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Die Imagepflege der Kultur- und Informationszentren der DDR im Ausland bis zur internationalen Anerkennung 1972/73

Deutschland Archiv Neu im DA Schwerpunkte Zeitenwende? Der Ukrainekrieg und die Folgen. 45 Analysen & Essays. Was riskieren wir? Ein Sommer der Unentschlossenheit Zehn Monate Krieg Die Waffen nieder? Ungleiche Fluchten? Schwerter allein sind zu wenig „Russland wird sich nach Putin ändern“ Die be(un)ruhigende Alltäglichkeit des Totalitären Vergessene Bomben aus Deutschland Putins Mimikry Schon einmal Vernichtungskrieg Verhandeln, aber wie? Das sterbende russländische Imperium und sein deutscher Helfer Was lief schief seit dem Ende des Kalten Krieges? „Sie haben die Zukunft zerbrochen“ Vertreibung ist auch eine Waffe "Wie ich Putin traf und er mich das Fürchten lehrte" "Wir bewundern sie und sie verschwinden" Mehr Willkommensklassen! Hoffen auf einen russischen „Nürnberger Prozess“ Russische Kriegskontinuitäten Wurzeln einer unabhängigen Ukraine Der erschütterte Fortschritts-Optimismus "Leider haben wir uns alle geirrt" Die Hoffnung auf eine gesamteuropäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur nicht aufgeben „Ihr Völker der Welt“ Das erste Opfer im Krieg ist die Wahrheit China und die „Taiwanfrage“ Deutschlands Chinapolitik – schwach angefangen und stark nachgelassen "Ein Dämon, der nicht weichen will" Transformation und Deutsche Einheit Die sozialpsychologische Seite der Zukunft Zwölf Thesen zu Wirtschaftsumbau und Treuhandanstalt Die andere Geschichte der Umbruchjahre – alternative Ideen und Projekte 30 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen Wiedervereinigt auf dem Rücken von Migranten und Migrantinnen? Film ohne Auftrag - Perspektiven, die ausgegrenzt und unterschlagen wurden Geheimdienste, „Zürcher Modell“ und „Länderspiel“ 50 Jahre Grundlagenvertrag Drei Kanzler und die DDR Populismus in Ost und West Akzeptanz der repräsentativen Demokratie in Ostdeutschland Zusammen in Feindseligkeit? Neuauflage "(Ost)Deutschlands Weg" Ostdeutsche Frakturen Geschichtspolitik von oben? Anpassungsprozess der ostdeutschen Landwirtschaft Daniela Dahn: TAMTAM und TABU Wege, die wir gingen „Der Ort, aus dem ich komme, heißt Dunkeldeutschland” Unternehmerischer Habitus von Ostdeutschen Teuer erkauftes Alltagswissen Trotz allem im Zeitplan Revolution ohne souveränen historischen Träger Mehr Frauenrechte und Parität Lange Geschichte der „Wende“ Eine Generation nach der ersten freien Volkskammerwahl Unter ostdeutschen Dächern Die de Maizières: Arbeit für die Einheit Schulzeit während der „Wende” Deutschland – Namibia Im Gespräch: Bahr und Ensikat Gorbatschows Friedliche Revolution "Der Schlüssel lag bei uns" "Vereinigungsbedingte Inventur" "Es gab kein Drehbuch" "Mensch sein, Mensch bleiben" Antrag auf Staatsferne Alt im Westen - Neu im Osten Die Deutsche Zweiheit „Ein echtes Arbeitsparlament“ Corona zeigt gesellschaftliche Schwächen Widersprüchliche Vereinigungsbilanz Schule der Demokratie Warten auf das Abschlusszeugnis Brief an meine Enkel Putins Dienstausweis im Stasi-Archiv Preis der Einheit Glücksstunde mit Makeln Emotional aufgeladenes Parlament Geht alle Macht vom Volke aus? Deutschland einig Vaterland 2:2 gegen den Bundestag "Nicht förderungswürdig" Demokratie offen halten Standpunkte bewahren - trotz Brüchen Die ostdeutsche Erfahrung Kaum Posten für den Osten Braune Wurzeln Wer beherrscht den Osten „Nicht mehr mitspielen zu dürfen, ist hart.“ Ein Ost-West-Dialog in Briefen Stadtumbau Ost Ostdeutschland bei der Regierungsbildung 2017 Die neue Zweiklassengesellschaft DDR-Eishockey im Wiedervereinigungsprozess Die SPD (West) und die deutsche Einheit Die Runden Tische 1989/90 in der DDR Die Wandlung der VdgB zum Bauernverband 1990 Transatlantische Medienperspektiven auf die Treuhandanstalt Transformation ostdeutscher Genossenschaftsbanken Demografische Entwicklung in Deutschland seit 1990 Parteien und Parteienwettbewerb in West- und Ostdeutschland Hertha BSC und der 1. FC Union vor und nach 1990 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Ostdeutsches Industriedesign im Transformationsprozess Wende und Vereinigung im deutschen Radsport Wende und Vereinigung im deutschen Radsport (II) Kuratorium für einen demokratisch verfassten Bund deutscher Länder Europäische Union als Voraussetzung für deutschen Gesamtstaat Welche Zukunft braucht Deutschlands Zukunftszentrum? Ein Plädoyer. Erinnern, Gedenken, Aufarbeiten Vier Ansichten über ein Buch, das es nicht gibt "Es war ein Tanz auf dem Vulkan" Föderalismus und Subsidiarität „Nur sagen kann man es nicht“ Wenn Gedenkreden verklingen Zeitenwenden Geschichtsklitterungen „Hat Putin Kinder?