an Schulen stark auf den Ankauf von Schulbüchern ausgelegt. Eine Vorfinanzierung oder Ausschreibung von OER-Lernmitteln sei bei den Schulen noch nicht vorgesehen. Bildungsmaterialien würden zwar größtenteils öffentlich und über Beiträge finanziert, seien dann aber noch lange nicht offen zugänglich.

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Erläuterung

Fünf Jahre nach dem Launch der niederländischen OER-Plattform "Wikiwijs" im Jahr 2008 wurde diese wieder eingestellt. Hintergrund waren Probleme mit der Qualität der Medien sowie die Tatsache, dass nur wenige Lehrende eigens hergestellte Inhalte auch teilten. Eine im Jahr 2013 unter Lehrenden durchgeführte Befragung zeigte, dass überhaupt nur 2,9 Prozent dafür offen waren.

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Erläuterung

Offene Bildungsmaterialien sind frei über das Web zugänglich und können überall auf der Welt eingesehen und verändert werden. Somit können Initiativen oder Lehrende OER-Material anderer Länder übersetzen, an den bestehenden Bildungshintergrund anpassen und für den Unterricht im eigenen Land aufbereiten.

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Erläuterung

Für die Zukunft von OER erhofft sich Leonhard Dobusch, Juniorprofessor für Organisationstheorie an der Freien Universität Berlin, von Seiten der Politik die Schaffung starker, auch monetärer Anreize für die Investition in OER. Dies könnte beispielsweise über ein Bonussystem laufen: Wenn eine Schule in OER-Lernmittel investiert, erhält sie 15 bis 25 Prozent als OER-Bonus zusätzlich. Durch Investitionen in offene Bildungsmaterialien entstünden öffentliche Güter, die von allen genutzt werden könnten.

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Ihre Auswertung

Welche Beschreibung trifft auf OER zu?

Erläuterung

OER werden im Web unter offenen Lizenzen angeboten, die erlauben, dass die Inhalte kopiert und weiterbearbeitet werden können. Diese Inhalte gelten als Open Content, der frei zugänglich ist und einen Themenschwerpunkt auf Bildung setzen kann.

Was wird OER häufig gegenübergestellt?

Erläuterung

Laut Leonhard Dobusch, Juniorprofessor für Organisationstheorie an der Freien Universität Berlin, ist die Finanzierung von Lehr- und Lernmitteln an Schulen stark auf den Ankauf von Schulbüchern ausgelegt. Eine Vorfinanzierung oder Ausschreibung von OER-Lernmitteln sei bei den Schulen noch nicht vorgesehen. Bildungsmaterialien würden zwar größtenteils öffentlich und über Beiträge finanziert, seien dann aber noch lange nicht offen zugänglich.

Was offenbarte die Einstellung der niederländischen OER-Plattform "Wikiwijs"?

Erläuterung

Fünf Jahre nach dem Launch der niederländischen OER-Plattform "Wikiwijs" im Jahr 2008 wurde diese wieder eingestellt. Hintergrund waren Probleme mit der Qualität der Medien sowie die Tatsache, dass nur wenige Lehrende eigens hergestellte Inhalte auch teilten. Eine im Jahr 2013 unter Lehrenden durchgeführte Befragung zeigte, dass überhaupt nur 2,9 Prozent dafür offen waren.

OER sorgen dafür, dass Lehrinhalte verbreitet und für unterschiedliche Kontexte angepasst werden können. Wozu leisten sie zudem einen Beitrag?

Erläuterung

Offene Bildungsmaterialien sind frei über das Web zugänglich und können überall auf der Welt eingesehen und verändert werden. Somit können Initiativen oder Lehrende OER-Material anderer Länder übersetzen, an den bestehenden Bildungshintergrund anpassen und für den Unterricht im eigenen Land aufbereiten.

Wie könnten Bonussysteme und OER miteinander zusammenhängen?

Erläuterung

Für die Zukunft von OER erhofft sich Leonhard Dobusch, Juniorprofessor für Organisationstheorie an der Freien Universität Berlin, von Seiten der Politik die Schaffung starker, auch monetärer Anreize für die Investition in OER. Dies könnte beispielsweise über ein Bonussystem laufen: Wenn eine Schule in OER-Lernmittel investiert, erhält sie 15 bis 25 Prozent als OER-Bonus zusätzlich. Durch Investitionen in offene Bildungsmaterialien entstünden öffentliche Güter, die von allen genutzt werden könnten.