Pressekonferenz Wahl-O-Mat

30.5.2016

Civic Education Conference 2016

13. bis 15. Mai 2016, Medina, Yasmin Hammamet in Tunesien


Read this press release in English: PDF-Icon PDF English and find the results here: PDF-Icon 37 Recommendations


Im Rahmen der zweiten CIVIC EDUCATION CONFERENCE vom 13. bis zum 15. Mai 2016 kamen knapp 200 Experten aus 31 Ländern in Tunesien zusammen, um sich mit der aktuellen Situation der zivilgesellschaftlichen Bildung in der Region Nordafrika und Nahost zu beschäftigten. In thematischen Workshops erarbeiteten sie PDF-Icon 37 Empfehlungen, die die Rolle der zivilgesellschaftlichen Bildung in der Region stärken sollen.

Ergebnisse der Konferenz Am Ende der dreitägigen Konferenz stimmten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer demokratischen Abstimmung über die 37 formulierten Empfehlungen ab. Sie wurden nach ihrer Dringlichkeit bewertet, um so die nächsten Schritte zum Ausbau der regionalen, zivilgesellschaftlichen Bildung zu ebnen.

Im Bereich Kunst und Kultur wurde die Schaffung von offenen, kulturellen Räumen als am dringendsten erachtet, um den Zugang zu zivilgesellschaftlicher Bildung für die Allgemeinheit zu erleichtern. Der Workshop, der sich mit dem Themen der Gleichberechtigung und Vielfalt beschäftigte, kam zu dem Ergebnis, dass ein sensibler Umgang mit einer multikulturellen Gesellschaft in Trainingsprogramme für Lehrer inkludiert werden müsse. Im Rahmen der Rechtstaatlichkeit lautete die dringendste Empfehlung, dass verschiedene Beteiligte – wie Familien, Lehrer, der private Sektor, die Regierung usw. – zusammenarbeiten müssten, um zu garantieren, dass eine dynamische Rechtstaatlichkeit erreicht wird, die auf alle Betroffenen gleichermaßen Anwendungen findet und niemand über dem Gesetz steht. Die Implementierung von Qualifizierungsprogrammen für Akteure der Zivilgesellschaft ebenso wie für Lehrkräfte wurde im Rahmen des Workshops Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement als dringendste Empfehlung ermittelt.

Vorstellung "Networking Arab Civic Education (NACE)" Ein weiteres Resultat der zweiten CIVIC EDUCATION CONFERENCE ist die offizielle Vorstellung der Initiative NACE (Networking Arab Civic Education). In enger Zusammenarbeit zwischen den Konferenzpartnern sowie allen weiteren, interessierten Organisationen soll über dieses Netzwerk die Ausweitung der zivilgesellschaftlichen Bildung in der Region Nordafrika und Nahost sowie der Austausch mit den vorhandenen Netzwerken in Europa forciert werden.

Die Vision: "NACE bietet Räume für den Wissensaustausch und Werkzeuge, die den Einsatz für die zivilgesellschaftliche Bildung in der arabischen Region unterstützen. Indem es eine Vielzahl an Beteiligten inspiriert und zur aktiven Partizipation an der konstanten Erneuerung des Gesellschaftsvertrags animiert, übernimmt NACE selbst die Verantwortung für den Zusammenhalt und der Gemeinschaftlichkeit auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene."

Der Ausbau weiterer Maßnahmen der zivilgesellschaftlichen Bildung und die Umsetzung der gefundenen Empfehlungen der zweiten CIVIC EDUCATION CONFERENCE sind dabei die Hauptaufgaben von NACE und seinen Partnern.

Hintergründe Die CEC 2016 fand im Rahmen der deutsch-arabischen Transformationspartnerschaft statt und baute auf den Ergebnissen und Empfehlungen der ersten CEC 2013 in Alexandria auf. Sie wurde veranstaltet durch das Goethe-Institut, gefördert durch das Auswärtige Amt und in Partnerschaft mit dem Danish Egyptian Dialogue Institute (DEDI), der Union des Tunisiens Indépendants pour la Liberté (UTIL), der Bundeszentrale für politische Bildung, sowie der Tahrir Lounge. Die Konferenz stand unter der Schirmherrschaft des tunesischen Bildungsministeriums und wurde unterstützt durch das Ministerium für Tourismus in Tunesien.

Weitere Informationen zur CEC 2016 finden Sie hier: www.goethe.de/cec

Presseeinladung als PDF-Icon PDF.

Pressekontakt:

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
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