Pressekonferenz Wahl-O-Mat

1.1.1970

Fotoausstellung: Here is New York

In der Ausstellung "Here is New York, die ab dem 5. Juli erstmals in Europa zu sehen ist, zeigen Hunderte namhafter Fotografen sowie Amateure ihre Fotos des veränderten New York. Die bpb präsentiert mehr als 500 Fotografien in Berlin, Dresden, Düsseldorf und Stuttgart.

In der Ausstellung "Here is New York", die ab dem 5. Juli erstmals in Europa zu sehen ist, zeigen Hunderte namhafter Fotografen und Fotografinnen sowie Amateure ihre Fotos des veränderten New York. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb präsentiert 500 der mehr als 7000 Fotografien der international beachteten und hoch gelobten New Yorker Ausstellung. Erster Ort ist Berlin im Juli, dann folgen im September Dresden, Düsseldorf und Stuttgart.

Die Bilder erlauben dem Betrachter eine persönliche Auseinandersetzung mit den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001. Sie dokumentieren die zerstörten Gebäude, zeigen helfende Polizisten und Feuerwehrmänner, Opfer, Vermisstenanzeigen und beschreiben Auswirkungen der Anschläge auf die Stadt New York und ihre Bewohner.

Das Konzept der Ausstellung ist einfach: Alle Fotos, die in einem Zusammenhang mit dem 11. September stehen, konnten eingereicht werden. Mindestens ein Foto pro Einsendung wurde in die Ausstellung aufgenommen. Die Fotos hängen anonym, ungerahmt und unbeschriftet an den Wänden. Es ist nicht erkennbar, ob die Aufnahmen von professionellen Fotografen und Fotografinnen oder von Laien stammen. Ein neues, demokratisches Ausstellungskonzept entstand.

"Here is New York" soll, wie in den USA, zum Ort der Begegnung und des Austauschs werden. Die Fotos der Zeitzeugen sowie eine Filmdokumentation der ersten 24 Stunden nach dem Anschlag, drücken das Unfassbare aus.

Die Präsentation der Ausstellung in Deutschland ist Teil des Maßnahmenpakets der bpb, das seit dem 11. September 2001 realisiert wird. Ziel ist es, der Bevölkerung Hintergrundwissen und Orientierung zu bieten und damit einen Beitrag zur aktiven Auseinandersetzung mit den Folgen für die zivilgesellschaftliche und politische Kultur seit dem 11. September zu leisten.

Die Fotos sind für je 25 Dollar im Internet zu erwerben. Der Nettoerlös fließt in den Kinderhilfsfond "Children´s Aid Society´s World Trade Center Fund".

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen Bundeszentrale für politische Bildung und Here is New York Inc.

Bonn, 24.05.2002


bpb:magazin 2/2019
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