“, fragt meine Tochter Wolf Biermann über Putin: Am ersten Tag des Dritten Weltkrieges Der Philosoph hinter Putin „Putin verwandelt alles in Scheiße“ Das Verhängnis des Imperiums in den Köpfen Ilse Spittmann-Rühle ist gestorben Der Friedensnobelpreis 2022 für Memorial Rückfall Russlands in finsterste Zeiten Memorial - Diffamiert als "ausländische Agenten" Die Verteidigung des Erinnerns Russlands Attacken auf "Memorial" Der Fall Schalck-Golodkowski Ende des NSU vor zehn Jahren 7. Oktober 1989 als Schlüsseltag der Friedlichen Revolution Die Geschichte von "Kennzeichen D" Nachruf auf Reinhard Schult Leningrad: "Niemand ist vergessen" Verfolgung von Sinti und Roma Zuchthausaufarbeitung in der DDR - Cottbus Sowjetische Sonderhaftanstalten Tage der Ohnmacht "Emotionale Schockerlebnisse" Ein Neonazi aus der DDR Akten als Problem? Eine Behörde tritt ab Ostberlin und Chinas "Großer Sprung nach vorn" Matthias Domaschk - das abrupte Ende eines ungelebten Lebens Ein Wettbewerb für SchülerInnenzeitungen Totenschädel in Gotha Bürgerkomitees: Vom Aktionsbündnis zum Aufarbeitungsverein Westliche Leiharbeiter in der DDR Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (I) Hohenzollern und Demokratie nach 1918 (II) Auf dem Weg zu einem freien Belarus? Erstes deutsch-deutsches Gipfeltreffen im Visier des BND Neue Ostpolitik und der Moskauer Vertrag Grenze der Volksrepublik Bulgarien Die Logistik der Repression Schwarzenberg-Mythos Verschwundene Parteifinanzen China, die Berlin- und die Deutschlandfrage 8. Mai – ein deutscher Feiertag? China und die DDR in den 1980ern 1989 und sein Stellenwert in der europäischen Erinnerung Stasi-Ende Die ungewisse Republik Spuren und Lehren des Kalten Kriegs Einheitsrhetorik und Teilungspolitik Schweigen brechen - Straftaten aufklären Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte? Die Deutschen und der 8. Mai 1945 Jehovas Zeugen und die DDR-Erinnerungspolitik Generation 1989 und deutsch-deutsche Vergangenheit Reformationsjubiläen während deutscher Teilung 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz Kirchliche Vergangenheitspolitik in der Nachkriegszeit Zwischenbilanz Aufarbeitung der DDR-Heimerziehung Der Umgang mit politischen Denkmälern der DDR Richard von Weizsäckers Rede zum Kriegsende 1985 Die Sowjetunion nach Holocaust und Krieg Nationale Mahn- und Gedenkstätten der DDR Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Die Entmilitarisierung des Kriegstotengedenkens in der SBZ Heldenkult, Opfermythos und Aussöhnung Durchhalteparolen und Falschinformationen aus Peking Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Grenzsicherung nach dem Mauerbau Einmal Beethoven-Haus und zurück Das Bild Walther Rathenaus in der DDR und der Bundesrepublik Alles nach Plan? Vier Gedanken über Werner Schulz „Wie ein Film in Zeitlupe“ "Ich hatte Scheißangst" 1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Frauen in der Bürgerbewegung der DDR und während der Friedlichen Revolution Die Wege zum 9. November 1989 „Die Stunde ist gekommen aufzustehen vom Schlaf“ Mythos Montagsdemonstration Ossi? Wessi? Geht's noch? Es gibt keine wirkliche Ostdebatte Die. Wir. Ossi. Wessi? Wie man zum Ossi wird - Nachwendekinder zwischen Klischee und Stillschweigen 2 plus 4: "Ihr könnt mitmachen, aber nichts ändern“ Blick zurück nach vorn Wem gehört die Revolution? Die erste und letzte freie DDR-Volkskammerwahl Mythos 1989 Joseph Beuys über die DDR Der 9. Oktober 1989 in Leipzig Egon Krenz über den 9. November Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen. Die frohe Botschaft des Widerstands Mauerfall mit Migrationshintergrund "Wer kann das, alltäglich ein Held sein?" "Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung" Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit Von der (eigenen) Geschichte eingeholt? Berlin – geteilte Stadt & Mauerfall Berliner Polizei-Einheit Die Mauer. 