Pressekonferenz Wahl-O-Mat

9.7.2003

Kino in der Schule - auch in Deutschland schon bald Realität?

Expertenkommission stellt ausgewählte Filmtitel vor

Das Medium Film als wesentliches Element unserer Kultur soll stärker als bisher im Schulunterricht verankert werden. Dazu stellen im Rahmen einer Pressekonferenz Experten der Medienbranche einen Filmkanon vor.

Am 16. Juli erarbeitet eine Expertenkommission im Rahmen des Symposiums Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb einen Kanon mit 25 repräsentativen Filmtiteln aus der internationalen Filmgeschichte. Dieser Kanon umfasst Werke, die sich speziell für die Arbeit im Unterricht eignen. Zur Vorstellung und Diskussion des Kanons möchten wir Sie herzlich zur Pressekonferenz einladen:

Titel

Symposium Filmkanon

Datum

16. Juli 2003

Uhrzeit

16.00 Uhr

Ort

Filmförderungsanstalt
Große Präsidentenstr. 9
10178 Berlin-Mitte

Podium

  • Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

  • Alfred Holighaus, Internationale Filmfestspiele Berlin, Leiter Perspektive Deutsches Kino


  • Anwesend sein und für Interviews zur Verfügung stehen wird ein Teil der Mitglieder der Kommission Filmkanon:
    • Andreas Dresen (Regisseur)
    • Dominik Graf (Regisseur)
    • Erika Gregor (Freunde der Deutschen Kinemathek)
    • Prof. Dr. Thomas Koebner (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Filmwissenschaft)
    • Eva Matlok (AG Kino e.V)
    • Katja Nicodemus (Die Zeit/Feuilleton)
    • Christian Petzold (Regisseur)
    • Hans Helmut Prinzler (Direktor Filmmuseum Berlin)
    • Uschi Reich (Produzentin)
    • Dr. Rainer Rother (Deutsches Historisches Museum)
    • Volker Schlöndorff (Regisseur)
    • Reinhold T. Schöffel (Bundesverband Jugend und Film e.V.)
    • Ruth Toma (Autorin)
    • Tom Tykwer (Regisseur)
    • Andres Veiel (Regisseur)
    • Burkhard Voiges (Hackesche Höfe Kino und Filmtheater)
    • Horst Walther (Leiter Institut für Kino und Filmkultur)
    Ziel ist es, den Kinofilm als wesentliches Element unserer Kultur im Schulunterricht zu verankern. Von der 1. bis zur 13. Klasse sollen alle Schülerinnen und Schüler erste Grundkenntnisse der Filmgeschichte erlangen und ihr Interesse am Kinofilm soll geweckt werden. In anderen europäischen Ländern werden Kinofilme bereits seit Jahren selbstverständlich im Schulunterricht behandelt. Filmgeschichte - und insbesondere die europäische Filmkultur - wird als Teil der Allgemeinbildung angesehen und dementsprechend gefördert. Auch in Deutschland bestehen bereits einige Initiativen, die sich für die Vermittlung von Filmsprache und den Einsatz des Films als pädagogisches Hilfsmittel im Unterricht engagieren. Einen bundesweiten Schwerpunkt "Filmerziehung" gibt es an deutschen Schulen bisher jedoch nicht.

    Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat Kulturstaatsministerin Dr. Christina Weiss übernommen.

    Falls Sie an der PK teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte per E-mail an office@zoommedienfabrik.de.

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    Zoom Medienfabrik i.A. der bpb
    Julia Kainz / Claudia Göttler
    Schillerstr. 94
    10625 Berlin
    Tel: +49 (0)30 3150 6868
    Fax: +49 (0)30 3150 6858
    E-Mail: office@zoommedienfabrik.de

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    Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
    Swantje Schütz
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