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Misstraue deinem Gefühl – und spiele selbst

Ulrike Pilarczyk im Interview

Woher wissen Erwachsene, wie ein Sechsjähriger ein Spiel erlebt? Die Gutachterin der USK berichtet aus ihrem Prüfalltag.

Inhalt

Seit der Einführung des neuen Jugendschutzgesetzes im April 2003 müssen Computerspiele für Kinder und Jugendliche von der "Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle" (USK) geprüft und mit einer Altersfreigabe gekennzeichnet werden: ohne Altersbeschränkung, ab 6, ab 12, ab 16 Jahren, oder ohne Jugendfreigabe. Aber woher wissen Erwachsene, ob ein Spiel für einen Sechsjährigen "zu viel" ist? PD Dr. Ulrike Pilarczyk ist Dozentin für historische Erziehungswissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin. Seit 1994 ist sie Gutachterin, seit 2000 Sprecherin der Gutachter/innen in der USK. Ihre Forschungsgebiete umfassen Bildanalyse, Bildungsgeschichte und Medienpädagogik.

Das Interview entstand auf der Tagung "Ernstfall Computerspiel" des Deutschen Hygiene-Museums Dresden vom 8. bis 10. Juli 2005.

Weitere Informationen

  • Kamera: Oleg Stepanov

  • Redaktion: Sebastian Deterding

  • Produktion: 07.2005

  • Spieldauer: 00:03:22

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
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