1961 bis 2021 The Wall: 1961-2021 - Part One The Wall: 1961-2021 - Part Two "Es geht nicht einfach um die Frage, ob Fußball gespielt wird" Mauerbau und Alltag in Westberlin Der Teilung auf der Spur The Games at the Gate Der Mauerfall aus vielen Perspektiven Video der Maueröffnung am 9. November 1989 Die Mauer fiel nicht am 9. November Mauersturz statt Mauerfall Heimliche Mauerfotos von Ost-Berlin aus Ost-West-Kindheiten "Niemand hat die Absicht, die Menschenwürde anzutasten" Berlinförderung und Sozialer Wohnungsbau in der „Inselstadt“ Wie stellt der Klassenfeind die preußische Geschichte aus? Flughafen Tempelhof Die Bundeshilfe für West-Berlin Christliche Gemeinschaft im geteilten Berlin Amerikanische Militärpräsenz in West-Berlin Das Stadtjubiläum von 1987 in Ost- und West-Berlin Bericht zum Workshop "Das doppelte Stadtjubiläum" Das untergegangene West-Berlin Interview: „Der Zoo der Anderen“ Un-Rechts-Staat DDR Bedrohter Alltag Unrecht, Recht und Gerechtigkeit - eine Bilanz von Gerd Poppe Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau – eine "Totale Institution" Stasi-Hafterfahrungen: Selbstvergewisserung und Renitenz Kritik und Replik: Suizide bei den Grenztruppen und im Wehrdienst der DDR Suizide bei den Grenztruppen der DDR. Eine Replik auf Udo Grashoff Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes, ihre Aufarbeitung und die Erinnerungskultur Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben „Nicht nur Heldengeschichten beschreiben“ Wer war Opfer des DDR-Grenzregimes? Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine Recherche Todesopfer des DDR-Grenzregimes - Eine andere Sicht "Begriffliche Unklarheiten" Die Reichsbahn und der Strafvollzug in der DDR "Schicksale nicht Begriffe" Mauerbau und Machtelite Zwangseingewiesene Mädchen und Frauen in Venerologischen Einrichtungen Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek Politisch inhaftierte Frauen in der DDR Ein widerständiges Leben: Heinz Brandt Über den Zaun und zurück – Flucht und Rückkehr von Dietmar Mann Die politische Justiz und die Anwälte in der Arä Honecker Geraubte Kindheit – Jugendhilfe in der DDR Haftarbeit im VEB Pentacon Dresden – eine Fallstudie Zwischen Kontrolle und Willkür – Der Strafvollzug in der DDR Suizide in Haftanstalten: Legenden und Fakten Die arbeitsrechtlichen Konsequenzen in der DDR bei Stellung eines Ausreiseantrages Max Fechner – Opfer oder Täter der Justiz der Deutschen Demokratischen Republik? Die "Auskunftspersonen" der Stasi – Der Fall Saalfeld Geschlossene Venerologische Stationen und das MfS Jugendhilfe und Heimerziehung in der DDR Fraenkels "Doppelstaat" und die Aufarbeitung des SED-Unrechts "OV Puppe". Ein Stasi-Raubzug im Spielzeugland Alltag und Gesellschaft Ost-West Nachrichtenvergleiche Fußball mit und ohne Seele München 1972: Olympia-Streit um das „wahre Freundesland“ Afrikas Das religiöse Feld in Ostdeutschland Repräsentation Ostdeutschlands nach Wahl 2021 Die Transformation der DDR-Presse 1989/90 Das Elitendilemma im Osten "Affirmative Action" im Osten Ostdeutsche in den Eliten als Problem und Aufgabe Ostdeutsche Eliten und die Friedliche Revolution in der Diskussion Die Bundestagswahl 2021 in Ostdeutschland Deutsch-deutsche Umweltverhandlungen 1970–1990 Der Plan einer Rentnerkartei in der DDR "Es ist an der Zeit, zwei deutsche Mannschaften zu bilden" Deutsch-ausländische Ehen in der Bundesrepublik Verhandelte Grenzüberschreitungen Verpasste Chancen in der Umweltpolitik Der dritte Weg aus der DDR: Heirat ins Ausland Und nach Corona? Ein Laboratorium für Demokratie! Nichtehelichkeit in der späten DDR und in Ostdeutschland 30 Jahre später – der andere Bruch: Corona Mama, darf ich das Deutschlandlied singen Mit der Verfassung gegen Antisemitismus? Epidemien in der DDR Homosexuelle in DDR-Volksarmee und Staatssicherheit „Die DDR als Zankapfel in Forschung und Politik" Die Debatte über die Asiatische Grippe Coronavirus - Geschichte im Ausnahmezustand Werdegänge Familien behinderter Kinder in BRD und DDR Vom Mauerblümchen zum Fußball-Leuchtturm DDR-Alltag im Trickfilm Die alternative Modeszene der DDR Nachrichtendienste in Deutschland. Teil II Nachrichtendienste in Deutschland. 