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Schülerwettbewerb

11.6.2019

Präsentationsformen

Bei manchen Aufgaben kann zwischen mehreren Präsentationsformen ausgewählt werden.
Die Erklärungen dienen der allgemeinen Erläuterung. Entscheidend sind immer die Zeit-, Seiten- und Größenangaben, die Sie bei den jeweiligen Aufgaben unter der Überschrift „Das sendet ihr ein“ finden.

PDF-Icon Infotafeln
PDF-Icon Lapbook
PDF-Icon Video/ Film
PDF-Icon Leseheft
PDF-Icon Wandzeitung
PDF-Icon Zeitungsseite(n)
PDF-Icon Radiofeature als (Audio-) Podcast
PDF-Icon Multimedia-Präsentation
PDF-Icon Infobroschüre
PDF-Icon Präsentationskiste (Schuhkarton)
PDF-Icon Illustrierte Dokumentation

PDF-Icon Projektbericht und Leitfragen

Infotafeln

Eine Infotafel zeigt auf einer großformatigen Seite Teilergebnisse einer Projektarbeit unter Zuhilfenahme unterschiedlicher Darstellungsformen.
Zur Präsentationsform „Infotafeln“ gehören mehrere großformatige Tafeln, die thematisch zusammenpassen und die in der Gesamtheit das Arbeitsergebnis abbilden.
Jede Infotafel enthält Fotos, Bilder und/oder Zeichnungen im Zusammenhang mit einem erläuternden, informativen Text zu einem Teilbereich des bearbeiteten Themas.
Die Präsentation soll die Betrachtenden zu genauerem Hinschauen ermuntern und durch strukturierende Gestaltungselemente den jeweiligen Schwerpunkt der Tafel deutlich machen. Ein klares Layout und eine nicht zu kleine Schrift sind dabei wichtig.
Großformatige Infotafeln finden beispielsweise in Ausstellungen Verwendung.

Umfang und Format:
In der Regel 6-8 Infotafeln bis zum Format DIN A2
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben

Checkliste:
  • Ist das Layout klar und deutlich strukturiert?
  • Haben die Tafeln deutlich formulierte Überschriften?
  • Gibt es auf jeder Tafel passende Bebilderungen?
  • Enthalten die einzelnen Tafeln informative Darstellungen der Teilergebnisse?
  • Ist ein Fazit, eine kritische Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema deutlich erkennbar?
Weiterführende Informationen und Materialien:

Lapbook

Ein Lapbook ist eine faltbare Mappe zu einem erarbeiteten Thema. Das Lapbook lässt sich mehrfach aufklappen und bietet so immer wieder neue Überraschungen.
Während der Projektarbeit werden die Informationen, Berichte, persönlichen Einschätzungen usw. schriftlich und zeichnerisch in unterschiedliche selbst gestaltete „Minibücher“ in allen Faltformen eingetragen und am Ende in das Lapbook eingearbeitet oder eingeklebt.
Dabei können Leporellos, Taschen, Klappkarten, Pop-ups, Umschläge mit Kärtchen usw. verwendet werden. Es gibt unendlich viele Varianten von Lapbooks, kein Ergebnis gleicht dem anderen.

Umfang und Format:
In der Regel aufgeklappt bis zum Format DIN A2.
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse im Lapbook dargestellt?
  • Ist das Lapbook originell und ansprechend gestaltet?
  • Ergänzen Fotos, Bilder, Zeichnungen anschaulich die Texte?
  • Wird sachlich richtig informiert?
  • Gibt es eine Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema?
Weiterführende Informationen und Materialien:
Beispiele für Lapbooks als Anregung: https://bildungsserver.berlin-brandenburg.de
www.schule.at, Stichwort Lapbook Vorlagen eingeben
www.zaubereinmaleins.de, Stichwort Lapbook eingeben


