festverzinsliche Wertpapiere

sehr häufig eine Bezeichnung für Anleihen oder Bonds; auf den jeweiligen anonymen Inhaber oder den Namen eines bestimmten Inhabers lautende mittel- oder langfristige Schuldverschreibungen. Festverzinsliche Wertpapiere sind in der Regel mit einer festen Verzinsung ausgestattet und haben eine vorgegebene Laufzeit sowie Form der Tilgung. Der Käufer einer Schuldverschreibung besitzt eine Geldforderung gegenüber dem Emittenten. Der Käufer ist also Gläubiger, während der Emittent Schuldner ist. Aufgrund des in der Regel gleichbleibenden Zinsertrags über die Laufzeit werden diese Wertpapiere auch als Rentenwerte (Rentenpapiere) bezeichnet.


Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.



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