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Die Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR Suche nach den Spuren der DDR Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und der DDR Der Freundschaftsverein „EFA“ Die Mauer in der französischen Populärkultur DDR als Zankapfel in Forschung und Politik DDR-Geschichte in französischen Ausstellungen nach 2009 Theater- und Literaturtransfer zwischen Frankreich und der DDR Die DDR in französischen Deutschbüchern Kommunalpartnerschaften zwischen Frankreich und der DDR Regimebehauptung und Widerstand Mut zum Aussteigen aus Feindbildern Für die Freiheit verlegt - die radix-blätter Der Fußballfan in der DDR Jugend in Zeiten politischen Umbruchs Umweltschutz als Opposition Sozialistisches Menschenbild und Individualität. Wege in die Opposition Politische Fremdbestimmung durch Gruppen Ist Antisemitismus vor allem ein ostdeutsches Problem? Antisemitismus in Deutschland Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch War die DDR antisemitisch? Antisemitismus in der DDR Teil I Antisemitismus in der DDR Teil II Als ob wir nichts zu lernen hätten von den linken Juden der DDR ... Ostdeutscher Antisemitismus: Wie braun war die DDR? Die Shoah und die DDR Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil I Umgang mit jüdischen Friedhöfen und Friedhofsschändungen, Teil II Israel im Schwarzen Kanal Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, I Der Nahostkonflikt in Kinder- und Jugendzeitschriften der DDR, II Das Israelbild der DDR und dessen Folgen Buchenwald und seine fragwürdige Nachgeschichte Macht-Räume in der DDR Wirtschaftspläne im Politbüro 1989 "Macht-Räume in der DDR" Macht, Raum und Plattenbau in Nordost-Berlin Machträume und Eigen-Sinn der DDR-Gesellschaft Die "Eigenverantwortung" der örtlichen Organe der DDR Strategien und Grenzen der DDR-Erziehungsdiktatur Staatliche Einstufungspraxis bei Punk- und New-Wave-Bands Kommunalpolitische Kontroversen in der DDR (1965-1973) Schwarzwohnen 1968 – Ost und West Der Aufstand des 17. Juni 1953 Interview mit Roland Jahn Der 17. Juni 1953 und Europa Geschichtspolitische Aspekte des 17. Juni 17. 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Eine Audio-Zeitreise. 1. Vorboten von Umbruch und Mauerfall 2. Schabowski und die Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 3. Grenzübertritt am 10. November 4. Begrüßungsgeld 100 D-Mark 5. Den Anderen anders wahrnehmen 6. Stereotypen 7. Was bedeutet uns der Fall der Mauer? 8. Emotionen 9. Sprache Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Brecht & Galilei: Ideologiezertrümmerung Die Zweite Generation jüdischer Remigranten im Gespräch Ausgaben vor 2013 Bau- und Planungsgeschichte (11+12/2012) Architektur als Medium der Vergesellschaftung Landschaftsarchitektur im Zentrum Berlins Kunst im Stadtraum als pädagogische Politik Dresden – das Scheitern der "sozialistischen Stadt" Bautyp DDR-Warenhaus? Ulrich Müthers Schalenbauten Medizinische Hochschulbauten als Prestigeobjekt der SED Transitautobahn Hamburg–Berlin Literaturjournal Aufarbeitung (10/2012) "Es geht nicht um Abrechnung ..." "Ein Ort, der zum Dialog anregt" Eckstein einer EU-Geschichtspolitik? 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Die Insel-Bücherei Versuche deutsch-deutscher Literaturzeitschriften Geschiedene Gemüter, zerschnittene Beziehungen Ein Name, zwei Wege: Reclam Leipzig und Reclam Stuttgart Die Beobachtung des westdeutschen Verlagswesens durch das MfS Volker Brauns Reflexionen über die Teilung Deutschlands Die Leipziger Buchmesse, die Börsenvereine und der Mauerbau Die Publikationskontroverse um Anna Seghers' "Das siebte Kreuz" Westdeutscher linker Buchhandel und DDR Die Publikationsgeschichte von Stefan Heyms "Erzählungen" Das große Volkstanzbuch von Herbert Oetke Eine deutsch-deutsche Koproduktion: die "OB" Dokumentation: "Ein exemplarisches Leben – eine exemplarische Kunst" Literaturjournal Nach dem Mauerbau (7/2012) Der ewige Flüchtling Der Warenkreditwunsch der DDR von 1962 Die Entstehung der "Haftaktion" Leuna im Streik? Mit dem Rücken zur Mauer Der Honecker-Besuch in Bonn 1987 Ein Zufallsfund? 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Die Imagepflege der Kultur- und Informationszentren der DDR im Ausland bis zur internationalen Anerkennung 1972/73