Video/Film

Videos oder Filme stellen Ergebnisse, Aussagen und Ziele eines Projektes in bewegten Bildern und Ton dar.
In Videos und Filmen können Arbeitsergebnisse dokumentiert, szenisch (nach)gespielt und dokumentiert werden.
Um Informationen, Sachverhalte und tatsächliche Ereignisse anschaulich darzustellen eignen sich z.B. Archivaufnahmen, Infografiken sowie Aufnahmen von Originalschauplätzen und realen Personen. Durch gefilmte Interviews – ggf. mit Smartphones („Handyvideos“) - mit Einblendung des Aufnahmeortes und der Umgebungsgeräusche kann sich der Betrachter besser in eine Situation hineinversetzen. Der Moderator oder der Off- Sprecher und sein Text berichten und erläutern die Zusammenhänge.
Es ist auch möglich, Erkenntnisse und Tatsachen in Szenen umzusetzen und als ausgedachte Erzählungen zu verfilmen oder als Theaterstück oder szenischen Darstellung zu spielen. Für die einzelnen Szenen braucht man Schauspielerinnen und Schauspieler, Requisiten und Kostüme und jeweils eine Kulisse. Die Aufführung kann gefilmt und dann als Film präsentiert werden.
Ein Video kann auch Zusammenhänge und Informationen kurz und unterhaltsam erklären und so Interesse an einem Thema wecken. Off- Kommentare, Texte, Bilder und Musik können mit Gestaltungselementen wie Zeichnungen, Comics, Legetechniken, Animationen usw. wechseln.
Die Präsentationsform kann eine Mischung von Elementen der Dokumentation, des Spielfilms und des Erklärvideos miteinander verbinden. Erklärvideos sind kurze Filme, in denen komplexe Inhalt oder Vorgänge knapp und leicht verständlich dargestellt werden. Sie verpacken den Inhalt oft in eine kleine Geschichte (Storytelling) mit kleinen Einspielungen, 3-D-Elementen und Tricktechniken.
Eine Ablaufplanung für die Erstellung des Videos macht das Drehen einfacher. Für den Schnitt und die Nachbearbeitung auf dem Computer gibt es einfache Software.

Umfang und Format:
Format und Umfang des Videos sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN: “ angegeben.
Das Video/der Film sollte mit allen gängigen Media-Playern problemlos abgespielt werden können.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse im Video dargestellt?
  • Ist ein Fazit/ eine kritische Stellungnahme/ ein Meinungsbild zum Thema deutlich erkennbar?
  • Werden geeignete gestalterische Mittel zur Vermittlung der Arbeitsergebnisse genutzt?
  • Wie ist das Verhältnis von Informationsgehalt und Anschaulichkeit durch Ton und Bilder?
  • Werden Datenschutz und Urheberrechte eingehalten?
Weiterführende Informationen und Materialien:
https://www.lmz-bw.de/filmbildung/praktische-filmarbeit/ - Tipps zur Filmarbeit vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
http://www.bpb.de/lernen/formate/232220/erklaerfilme - Beispiele für Erklärfilme sind auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung zu finden.
https://edulabs.de - Hilfreiche Ideen, Materialien und Apps für die Arbeit mit Videos


Leseheft

Ein Leseheft informiert mit unterschiedlichen Texten und Bildern über Ereignisse, Vorgänge, Erkenntnisse, Einschätzungen und Stellungnahmen. Das Leseheft ist originell gestaltet, bebildert und fordert zum Lesen und Nachdenken auf.
Die Texte sollen Leserinnen und Leser nicht nur sachlich richtig informieren, sondern ihnen auch persönliche Gedanken und Gefühle schildern. Dafür eignen sich z.B. Tagebucheintragungen, (Experten-)Interviews, Berichte, Erzählungen.
Passende Fotos, Zeichnungen, Comics usw. dienen der Erklärung, sowie dem besseren Verständnis und belegen Aussagen.
Das Leseheft kann in digitaler oder analoger Form gestaltet werden.

