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16.4.2007

Unzensiert und unanfechtbar – wie frei sind die Medien wirklich?

Jugendmedienworkshop zur Pressefreiheit

Im Rahmen des Journalistenkongresses zur Pressefreiheit "175 Jahre Hambacher Fest" findet ein Jugendmedienworkshop statt. Hier sollen sich junge Medienmacher mit der aktuellen Situation der Pressefreiheit und dem Alltag im Medienbetrieb auseinander setzen.

Bonn/Berlin – Im Rahmen des Journalistenkongresses zur Pressefreiheit "175 Jahre Hambacher Fest" in Neustadt an der Weinstraße vom 13. bis 14. Juni 2007 findet parallel ein Jugendmedienworkshop statt. Unter dem Titel "Unzensiert und unanfechtbar – Wie frei sind die Medien wirklich?" laden die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Jugendpresse Deutschland 40 junge Medienmacher ein, sich mit der aktuellen Situation der Pressefreiheit und dem praktizierten Alltag im Medienbetrieb auseinander zu setzen. Namhafte Referenten des Journalistenkogresses werden den Jugendlichen ebenfalls zur Verfügung stehen. Dabei sind unter anderem Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung, der Moskauer Focus-Korrespondent Boris Reitschuster und Ulrike Kaiser, Chefredakteurin des Medienmagazins "Journalist".

Neben Vorträgen und Diskussionsrunden wird es praktische Arbeitsrunden für die jungen Medienmacher geben. Während des Workshops recherchieren sie eigene Themen und können Experten befragen. Ihre Artikel werden später im Magazin politikorange.de veröffentlicht.

Ende Mai jährt sich das Hambacher Fest zum 175. Mal. Fast 30.000 Bürger forderten in dieser so genannten Geburtsstunde der deutschen Demokratie neben der Einheit und Gleichheit der Völker in Europa auch erstmals lautstark Meinungs- und Pressefreiheit ein. Daher hat dieses Datum besonders für Journalisten eine historische Bedeutung. Heute erscheint uns diese Medienfreiheit als selbstverständlich und wird vom Grundgesetz garantiert. Aber entspricht dies der Realität? Gerichtsurteile und Repressionen, eine – oft wirtschaftlich bedingte – Gleichförmigkeit der Presse, Abhängigkeiten vom Anzeigenmarkt, Korruption und Interessenkonflikte zwischen innerer Sicherheit und Medienfreiheit stellen auch heute noch Gefahren für eine freie Presse dar.

Interessierte Jugendliche können sich ab sofort für den Workshop bewerben. Alle Informationen dazu und die Anmeldung im Internet unter: http://pressefreiheit.jugendpresse.de

Mehr Informationen und das Workshopprogramm finden Sie im Internet ebenfalls unter: http://pressefreiheit.jugendpresse.de

Pressekontakt

Jugendpresse Deutschland e.V.
Maximilian Kall
Grolmanstraße 52
10623 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 450 865 50
Fax: +49 (0) 30 - 450 865 59
E-Mail: m.kall@jugendpresse.de
Internet: www.jugendpresse.de

Pressekontakt/bpb

Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: +49 228 99515-284
Fax: +49 228 99515-293
E-Mail: presse@bpb.de


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