Josephine Evens

/ 17 Minuten zu lesen

Die Bundesrepublik Deutschland war mit ihrer Gründung 1949 völkerrechtlich weltweit anerkannt, die Deutsche Demokratische Republik (DDR) hingegen nur im "sozialistischen Lager" Osteuropas und Asiens. Um unterhalb der diplomatischen Ebene für die völkerrechtliche Anerkennung werben zu können, rief die DDR umfassende Initiativen zur außenpolitischen Imagepflege ins Leben. Eine dieser Initiativen war die Einrichtung der "Kultur- und Informationszentren" (KIZ) der DDR im Ausland.

Hauptziele der DDR-Außenpolitik waren seit ihrer Gründung die weltweite völkerrechtliche Anerkennung, die Aufnahme in internationale Organisationen sowie eine gleichberechtigte Stellung innerhalb des Warschauer Pakts. Ost-Berlin hatte sein internationales Ansehen – vor allem gegenüber dem der Bundesrepublik – entscheidend zu steigern. Im Ausland forcierte die DDR dafür seit Beginn der 1950er Jahre bis 1972/73 eine regelrechte Imagekampagne: Außenpolitische Initiativen sollten das sozialistische Deutschland als "politischen Gegenentwurf zur Bundesrepublik" möglichst positiv auf der internationalen Bühne präsentieren und für die völkerrechtliche Anerkennung der DDR werben.

Grafik: Institutioneller Rahmen der Kultur- und Informationszentren der DDR im Ausland (© Josephine Evens, Bundeszentrale für politische Bildung; 2015; Creative Commons by-nc-nd/3.0/de)

Eine dieser Initiativen war die Einrichtung der "Kultur- und Informationszentren" (KIZ) der DDR im Ausland – errichtet nach dem "Vorbild" der bundesrepublikanischen Goethe-Institute, die seit 1952 im Ausland bestanden. Sie waren die "einzigen eigenständigen auslandsinformatorischen Stützpunkte" außerhalb der DDR. Unterhalb der offiziellen diplomatischen Ebene arbeiteten sie als "Transmissionsriemen" der Außenpolitik. Bis zur "Anerkennungswelle" der DDR 1972/73 waren sie entscheidende Instrumente der Außenpolitik. Die KIZ waren kulturpolitische Botschafter vor allem in den Staaten, die keine Botschafter der DDR empfangen wollten.

Der folgende Beitrag skizziert die Arbeit der KIZ in den einzelnen Ländern sowie die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte. Insgesamt sollten die KIZ durch ihre Tätigkeit das Selbstverständnis der DDR vermitteln: die DDR als möglichst attraktive Alternative zur Bundesrepublik – anti-faschistisch, anti-imperialistisch, anti-kolonialistisch. Die vier Hauptfunktionen der KIZ waren daher unabhängig vom Standort:

  • Sozialismuspropaganda: Darlegung der Errungenschaften und der Entwicklung des Sozialismus in der DDR,

  • Friedenspropaganda: Darstellung der "friedlichen" Außenpolitik der DDR, die einherging mit der Propagierung des antifaschistischen Staatscharakters,

  • "Entlarvung": Aufdeckung des "wahren" Charakters der kapitalistischen Staaten, vor allem der Bundesrepublik mittels einer Darstellung der angeblich neokolonialistischen und imperialistischen Regierungen der westlichen Staaten,

  • Sprachunterricht: die sogenannte "Sprachverbreitungspolitik", die auch insgesamt einen Schwerpunkt der kulturellen Auslandsbeziehungen und der Auslandsinformation der DDR ausmachte.

Klassenkampf am Urlaubsort: Die KIZ in den "sozialistischen Bruderstaaten"

Ende der 1950er Jahre gab es im Zuge der Entstalinisierungsbewegungen in Ungarn und Polen erste Anzeichen dafür, dass sich die beiden Nachbarländer an die Bundesrepublik annäherten. Die ersten KIZ der DDR sollten mit starker Sozialismuspropaganda der Destabilisierung des Ostblocks und einem zu befürchtendem Übergreifen der Strömungen auf den eigenen Staat entgegenwirken. Das erste KIZ wurde 1956 in Prag eröffnet, ein Jahr später das KIZ in Warschau, später weitere Zentren in Ungarn und Bulgarien. Sie waren die einzige direkte Einflussmöglichkeit auf die Bevölkerung und führten die alleinige Kontaktarbeit mit den Partnerinstitutionen des Gastlandes aus – in erster Linie mit Kultur- und Bildungseinrichtungen oder auch Gewerkschaften. Sie waren daher – trotz bestehender diplomatischer Beziehungen – von großer Bedeutung.

