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1.1.1970

Holocaust - Die Formen der Erinnerung

"Kinder der Bestie"

Zum Jahrestag der Wannseekonferenz hat das Deutsche Historische Museum die Ausstellung "Holocaust – der nationalsozialistische Völkermord und die Motive seiner Erinnerung" eröffnet. Die bpb veranstaltet zu dieser Ausstellung in Kooperation mit dem DHM und der Akademie der Künste ein kulturelles Begleitprogramm.

Zum 60. Jahrestag der Wannseekonferenz am 20. Januar 2002 hat das Deutsche Historische Museum in Berlin (DHM) die Ausstellung "Holocaust – der nationalsozialistische Völkermord und die Motive seiner Erinnerung" eröffnet. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet zu dieser Ausstellung in Kooperation mit dem DHM und der Akademie der Künste ein kulturelles Begleitprogramm, in dessen Mittelpunkt die gegenwärtigen Formen und Motive der kulturellen, künstlerischen und politischen Erinne-rung an den Holocaust stehen. Besonders angesprochen sind die Generationen der Nachgeborenen, deren Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem Holocaust bezeichnenderweise nicht schwindet, sondern wächst.

Zum fünften und letzten Abend des kulturellen Begleitprogrammes laden wir Sie herzlich ein:

"Kinder der Bestie"

Zeit: Dienstag, 9. April 2002, 20.00 Uhr

Ein Theaterstück von Teatron Theater Arnsberg/ Jerusalem und figuren theater tübingen nach dem Roman "Stichwort: Liebe" von David Grossman

Ort: Schaubude, Greifswalderstr. 81, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

Wie verarbeitet die zweite Generation nach dem Holocaust all das, was geschehen ist, was berichtet und dokumentiert wurde? Was bedeutet für sie Erinnerung? Diesen Fragen geht die mit Erfolg auf vielen internationalen Festivals gezeigte Adaption von David Grossmans Roman "Stichwort: Liebe" nach. Erzählt wird vom neunjährigen Momik, Sohn von Überlebenden mit kriminalistischem Spürsinn. Er versucht, die Sprachlosigkeit seines Großvaters Anschel Wasserman zu entschlüsseln und damit das große Schweigen seiner Umgebung zu durchbrechen.

Ein Schauspieler in mehreren Rollen, einige Puppen, wenige Requisiten – mit den Mitteln des Theaters erkunden Yehuda Almagor und Frank Soehnle die Angst vor der Erinnerung und die Kunst des Erzählens.

Kontakt:
Swantje Schütz
Bundeszentrale für politische Bildung
Pressereferentin
Tel. +49 228 99515-284
Fax +49 228 99515-293
e-mail: schuetz@bpb.de

Informationen:
Christiane Görres, Dr. Stefan Krankenhagen
Görres Kulturbetrieb
Gleimstr. 20a
10437 Berlin
Tel. 030/44 35 60 60
Fax 030/44 35 60 62

24. Mai 2002


bpb:magazin 1/2020
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