Internationaler Währungsfonds (IWF)

[engl.: International Monetary Fund, IMF] Der IWF wurde 1944 im Rahmen der Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen (UN) in Bretton Woods/USA gegründet. Der IWF ist eine Sonderorganisation der UN (mit Sitz in Washington, D. C.) mit z. Zt. 189 Mitgliedsstaaten (2017). Die wichtigste Aufgabe besteht in der Förderung des Welthandels auf der Grundlage zwischenstaatlicher Kooperation. Im Einzelnen sind die Aufgaben: a) die Zusammenarbeit in Währungsfragen mit b) dem Ziel weltweit stabiler Währungsbeziehungen, c) die Förderung eines ausgewogenen Welthandels, d) die Beseitigung von Devisen- und anderen Handelsbeschränkungen, e) die Gewährung von Krediten bei negativer Zahlungsbilanz (die sog. Sonderziehungsrechte).

Siehe auch:
Vereinte Nationen (UN)
Zahlungsbilanz
Bretton-Woods-System
Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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