Die Kafka-Konferenz 1963 in Liblice versetzte die DDR in Alarmbereitschaft: Der Autor und seine literarische Idee der "Entfremdung" wurde von der stalinistischen Kritik abgelehnt. Die Diskussion auf der Konferenz um dieses Konzept setzte einen Prozess der Öffnung in den Ostblockstaaten in Gang – zunächst literarisch, dann im sogenannten Prager Frühling 1968 auch politisch, in den Versuchen der tschechoslowakischen Kommunistischen Partei, ein Liberalisierungs- und Demokratisierungsprogramm und wirtschaftliche Reformen einzuführen. Die KIZ sollten jetzt verstärkt dem Kapitalismus begegnen und den westlichen Einfluss "der Intelligenz" in Form der Kulturinstitute der Bundesrepublik, Italiens, Frankreichs und Englands zurückdrängen. Sie veranstalteten große "Komplexaktionen" zu Jahrestagen, die für das Gastland oder für beide "Bruderstaaten" Bedeutung hatten. Im tschechoslowakischen Fernsehen wurde über die Arbeit des KIZ berichtet. In den KIZ wurden Quizveranstaltungen, Aufsatz- und Wissenswettbewerbe, gemeinsame Auftritte tschechoslowakischer Künstler und DDR-Künstler sowie eine DEFA-Filmwoche angeboten.

Während der Ereignisse des Jahres 1968 mit dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in Prag zur Niederschlagung des "Prager Frühlings", musste sich das KIZ Prag mit stark rückläufigen Besucherzahlen und dem offenen Missmut der Bevölkerung wie auch den Kooperationspartnern auseinandersetzen. "Unter den Partnern des KIZ ist [...] niemand mehr zu finden, der sich auf den von uns und den vier Bruderparteien vertretenen marxistisch-leninistischen Standpunkt stellt", meldete der Stellvertretende Direktor Heino Zentner. Man ließ sich jedoch nicht beirren – im Gegenteil: ein Jahr später wurden in Folge der Geschehnisse die KIZ in den sozialistischen Ländern zu den "Hauptinstrumenten der auslandsinformatorischen Arbeit" erhoben. 1969 wurde eine weitere KIZ-Zweigstelle im polnischen Krakau eingerichtet.

DDR-Urlauber an der bulgarischen Schwarzmeerküste. (© Archiv Stefan Appelius)

In den Touristenzentren Bulgariens, der Tschechoslowakei, im polnischen Zakopane oder am ungarischen Balaton unterhielten die KIZ die eigenen Urlauber wie auch westdeutsche und westliche Touristen mit leichtem kulturpolitischem Programm. Bereits 1963 entdeckte die DDR insbesondere die Schwarzmeerküste für den Klassenkampf am Urlaubsort und fand hier ein "breites Betätigungsfeld" für die Auslandsinformation. Das KIZ Sofia etwa setzte mit Hilfe der bulgarischen Reiseagentur Balkan-Tourist einen Filmwagen ein und zeigte Wanderausstellungen. Im Zuge der "Neuen Ostpolitik" mit Beginn der 1970er Jahre wurde das Angebot auch politischer: die Friedenspolitik und die "Bemühungen der DDR um eine normale Beziehungsbasis zur Bundesrepublik" sollten vermittelt werden. 1970 wurde sogar über die Einrichtung eines eigenen KIZ an der Schwarzmeerküste nachgedacht, da die Zahl der deutschsprachigen Urlauber aus Westdeutschland, West-Berlin und Österreich in dieser Region anstieg. Ihnen sollten die KIZ die Attraktivität der DDR vermitteln.

Die Propagierung des Antifaschismus der DDR und die "Entlarvung" der Bundesrepublik standen bei der Arbeit der KIZ insbesondere in Warschau im Vordergrund. Der stellvertretende DDR-Kulturminister Hans Fischer sagte zur Eröffnung des dortigen KIZ 1957: "Es wird also in seinem ganzen Wirken das genaue Gegenteil von dem sein, was einst in niemals wiederkehrenden düsteren Zeiten die kulturellen Agenturen des deutschen Imperialismus auf polnischem Boden getan haben." In Budapest zeigte man später mit der Ausstellung "Widerstandskampf gegen den Faschismus 1933 bis 1945" vor allem die kommunistischen Widerstandskämpfer im Dritten Reich. Das Feindbild, das "faschistische Deutschland", wurde in der Arbeit der KIZ konsequent mit der Bundesrepublik gleich gesetzt. Dies passierte vor allem durch die Vorführung von DEFA-Filmen, in denen herausgestellt wurde, dass in der Bundesrepublik kein Bruch mit dem "Dritten Reich" erfolgt sei; beispielsweise wurde ein Vortrag über die "Gefahren des westdeutschen Militarismus" verbunden mit der Filmvorführung des antifaschistischen DEFA-Dokumentarfilms "Du und mancher Kamerad".

