Die PISA-Studie

Ein Interview mit Prof. Dr. Marcel Helbig

von: Lea Schrenk

Alle drei Jahre misst die PISA-Studie Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Kritisiert wird unter anderem die Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Was die Studie über soziale Ungleichheit verrät und ob sie helfen kann, das Bildungssystem zu verbessern, erklärt der Bildungssoziologe Marcel Helbig im Interview.

Inhalt

Seit dem Jahr 2000 führt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) alle drei Jahre die PISA-Studie durch. Die Studie testet die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern und sorgt regelmäßig für Diskussionen über die Leistungsentwicklungen in den Testländern. In Deutschland bleibt der sogenannte PISA-Schock in Erinnerung: Bei der ersten PISA-Studie hatten deutsche Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich abgeschnitten. Außerdem belegte die Studie einen deutlichen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und schulischen Leistungen. In der aktuellen PISA-Studie, die im Dezember 2019 veröffentlicht wurde, lagen die Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler über dem OECD-Durchschnitt. Im Vergleich mit der letzten Studie aus dem Jahr 2015 schnitten sie allerdings schlechter ab. Prof. Dr. Marcel Helbig ist Soziologe und forscht am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und an der Universität Erfurt zu den Themen Bildung, soziale Ungleichheit und Schule.

Weitere Informationen

  • Redaktion: Lea Schrenk und Pamela Brandt

  • Kamera: Oleg Stepanov

  • Schnitt: Jan-Balthasar Schliephack, Dennis Hartmann

  • Produktion: 10.12.2019

  • Spieldauer: 00:05:28

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
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Dieser Text und Medieninhalt sind unter der Creative Commons Lizenz "CC BY-NC-ND 4.0 - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International" veröffentlicht. Autor/-in: Lea Schrenk für bpb.de

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