Volkseigentum

In den ehemaligen sozialistischen Staaten (z. B. Deutsche Demokratische Republik (DDR)) befanden sich nahezu alle Produktions- und Infrastruktureinrichtungen in sog. V.; d. h. die Industriebetriebe und Transporteinrichtungen, Berg- und Kraftwerke, Banken, Versicherungen etc. gehörten nach dem Grundsatz »Was allen dient, soll allen gehören«, dem gesamten Volk. V., gesellschaftliches oder sozialistisches Eigentum bilden somit den Gegenpol zum Privateigentum liberaler Demokratien.

Siehe auch:
Staat
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Eigentum
Demokratie

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2020. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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