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4.12.2002

"Lernt den Bildern zu misstrauen..."

Empirische Analyse der Fernsehberichterstattung in Deutschland über den Nahost-Konflikt

Die bpb hat das Kölner Institut für empirische Medienforschung/IFEM mit einer Analyse der Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT.1 beauftragt. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich vom 1. Quartal 1999 bis zum 1. Quartal 2002. Insgesamt wurden 603 Nachrichtensendungen mit 891 Nahostbeiträgen inhaltsanalytisch untersucht.

Erstmalig Studie zur Fernsehberichterstattung über den Nahostkonflikt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erstellt. Programm-Macher und Korrespondenten diskutieren über die Macht der Bilder und ihren Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Eine Veranstaltung von ZFP (ARD/ZDF) und bpb.

Der Nahostkonflikt beherrscht seit Jahrzehnten die Schlagzeilen. Dabei ist die Berichterstattung selbst vielfach zum Gegenstand von Kontroversen geworden. Während zur Berichterstattung in den Printmedien eine Reihe von Untersuchungen vorliegen, gab es bis heute darüber keine empirische Analyse der Fernsehberichterstattung zum Nahostkonflikt. Die Ergebnisse einer von der Bundeszentrale für politische Bildung erstmalig für Deutschland in Auftrag gegebenen Studie liegen nun vor.

Gegenstand der Analyse waren die Hauptnachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT.1. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich vom 1. Quartal 1999 bis zum 1. Quartal 2002. Insgesamt wurden 603 Nachrichtensendungen mit 891 Nahostbeiträgen inhaltsanalytisch (Text, Bild, Ton) untersucht. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für empirische Medienforschung (IFEM) in Köln.

Die durchaus überraschenden Ergebnisse werden bei einer gemeinsamen Veranstaltung der bpb und der Zentralen Fortbildung der Programm-Mitarbeiter Gemeinschaftseinrichtung ARD/ZDF (ZFP) in Bonn vom Leiter des IFEM, Dr. Udo M. Krüger, vorgestellt. Programm-Macher und Nahostkorrespondenten diskutieren über die Macht der Bilder, über den Einfluss der Berichterstattung auf die öffentliche Meinung, über journalistischen Auftrag und gesellschaftspolitische Verantwortung.

  • Termin:

  • Montag, 9. Dezember 2002
    14.00 Uhr – 19.30 Uhr
    Dienstag, 10. Dezember 2002
    9.00 Uhr - 15.30 Uhr
  • Ort:
    Gustav-Stresemann-Institut
    Langer Grabenweg 68
    53175 Bonn
Für die Fernsehsender nehmen an Podiumsdiskussionen Auslandskorrespondenten, CvDs und Chefredakteure teil:

  • Ralf Finke und Michael Cramer, SAT.1

  • Alexander von Sobeck, Mathias Fornoff, ZDF

  • Mario Turic, Ulrich Oppold, RTL

  • Christian Herrmann, Thomas Morawski, ARD
Ulrich Manz (Hessischer Rundfunk) wird die Diskussionen moderieren.

Dr. Werner J. Stüber, Heinrich-Heine-Universität (Düsseldorf) führt zu Beginn der Veranstaltung in die Geschichte des Nahost-Konfliktes von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart ein.

Die Veranstaltung wird von einer Online-Redaktion live begleitet: Lernt den Bildern zu misstrauen.

Informationen
Stefan J. Pauli
ZFP
Tel +49 (0)611/590604-14
Fax +49 (0)611/590604-12
E-Mail: s.pauli@zfp.de
Internet: ZFP

Pressekontakt bpb:
Bundeszentrale für politische Bildung
Swantje Schütz
Berliner Freiheit 7
53111 Bonn
Tel +49 228 99515-284
Fax +49 228 99515-293
E-Mail: schuetz@bpb.de


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