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Flüchtlinge retten: Mit der Sea-Watch unterwegs auf dem Mittelmeer

von: Chris Grodotzki und Lou Huber-Eustachi und jib collective

Die Aktivisten des deutschen Vereins „Sea-Watch“ retten Flüchtlinge aus dem Mittelmeer – und werfen europäischen Institutionen vor, zu wenig zu tun. Statistisch gesehen liegt die Überlebenschance auf der Route über das zentrale Mittelmeer bei 46 zu 1 – wenn man als Flüchtling auf einem der oft maroden, übervollen Schmugglerboote die Überfahrt nach Europa wagt. Angesichts der Hundertausenden, die sich jährlich darauf einlassen – 2015 waren es etwa eine Million – bedeutet diese kalte Zahl massenhaftes Leid. Zwei Filmemacher waren für fluter.de mit Sea-Watch vor der libyschen Küste unterwegs.