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Kulturrevolution

K. bezeichnet eine Bewegung, mit dem Ziel, die vorhandenen politischen Regime und Autoritäten zu destabilisieren, um den Weg zur radikalen Umgestaltung der gegebenen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse beizutragen und eine neue Kultur zu etablieren. K. fanden z. B. auf Betreiben der Bolschewiki in RUS (1917–1921) und der maoistischen Fraktion der Kommunistischen Partei in CHN (1966–69; 2. Phase 1972–1974) statt. In den westlichen Industrieländern wurden kulturrevolutionäre Ziele von den radikalen außerparlamentarischen Bewegungen Ende der 1960er-Jahre verfolgt.

Siehe auch:
Regime
Autorität
Außerparlamentarische Opposition (APO)

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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