Umfang und Format:
In der Regel 8 Seiten DIN A 4
Das Leseheft kann in analoger Form entweder in DIN A4 oder in DIN A5 mit passender Faltung erstellt werden.
Natürlich ist es auch möglich, es ausschließlich in digitaler Form zu erstellen und ggf. auf der Schulhomepage zu veröffentlichen. Die digitale Erstellung hat den Vorteil, dass das Leseheft auch online weitergegeben werden kann.
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse im Leseheft dargestellt?
  • Ist das Leseheft originell und ansprechend gestaltet?
  • Ergänzen Fotos, Bilder, Zeichnungen anschaulich die Texte?
  • Wird sachlich richtig informiert?
  • Werden auch persönliche Gedanken und Gefühle geschildert?
  • Gibt es eine Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema?

Wandzeitung

Die Wandzeitung illustriert die Projektergebnisse auf großem Format – DIN A1 oder DIN A0 - für die Öffentlichkeit.
Informationen, Wissenswertes und Meinungen werden in Texten, Fotos und/oder Schaubildern übersichtlich dargestellt und dem Betrachter mitgeteilt.
Eine Wandzeitung lockt Leserinnen und Leser mit ansprechender optischer Gestaltung an und macht neugierig. Schrift, Schriftgröße und Bilder werden so gewählt, dass man schnell einen Überblick gewinnt.
Die Informationen sind auf das Wesentliche beschränkt. Daher ist es sinnvoll, Texte zusammenzufassen oder eigene Zeichnungen, Mind Maps oder Schaubilder anzufertigen. Bei Bedarf ergänzt man die Wandzeitung mit Linien, Pfeile oder Rahmen, um ihr eine übersichtliche Struktur zu geben.
Abschnitte mit Überschriften, eine klare Gliederung und eine kreative Gestaltung sollen erreichen, dass man sich mit den Inhalten auseinandersetzt.

Umfang und Format:
Format in der Regel DIN A1 (84 x 60 cm) bis zu DIN A 0 (120 x 84 cm)
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Wandzeitung dargestellt?
  • Ist die Überschrift/der Titel treffend gewählt?
  • Enthält die Wandzeitung graphische Elemente wie Schülerzeichnungen, Fotos, Statistiken, Karikaturen usw.? Sind Bild und Text sinnvoll kombiniert?
  • Führt die Wandzeitung Leserinnen und Leser durch Zwischenüberschriften, Schriftgröße und Farbgebung zu zentralen Aussagen?
  • Enthält die Wandzeitung beschreibende, analysierende und wertende Elemente?
  • Gibt es eine Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema?
Weiterführende Informationen und Materialien:
http://www.bpb.de/lernen/formate/methoden/46861/wandzeitung


Zeitungsseiten

In Stil und Aussehen einer Tages- oder Wochenzeitung sollen die Ergebnisse der Projektarbeit dargestellt werden.
Zeitungsseiten unterscheiden sich im Format, in der Aufmachung und im Schreibstil.
"Die eine richtige" Zeitungsseite gibt es nicht, es sind sehr unterschiedliche Ausprägungen möglich. Eine Zeitungsseite soll auch wie eine echte Zeitungsseite aussehen und auch so inhaltlich gestaltet werden, also mit unterschiedlichsten Textarten, Fotos, Illustrationen und Schriftgrößen.
Die Zeitungsseite beinhaltet also unterschiedliche Artikel rund um das behandelte Thema. Denkbar sind „die Nachricht“, „der Meinungs- oder Leitartikel“, das Interview, die Glosse (ironische Zuspitzung), der Kommentar, der Leserbrief und anderes. Nicht zu vergessen: Die Schlagzeile! Illustrationen, Fotos, eine Karikatur oder ein kurzer Comic-Strip sollen den Text auflockern und ergänzen.
Hilfreich sein kann natürlich der Kontakt zu einer Zeitungsredaktion, die beim Aufbau einer solchen Seite behilflich sein kann und die dann vielleicht auch Interesse daran hat, die Seite oder Auszüge daraus zu veröffentlichen.

