30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren


Konfliktfähigkeit

K. ist ein politisch-soziologischer Begriff, der darauf hinweist, dass Interessengruppen ( Verbände, Organisationen) auf (Macht-)Mittel angewiesen sind, um ihre Interessen politisch durchsetzen zu können. K. ist hierbei die Fähigkeit, glaubhaft mit dem Entzug oder dem Vorenthalten wirtschaftlich oder gesellschaftlich wichtiger Leistungen drohen zu können (z. B. die Produktion von Gütern zu stoppen, d. h. zu streiken). Die K. nimmt zu, je näher die organisierten Interessen dem Produktionsbereich stehen (Organisationen der Arbeitgeber, Gewerkschaften), und nimmt ab, je näher sie dem Reproduktionsbereich stehen (Kultur, Freizeit).

Siehe auch:
Interessengruppen/Interessenverbände
Verband/Verbände
Interessen
Produktion
Güter
Arbeitgeber/Arbeitgeberin
Gewerkschaften
Organisationsfähigkeit

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



Lexika-Suche

Dossier

Deutsche Demokratie

In der deutschen Demokratie ist die Macht auf mehr als 80 Millionen Menschen verteilt: Alle Bürger sind für den Staat verantwortlich. Aber wie funktioniert das genau? Wer wählt den Kanzler, wer beschließt die Gesetze? Und wie wird man Verfassungsrichter?

Mehr lesen

Mediathek

10 questions about democracy

Zu der Reihe "Demokratie für alle?" gehören die Kurzfilme "10 questions about democracy". Jeder dieser Filme dreht sich um eine Frage zum Thema Demokratie. Dazu kommen Menschen aus aller Welt zu Wort.

Mehr lesen