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6. bpb:forum digital: Engendering the Race: How Gender Matters in the 2020 Presidential Election

Vortrag in englischer Sprache von Sabine Sielke, Professorin für Literatur- und Kulturwissenschaften und Leiterin des Nordamerikastudienprogramms und des Deutsch-kanadischen Zentrums an der Universität Bonn

von: bpb (Zoom-Aufnahme)

"Geschlechterfragen" spielen in jedem Wahlkampf eine dezidierte Rolle - egal, ob sie explizit gestellt oder beharrlich unter den Teppich gekehrt werden. Im 6. bpb:forum digital diskutiert Prof. Sabine Sielke eine Reihe dieser Fragen im Livestream. Der Vortrag ist in englischer Sprache.

Inhalt

"Geschlechterfragen" spielen in jedem Wahlkampf eine dezidierte Rolle - egal, ob sie explizit gestellt oder beharrlich unter den Teppich gekehrt werden. In ihrem Beitrag "Engendering the Race" widmet sich Prof. Dr. Sabine Sielke einer Reihe solcher Fragen: Warum ist es den USA bislang nicht gelungen, eine Frau ins das Präsidentschaftsamt zu wählen? Wieso behauptet die Mehrzahl aller Amerikaner/-innen, dass keine der Bewerberinnen um die Nominierung bei den Demokraten - weder Harris noch Klobuchar noch Warren - gegen Trump hätte gewinnen können? Was sagt es über die politische Kultur der USA, dass nun zwei kontroverse weiße Männer in ihren 70ern sich im Rennen gegenüberstehen? Ihre Antworten auf diese und ähnliche Fragen beleuchten die Entwicklung des Feminismus, die Institution des Präsidenten in den USA, die gängige Sicht auf weibliche Kandidatinnen im Präsidentschaftswahlkampf und das aktuelle retrotope Selbstverständnis der US-amerikanischen Kultur.

Vortrag und Diskussion finden im Rahmen der Vortragsreihe "The White House Embattled? The U.S. Election 2020" statt.

Über Sabine Sielke
Prof. Dr. Sabine Sielke ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin und leitet das Nordamerikastudienprogramm und das Deutsch-kanadische Zentrum an der Universtiät Bonn. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Reading Rape (Princeton, 2002) und Fashioning the Female Subject (Ann Arbor, 1997), die Reihe Transcription, 20 Sammelbände sowie mehr als 130 Aufsätze zu Lyrik und Poetik, moderner und postmoderner Literatur, Geschlechterforschung und African American Studies, Populärkultur und Fragen an den Schnittmengen von Geistes- und Naturwissenschaften. Ihre aktuelle Forschung fokussiert Nostalgiephänomene und Retroästhetiken, die #MeToo-Bewegung und Prozesse der Erinnerung, Mediation und Serialität in den Kultur- und Kognitionswissenschaften.

In English

As in any other previous presidential race, Prof. Dr. Sabine Sielke argues, gender matters multiply in the 2020 US election. Engendering the race, her talk addresses the questions why the United States has not yet managed to inaugurate a female president; how come the majority of Americans claims that none of the former female Democratic contestants, ranging from Harris to Klobuchar to Warren, could beat Trump; and what it says about US-American (political) culture and conceptions of leadership that in November 2020 voters’ choice will be between two controversial white guys in their 70s. Her answers interrogate, among other matters, the seriality of feminism, the institution of presidency in the US, the position of female candidates in the presidential race, and the current retrotopian self-conceptions of US-American culture.

Weitere Informationen

  • Produktion: 07.07.2020

  • Spieldauer: 56:26

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung – bpb

 
Creative Commons License

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