Umfang und Format:
Verlangt werden in der Regel zwei gestaltete Seiten.
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.
Das Format muss nicht zwingend einer Original-Zeitungsseite entsprechen, machbar ist eher das Format DIN A3.
Die Bundeszentrale bietet für die Gestaltung technische Hilfen an.
Im Booklet verbirgt sich eine ausführliche Gebrauchsanweisung. Viel Erfolg!
Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Zeitungsseite dargestellt?
  • Werden die gesammelten Informationen verständlich und in verschiedenen Artikeln abwechslungsreich angeboten?
  • Tragen die Artikel aussagekräftige Überschriften?
  • Sind Meinung und Nachricht erkennbar voneinander getrennt?
  • Hat die Seite das typische Erscheinungsbild einer Zeitung?
  • Lockern Fotos oder Illustrationen die Texte auf?
Weiterführende Informationen und Materialien:
https://www.deutsche-tageszeitungen.de/pressefachartikel/fachausdruecke-im-journalismus/
http://files1.derwesten.de/pdf/Stiftung%20Lesen%20Heft_6.pdf


Radiofeature als (Audio-) Podcast

Ein Radiofeature verbindet Elemente von Hörspiel, Dokumentation und Reportage zu einem informativen, kritischen Hörbeitrag.
Ein Feature lässt viele Spielarten zu. Es besteht im Wesentlichen aus Wortbeiträgen, Reportagen und Interviews, die durch Musik und andere Tonbeiträge verbunden oder untermalt werden.
Die Medien verstehen unter einem Feature einen lebendig gestalteten Informationsbericht, der abstrakte Sachverhalte mit verschiedenen Mitteln und Effekten besonders interessant, anschaulich und sinnlich erfahrbar "aufmacht" und spannend wie auch unterhaltsam darstellt.
Im Fernsehen lassen sich optische Reize setzen. Im Radio beschränkt sich die Gestaltung eines Features auf akustisch Übertragbares. Der Featurecharakter wird durch Sprecher- und Szenenwechsel erreicht, sowie durch das Einblenden von kurzen Statements, Kurzinterviews, Archivaufnahmen und Musik. Auch Originalgeräusche im Hintergrund oder als Überleitung vor Wortbeiträgen können für Abwechslung sorgen und so zu einer spannenden Präsentation führen.
Ein Radiofeature kann man u.a. mit einem Smartphone aufnehmen und am Computer mit kostenloser Schnittsoftware weiter bearbeiten.

Umfang und Format
Dauer in der Regel: 8 min als MP3-Datei (6 min. beim Wettbewerb 2019)
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse im Radiofeature dargestellt?
  • Wird auf die wesentlichen Gesichtspunkte des Themas altersgemäß, sachlich richtig und differenziert eingegangen?
  • Weist das Feature eine sinnvolle Struktur auf?
  • Sind die einzelnen Beiträge effektvoll gestaltet und in einer sachlogischen Reihenfolge angeordnet?
  • Wirkt das Feature insgesamt originell, spannend, amüsant, lustig oder motivierend?
  • Wird eine begründete Position zum Thema eingenommen und deutlich gemacht?
Weiterführende Informationen und Materialien:
https://www.ohrenspitzer.de/fileadmin/files/Methodendatenbank/Medien_machen/Audio-Feature/Ohrenspitzer_Unterrichtsmodul_Radio_Feature_Endversion.pdf
https://www.tu-chemnitz.de/phil/iesg/professuren/swandel/projekte/radiofeature/radiofeature.php http://www.mkblog.org/2014/11/04/wie-man-ein-radiofeature-macht/


