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13.12.2012

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2012

344 Vereine und Initiativen haben sich beworben / Ehrung der Preisträger im Frühjahr 2013

In diesem Jahr sind 344 Vereine und Initiativen dem Aufruf des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) gefolgt und haben ihre Bewerbungen eingereicht. Alle eingegangenen Wettbewerbsbeiträge werden nach feststehenden Kriterien zunächst durch die Geschäftsstelle des BfDT ausgewertet und als fachlicher Vorschlag dem Beirat des BfDT zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.

Insgesamt 67 Preisträger werden in diesem Jahr mit einem Preisgeld zwischen 2.000 und 5000 Euro prämiert. Die offiziellen Preisverleihungen werden in Kooperation mit den Städten und Gemeinden regional im Frühjahr 2013 stattfinden. Dazu wird das BfDT rechtzeitig vorher einladen und ab Januar 2013 eine Auflistung unter www.bündnis-toleranz.de veröffentlichen.

Zum zwölften Mal in Folge hat das BfDT im Jahr 2012 den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgeschrieben. Es haben sich in dem gesamten Zeitraum (2001 - 2012) 4188 Projekte beworben. Insgesamt wurden 919 Preise vergeben. Der Wettbewerb dient dazu, zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland sichtbar zu machen und folgt dem Motto „das Rad muss nicht immer neu erfunden werden“. In diesem Sinne werden in der Praxis bewährte, gut nachahmbare Projekte identifiziert, um sie als Beispiel guter Praxis für Engagierte andernorts nutzbar zu machen.

An dem Wettbewerb können sich hauptsächlich ehrenamtliche Zusammenschlüsse (Initiativen, Bündnissen) mit mehreren Personen, Einzelpersonen, Vereine, aber auch Verbände beteiligen. Beispielhafte zivilgesellschaftliche Projekte aus ganz Deutschland, die bereits eine gewisse Verstetigung vorweisen können, werden prämiert.

Ausgezeichnet wurden u.a. Projekte, die sich mit den Phänomenen und zivilgesellschaftlichen Handlungsformen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit besonders im ländlichen Raum beschäftigen, aber auch Projekte, die sich gegen den politischen Extremismus sowie gegen antisemitische Vorurteile und rassistische Ideologien wenden oder Maßnahmen zur Gewaltprävention und Stärkung von Zivilcourage.

Am 23. Mai 2000 gründeten die Bundesministerien des Innern und der Justiz das „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt". Seit dem vergangenen Jahr ist die Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.


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