Kulturkonkurrenz auf neutralem Boden: Die KIZ in den skandinavischen Staaten

Das Werben für die völkerrechtliche Anerkennung machte – im Gegensatz zu den Ostblockstaaten – den inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeit der KIZ in den neutralen Ländern Finnland und Schweden aus. In direkter "Kulturkonkurrenz auf neutralem Boden" standen sie dabei jedoch dem Goethe-Institut gegenüber. 1960 wurde in Helsinki das "DDR-Kulturcentrum" eröffnet, in Stockholm folgte ein gleichnamiges KIZ 1967. Die Vermittlung und Propagierung politischer Themen konnte in der Arbeit nicht in dem starken Maße – wie in den sozialistischen Staaten – durch eine direkte, offene, ideologische Sozialismuspropaganda erfolgen. Die KIZ arbeiteten daher mit der Adaption von Kulturgut gesamtdeutscher Tradition als neutralem Zugang – auch, um sich als einziger Staat deutscher Kultur präsentieren zu können. Konzerte etwa mit der Musik von Ludwig van Beethoven oder Lesungen zu Heinrich Mann wurden mit politischen Vorträgen verbunden. "Es ist zu zeigen, wie das klassische Erbe der deutschen Kultur in der DDR – im Gegensatz zu Westdeutschland – gepflegt wird." Dem politischen Alleinvertretungsanspruch der Bundesrepublik setzte die DDR "nicht mehr und nicht weniger als einen kulturellen Alleinvertretungsanspruch, zumindest einen Alleinvertretungsanspruch für das Gute und Fortschrittliche in der deutschen Kultur" entgegen – ohne den "dialektischen Bruch" darin zu erkennen. Sozialismuspropaganda war eher entsprechend des weitgefassten Kulturbegriffs der DDR gestaltet: Sport oder Wasserwirtschaft in der DDR waren beliebte Themen.

Auf Grund der ideologischen Differenz verzichtete man in den westlich orientierten Staaten insgesamt auf eine Kapitalismuskritik. Die KIZ beobachteten vielmehr die Arbeit des westdeutschen Goethe-Instituts und der Dependancen der Bundesrepublik – mit teils paranoidem Ausmaß. 1971 vermutete etwa der Direktor des KIZ Helsinki, dass die westdeutsche Seite Methoden der DDR zu kopieren versuche: "Es ist ganz offensichtlich, daß unsere Praxis, komplex zu arbeiten, den Gegner in Unruhe versetzt hat. Sie versuchen jetzt überall das gleiche zu tun, bei der Gestaltung ihrer Programme haben sie teilweise unsere Worte benutzt: […].Wir laden Sie und ihre Bekannten zu allen Veranstaltungen herzlich ein‘." Bereits 1970 wurde vermutet, vom "Gegner" beschattet zu werden: "In letzter Zeit stellten wir immer wieder fest, daß unsere Telefonverbindung unterbrochen wird, und sich ein ganz anderer Gesprächspartner einmischt. Es ist offensichtlich, daß man unsere Gespräche überwacht. [...] Wir sind dabei, unsere Bemühungen zur Beobachtung des Gegners zu verstärken." Ganz abwegig waren diese Vermutungen jedoch nicht, denn die Arbeit und Tätigkeit der jeweiligen Kulturinstitute war damals durchaus für Geheimdienste beider Seiten interessant. Das Ministerium für Staatssicherheit missbrauchte etwa in den 1970er und 1980er Jahren das Personal vieler DDR-Kulturzentren als Inoffizielle Mitarbeiter, die "das DDR-Kollektiv im Ausland überwachen oder Informationen über das Gastland sammeln sollten."

Mit der Losung "Ostsee – Meer des Friedens" warb die DDR für Anerkennung bei den skandinavischen Staaten – hier mit dem Plakat zur Ostseewoche in Rostock 1958. Die letzte Ostseewoche fand im Jahr 1975 statt. (© Bundesarchiv, Plak 100-049-036, Grafiker: Priess, Dewag Berlin)