Multimedia-Präsentation

Eine Multimedia-Präsentation besteht aus einer Kombination von Medien wie z.B. Texten, Fotografien, Grafiken, Animationen, Audio- oder Videosequenzen und einem verbindenden Vortragstext.
Die Multimedia-Präsentation (z.B. PowerPoint, Open Office Impress) wird am Computer erstellt und dann in Vortragsform einer Adressatengruppe präsentiert. Der gesprochene Text wird in der Audiospur des Programms hinterlegt, kann abgespielt oder bei einer Präsentation auch frei gesprochen werden. Unabhängig davon soll der Vortragstext in der Kommentarzeile jeder Folie eingefügt werden.

Umfang und Format:
Die Präsentation sollte maximal 15 Folien umfassen.
Die Tonbeiträge sollten insgesamt zehn Minuten nicht überschreiten.
Bei der Wahl des Programms sollte darauf geachtet werden, dass sich die Präsentation auch an anderen Endgeräten mit gängiger Software öffnen lässt.
Format und Umfang der multimedialen Präsentation sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN: “ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Präsentation dargestellt?
  • Ist ein Fazit/ eine kritische Stellungnahme/ ein Meinungsbild zum Thema formuliert?
  • Gibt es ein klares, strukturiertes Layout?
  • Gibt es ein gutes Verhältnis von Informationsgehalt und Anschaulichkeit?
  • Werden Datenschutz und Urheberrechte eingehalten?
Die Top 5 für eine gute Multimedia-Präsentation
  1. Klare Struktur Die Präsentation braucht eine klare, vom Betrachter leicht zu verstehende Gliederung. Die innere Logik, der „rote Faden" der Präsentation, muss stets erkennbar sein. Deshalb ist es wichtig, sich vor der Foliengestaltung Gedanken über den Aufbau der Präsentation zu machen.

  2. Wenig Text auf den Folien „Weniger ist mehr!“ Die Zuhörer müssen die Präsentation schnell lesen und verstehen können. Geschriebenes und Gesagtes soll sich ergänzen, aber nicht wiederholen! Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild.

  3. Augenfälliges, ansprechendes Layout Ein gutes Layout einer Präsentation zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters an, verdeutlicht und erklärt die Inhalte. Eine passende Farbgestaltung und eine gute Lesbarkeit (z.B. dunkle Schrift auf hellem Grund) sollen das Erfassen der Texte schnell und sicher ermöglichen. Zuviel Bewegung (Blinken und Drehen von Bildern) auf den Folien lenken vom Inhalt ab. Fertige Layout-Vorlagen passen oft nicht zum gewählten Thema und den präsentierten Inhalten.

  4. Beachtung der Urheberrechte Der Urheberschutz ist wie überall zu beachten. Es dürfen keine Bilder (z.B. Fotos) im Internet veröffentlichen, die urheberrechtlich geschützt sind (und das dürften die allermeisten sein). Vor Verwendung von kopierten Bildern muss man z.B. per E-Mail die Erlaubnis der Rechteinhaber eingeholt werden. Per Mail kann beim Webmaster einer Seite, von der ein Bild übernommen werden soll, erfragt werden, ob das Bild zu geplanten Zweck verwandt werden darf. Am Ende der Präsentation steht ein Quellenverzeichnis, in dem alle verwendeten Quellen, aus denen Daten übernommen wurden, aufgelistet werden.

  5. Zeit für (End-)Kontrolle Die Zeit für eine gründliche Kontrolle der Inhalte, Form und Abläufe sollte unbedingt eingeplant werden. Rechtschreib- und Grammatikfehler wirken in einer Präsentation peinlich, da sie von den Betrachtern garantiert gefunden werden. Die Ersteller der Präsentation stecken oft so tief in ihrer Arbeit, dass sie manche Dinge einfach übersehen. Jede Präsentation sollte deshalb vor ihrer "Uraufführung" einem kritischen Publikum vorgestellt werden - dabei sind Verbesserungsvorschläge erwünscht. Ein objektiver Blick von außen kann hier sehr hilfreich sein.

