Pressekonferenz Wahl-O-Mat

5.6.2019

"Zusammenhalt durch Teilhabe" – Jahrestagung des Bundesprogramms in Hannover

Unter dem Motto "Im Gespräch bleiben, Debatten gestalten, Dialogformate entwickeln" treffen sich seit gestern rund 300 Demokratieberater, Engagierte und Führungskräfte aus Vereinen und Verbänden in Hannover. Auf der Fachtagung des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe" (Z:T) diskutieren sie, wie die gesellschaftliche Polarisierung überwunden werden kann. Dazu sind Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen für Podiumsdiskussionen und Workshops eingeladen.

Eröffnet wurde die Tagung am 4. Juni vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz: "Deswegen wollen wir die Menschen stärker einbeziehen, auf allen Ebenen, in den Städten und im ländlichen Raum. Es ist wichtig, die Sorgen und Nöte der Menschen zu kennen, damit man Politik machen kann, die Ihnen nützt", so Wanderwitz.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Paula Diehl (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Prof. Dr. Philipp Hübl (Philosoph und Autor des Buches "Die aufgeregte Gesellschaft") sowie Philip Faigle (ZEIT ONLINE Redakteur und Macher von "Deutschland spricht"), diskutierte Wanderwitz darüber, wie Dialoge und konstruktive Debatten insbesondere auch mit Andersdenkenden gelingen können und welche Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Demokratievertrauen bestehen.

Das Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" (Z:T) ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums des Innern, Bau und Heimat. Es wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb umgesetzt und hat ein jährliches Förderbudget von 12 Millionen Euro. Die nächste Förderrunde startet im Sommer 2019.

Weitere Informationen zur Tagung und Hintergründe zum Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" unter: https://www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de

Bilder der Veranstaltung als druckfähige Datei finden Sie hier.

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
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