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Alliierte

1) Durch Verträge miteinander verbündete Kriegsmächte, z. B. die 1813–1815 gegen Napoleon I. kämpfenden Staaten, die im Ersten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich verbündeten Staaten (RUS, FRA, GBR und assoziierte Mächte), die im Zweiten Weltkrieg gegen die Achsenmächte ( Deutsches Reich, ITA, JPN) verbündeten Staaten.

2) Nach dem Zweiten Weltkrieg werden mit A. die UdSSR, die USA, GBR und FRA bezeichnet. Die Oberbefehlshaber der vier A. bildeten 1945 den sog. Alliierten Kontrollrat, dem aufgrund der rasch einsetzenden Ost-West-Spannungen in der Folge wenig Bedeutung zukam.

Die drei westlichen A. bildeten mit Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 die sog. A. Hohe Kommission, die bis zum Deutschlandvertrag 1955 als oberstes Aufsichtsorgan bundesrepublikanischer Politik wirkte.

Siehe auch:
Staat
Deutsches Reich/Deutsches Kaiserreich
Bundesrepublik Deutschland (DEU)
Deutschlandvertrag
Souveränität

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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Deutschland nach 1945

Errichtung der Besatzungsherrschaft

Nach seiner Kapitulation teilten die Alliierten Deutschland in vier Besatzungszonen auf. Rasch wurde eine provisorische Verwaltung eingerichtet, geleitet vom alliierten Kontrollrat. Parallel dazu unterstützten sie die Gründung politischer Gruppierungen, um das Land langfristig an eine eigene deutsche Regierung zu übertragen.

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Zusammenarbeit und Gegensätze bis 1947

Kontrollrat und Alliierte Kommandantur

Während der Potsdamer Konferenz, am 30. Juli 1945, setzte sich der Alliierte Kontrollrat erstmals zusammen. In ihm sollten die vier militärischen Oberbefehlshaber für die Zeit der Besatzung die wichtigsten Fragen in Bezug auf die gemeinsame Verwaltung Deutschlands klären.

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