Informationsbroschüre

Die Infobroschüre stellt die Ergebnisse der Projektarbeit in gestalteter (Schrift-)Form übersichtlich und ansprechend einer Adressatengruppe vor.
Das Schlüsselwort ist der Begriff Information. Ziel der Infobroschüre ist es, Leserinnen und Leser eine überprüfbare und möglichst ansprechende Darstellung von Informationen zu präsentieren.
Die Formulierung der Texte orientiert sich an der Sache, über die etwas mitgeteilt werden soll. Überschriften und Abschnitte strukturieren die Inhalte. Der Einsatz von z.B. Infokästen oder Grafiken vermittelt zusätzliches Wissen und lockert die Broschüre auf.
Sinnvoll bebildert ist eine Broschüre dann, wenn die Bilder die Textinformationen informativ ergänzen und einen klaren Bezug zum Text haben.
Die Arbeitsergebnisse sollen sachkundig durch eine eigene Stellungnahme bewertet werden.

Format und Umfang
In der Regel 8 Seiten DIN A4.
Die Infobroschüre kann in analoger Form entweder in DIN A4 oder in DIN A5 mit passender Faltung erstellt werden.
Natürlich ist es auch möglich, sie ausschließlich in digitaler Form zu erstellen und ggf. auf der Schulhomepage zu veröffentlichen. Die digitale Erstellung hat den Vorteil, dass die Informationsbroschüre auch online weitergegeben werden kann.
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Infobroschüre dargestellt?
  • Gibt es ein klares strukturiertes und ansprechendes Layout?
  • Wie ist das Verhältnis von Informationsgehalt und Anschaulichkeit?
  • Werden Datenschutz und Urheberrechte eingehalten?
  • Ist ein Fazit/ eine kritische Stellungnahme/ ein Meinungsbild zum Thema deutlich erkennbar?


Weiterführende Informationen und Materialien:
Anleitung zur digitalen Erstellung einer bebilderten Informationsbroschüre:
http://de.wikihow.com/Brosch%C3%BCren-in-Microsoft-Word-erstellen


Schukarton/Präsentationskiste

Die Ergebnisse einer Projektarbeit werden auf kreative Weise in einem (Schuh)Karton mit Deckel dargestellt.
Es gibt unendlich viele Varianten, Arbeitsergebnisse in einer Präsentationskiste darzustellen, kein Ergebnis gleicht dem anderen.
Boden, Deckel und Seitenwände – sowohl von innen wie von außen – dienen als Präsentationsflächen, die mit Bildern, Textkarten, Leporellos, Klappkarten, Umschlägen mit Kärtchen usw. beklebt werden können. Auch dreidimensionale Elemente (Bausteine, Spielfiguren etc.) können im Innenraum ihren Platz finden.
Es ist sinnvoll, die Texte präzise und mit wenigen Worten zu verfassen und überschaubar und gut lesbar anzuordnen. Die kreative Ausgestaltung des Kartons sollte in einem engen Zusammenhang zum Thema erfolgen und die inhaltlichen Aussagen visuell (unter)stützen.

Umfang und Format:
In der Regel: Schuhkarton mit Deckel – ca. 35 cm x 25 cm x 15 cm
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Wird auf die wesentlichen Gesichtspunkte des Themas altersgemäß, sachlich richtig und differenziert eingegangen?
  • Gibt es eine sinnvolle Darstellung von Teilergebnissen?
  • Weist die Präsentationskiste eine sinnvolle Struktur auf?
  • Passt die kreative Ausgestaltung zum Thema der Projektarbeit?
  • Wird eine begründete Position zum Thema eingenommen und deutlich gemacht?
Weiterführende Informationen und Materialien:

