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Deutschlandvertrag | bpb.de

Deutschlandvertrag

Bezeichnung für den 1952 zwischen den drei westlichen Interner Link: Alliierten (FRA, GBR, USA) und der Interner Link: Bundesrepublik Deutschland (DEU) abgeschlossenen Interner Link: Vertrag (auch: Generalvertrag, Bonner Konvention), der das bis dahin geltende Besatzungsstatut ablöste (und die Arbeit der Alliierten Hohen Kommission beendete), der BRD (nur noch durch die offene deutsche Frage begrenzte) Interner Link: Souveränität zusprach, den Westmächten bis zur Notstandsgesetzgebung weiterhin Besatzungsvorbehalte einräumte und die Unterzeichner auf die Interner Link: Wiedervereinigung DEUs in Freiheit und den Abschluss eines Friedensvertrages verpflichtete. Der D. trat in aktualisierter Fassung als Teil der Interner Link: Pariser Verträge 1955 in Kraft.

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe auch:

Fussnoten

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