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6.6.2002

Polen-Studienreisen

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, und Dr. Jerzy Kranz, Botschafter der Republik Polen, haben gemeinsam ein neues Angebot der bpb vorgestellt: die Studienreisen nach Polen.

Nachbarland Polen vor Ort entdecken

Polen-Studienreisen neu im Programm der Bundeszentrale für politische Bildung

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, und Dr. Jerzy Kranz, Botschafter der Republik Polen, haben gemeinsam in Berlin ein neues Angebot der bpb vorgestellt, die Studienreisen nach Polen. Schließlich gibt es keinen besseren Weg, ein Land und seine Bewohner kennenzulernen, als es zu bereisen. Personen, die in Schule oder Medien in der politischen Bildung tätig sind, können durch die Studienreisen Eindrücke und Informationen über Alltag, Kultur, Geschichte und Politik in Polen direkt vor Ort sammeln.

Trotz der über 1000-jährigen Nachbarschaft sei Polen "für viele Deutsche ein unbekannter Nachbar" geblieben, stellte Thomas Krüger fest. Angesichts des bevorstehenden EU-Beitritts Polens sei das Wissen um aktuelle Fragen und Probleme, die durch die Erweiterung der Europäischen Union aufgeworfen werden, aber wichtiger denn je. Die Studienreisen der bpb sollen Impulse geben, "die in den Köpfen – sowohl in Deutschland als auch in Polen – oft noch vorhandene Grenze zu überwinden", betonte der Präsident der bpb. Veraltete Denkweisen und Klischees sollen durch Kontakte und Informationen im Rahmen der Studienreisen hinterfragt und auch die verbindenden Momente der wechselvollen Beziehungen zwischen Deutschland und seinem östlichen Nachbarn ins Bewusstsein gerufen werden.

Jerzy Kranz, Botschafter der Republik Polen, unterstrich: "Wenn wir uns dieser Auseinandersetzung nicht stellen, werden wir nicht nur in einem durch die komplizierte Vergangenheit unserer Länder geschaffenen Teufelskreis haften bleiben, sondern werden auch unfähig sein, die Chancen, die der bevorstehende Beitritt Polens für unsere Länder darstellt, richtig zu nutzen."

Alle vier Reisen der bpb im Jahr 2002 haben thematische Profile. Sie widmen sich beispielsweise dem Leben in Stadt und Land oder der Situation von Frauen in Polen. Schwerpunkte sind auch die Aspekte Arbeitsmarkt, Sozialwesen und Landwirtschaft, denn in diesen Bereichen werden in Deutschland und in Polen nach der EU-Erweiterung Veränderungen erwartet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreisen sollen beim Blick über die Grenzen Fremdes, Vertrautes, vor allem aber Neues entdecken. Oberstes Ziel der bpb: Polen soll kein unbekannter Nachbar bleiben.

Pressekontakt:
Bundeszentrale für politische Bildung
Swantje Schütz, Pressereferentin
Berliner Freiheit 7
53111 Bonn
Tel +49 228 99515-284
Fax +49 228 99515-293
schuetz@bpb.de


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