Illustrierte Dokumentation

In der illustrierten Dokumentation werden die Arbeitsergebnisse in Text und Bild anschaulich dargestellt.
Man informiert Leserinnen und Leser durch eigene Texte, Quellentexte, Stellungsnahmen von Experten, konkrete Rechercheergebnisse sowie aufbereitete Statistiken und passendes Bildmaterial (z.B. Grafiken, Fotos, Schaubilder, Lagekarten, Karikaturen, eigene Zeichnungen). Unterschiedliche Standpunkte sind deutlich hervorzuheben.
Das Ergebnis soll sachkundig durch eine eigene Stellungnahme bewertet werden.
Die Dokumentation wird in der Regel im Format DIN A4 erstellt, die Arbeitsschritte und Vorgänge sollen bis hin zum Ergebnis nachvollziehbar und in einer sinnvollen Reihenfolge gegliedert sein. Ein wichtiges Element der illustrierten Dokumentation ist die Bebilderung. Gut bebildert ist sie dann, wenn die Auswahl der Bilder die wichtigen Aussagen im Text belegt und unterstützt.

Umfang und Format:
Gedruckt in der Regel bis zu 8 Seiten DIN A 4.
Natürlich ist es auch möglich, sie ausschließlich in digitaler Form zu erstellen (und ggf. auf der Schulhomepage zu veröffentlichen).
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Dokumentation dargestellt?
  • Ist die Dokumentation sachgerecht und ansprechend gestaltet?
  • Ist das Bildmaterial dokumentarisch und aussagekräftig?
  • Ergänzen Fotos, Bilder, Zeichnungen anschaulich die Texte?
  • Gibt es eine sachlich fundierte Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema?


Bundeswettbewerbe

Die Arbeitsgemeinschaft bundesweiter Schülerwettbewerbe ist ein Zusammenschluss von staatlich anerkannten und gesamtstaatlich geförderten Schülerwettbewerben in Deutschland. Ihr Ziel ist es, für die Beteiligung an pädagogisch sinnvollen Wettbewerben zu werben und Wettbewerbe als schulergänzende Instrumente zur Begabungsentwicklung und Begabtenförderung im Bildungswesen zu profilieren.

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Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung bietet seit nunmehr 40 Jahren ausgefeilte Vorschläge für Projektunterricht an. Fast alle lassen sich immer noch gewinnbringend im Unterricht nutzen. Der Reader dokumentiert 360 Aufgaben, erläutert, wie die Wettbewerbsteilnahme optimal vorbereitet wird und zeigt, welche Kompetenzen sie vermittelt.

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Format

Wettbewerb

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet regelmäßig den Schülerwettbewerb und den Jugenddemokratiepreis. Am Tag des Grundgesetzes werden zudem jährlich die Botschafter für Demokratie und Toleranz geehrt. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen Ideen und Projekte ausgeschrieben.

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Wahl-O-Mat

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat der bpb. Mittlerweile hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Hier erfahren Sie, wie ein Wahl-O-Mat entsteht und was seine Ziele sind. Im Archiv können Sie außerdem jeden Wahl-O-Mat der vergangenen Jahre noch einmal nachspielen.

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Film des Monats: The Big Short

Mit The Big Short hat Regisseur Adam McKay Michael Lewis' gleichnamiges Sachbuch über die Finanzkrise 2007/08 verfilmt. Ein paar Außenseiter sehen den Zusammenbruch des US-amerikanischen Bankenwesens voraus und spekulieren an der Börse auf den Crash. So profitieren einige Wenige von der Bankenkrise, während Millionen von Amerikanerinnen und Amerikanern ihre Häuser und Ersparnisse verlieren. Mithilfe von Stars wie Christian Bale, Ryan Gosling und Brad Pitt sowie einer humorvollen, ausgefeilten Filmsprache gelingt es dem Film, die komplexen Hintergründe der Finanzkrise anschaulich zu erklären.

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