Eurovision

Die E. ist eine 1954 gegründete Einrichtung der Union der Europäischen Rundfunkorganisationen (European Broadcasting Union, EBU) zum Austausch von Fernseh- und Rundfunkprogrammen. Ihr gehören 116 Mitgliedsorganisationen aus 56 Staaten Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie 34 assoziierte Fernseh- und Radiosender in 21 weiteren Staaten an. Im Eurovisionsrahmen vereinbarte Übertragungen werden mit dem Eurovisionslogo und dem Beginn des »Te Deum« als Erkennungsmelodie eingeleitet. Beispiele für E.-Sendungen sind der päpstliche Ostersegen und der seit 1956 ausgetragene »Eurovision Song Contest«, ESC (vormals frz.: Grand Prix Eurovision de la Chanson).

Literatur

  • W. Degenhardt/E. Strautz (Hg.): Auf der Suche nach dem europäischen Programm, Baden-Baden 1999.
  • J. Kennedy O’Connor: Eurovision Song Contest. Das offizielle Buch zu 50 Jahren europäischer Popgeschichte, Bindlach 2005.


aus: Große Hüttmann / Wehling, Das Europalexikon (3.Auflage), Bonn 2020, Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH. Autor des Artikels: A. Maurer



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