Die Friedenspropaganda wurde seitens der KIZ zur Werbung für die Anerkennung benutzt: Anfang der 1970er Jahre unterstützen die KIZ die Arbeit der "Anerkennungskomitees" in den skandinavischen Staaten mit der Propagierung der Losung "Ostsee – Meer des Friedens". Die Friedenspropaganda galt als bestes Mittel des Anerkennungswerbens in den kapitalistischen Staaten. Dr. Paul Wandel, damals Vorsitzender der Liga für Völkerfreundschaft, sagte 1967 zur Eröffnung des DDR-Kulturcentrums Stockholm: "Mit der Existenz des DDR-Kulturzentrums in Stockholm soll [die] völkerverbindende, dem Frieden dienende Aufgabe verstärkt fortgesetzt werden. Wir glauben, daß sich darüber hinaus noch andere lohnende Anknüpfungsmöglichkeiten ergeben, die im Sinne des gemeinsamen Wirkens für die Erhaltung eines dauerhaften Friedens im Ostseeraum von Bedeutung sind." Vor dem Hintergrund der deutsch-deutschen Entspannungsperiode im Zuge der "Neuen Ostpolitik" der Bundesrepublik fühlte sich die DDR für ihre weitere Friedenspropaganda gestärkt und intensivierte ab 1972 in Finnland und Schweden die Auslandsinformation – kurz vor der UN-Umweltkonferenz in Stockholm, an der die DDR teilnehmen wollte. Der passende Rahmen dafür war gegeben: Veranstaltungen, die den Einsatz der DDR für den Umweltschutz thematisierten.

Der Deutschunterricht machte in den skandinavischen – ganz anders als in den sozialistischen – Staaten einen entscheidenden Teil der Auslandsinformation der KIZ aus, mit dem politische Inhalte vermittelt wurden. Zum Beispiel wurde der "Deutsche Friedensplan" der DDR-Volkskammer vom 6. Juli 1961 thematisiert. Man behandelte das Dokument anhand von Filmen sowie Berichten eines Augenzeugen über die Ereignisse des 13. Augustes 1961 im Unterricht, wodurch man "falsche Vorstellungen über die Rolle Westberlins und des westdeutschen Imperialismus beseitigt" wissen wollte. Durch das Angebot von Sprachkursen trat man jedoch mit den Goethe-Instituten in Stockholm und Helsinki in eine harte Konkurrenz und buhlte um Kontakte zu Universitäten und Schulen. Die wichtigste Zielgruppe: Germanisten und Deutschlehrer als Multiplikatoren.

Allerdings behinderten nationale wie internationale Entwicklungen immer wieder die Arbeit der KIZ in den westlichen Staaten: Die Ereignisse des Prager Frühlings 1968 belasteten die kulturellen Beziehungen der DDR zu den nichtsozialistischen Staaten weltweit. Die Schweden mieden das KIZ ins Stockholm, Kooperationspartner sprangen ab, "Hetzlosungen" fanden sich auf dem Schaufenster. Die auslandsinformatorische Arbeit sollte jetzt nur noch weiter intensiviert werden, in dem man sich auf die Arbeiterklassen konzentrierte und die Anerkennungskomitees unterstützte.

Antiimperialistische Solidarität: Die KIZ in den arabischen und afrikanischen Staaten

Mit dem Ende der Kolonialzeit betonten vor allem die KIZ in den arabischen und afrikanischen Staaten in ihrer Arbeit die antiimperialistische Solidarität der DDR mit den neuen Nationalstaaten Afrikas und des Nahen und Mittleren Ostens Asiens, die sich auf Grund ihrer Blockfreiheit für die Imagepflege und das Anerkennungswerben anboten. Die Arbeit schloss sich dem außenpolitischen Ziel aller sozialistischen Staaten des Warschauer Paktes in der Region an: Die sich neu konstituierenden jungen Nationalstaaten zu überzeugen, den Sozialismus als Staatsform zu wählen. Peter Sebald, seit 1961 ehrenamtlicher Delegierter der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft in Tansania und späterer Direktor des dortigen KIZ, schrieb 1993 rückblickend: "Mit ‚Kampf gegen Neokolonialismus‘ und ‚Anerkennung der DDR‘ hatte somit der Gedanke der Völkerfreundschaft eine durch die politische Situation bedingte Richtung erhalten, die an eine sehr günstige Voraussetzung der gegenseitigen Solidarisierung anknüpfte, […]. In dieser Situation kam es darauf an, wie man sich besser kennenlernen würde: in einem klischeehaften, geschönten Bild oder mit allen Problemen."

Staatsbesuch 1965 in Ägypten: Walter Ulbricht besichtigt die antiken Kultur-Denkmäler im Tal der Könige. Im selben Jahr wurde das KIZ in Kairo gegründet. (© Bundesarchiv, Bild 183-D0227-0053-004, Foto: Ulrich Kohls)

Großes Interesse an einem Kennenlernen bestand beispielsweise auf Seiten Ägyptens: Walter Ulbricht wurde dort 1965 empfangen – ein außenpolitischer Erfolg. Noch im selben Jahr wurde das KIZ in Kairo als "Haus der Freundschaft der DDR" eröffnet. Ulbricht maß der Einrichtung "größte politische Bedeutung" bei. Eine Zweigstelle richtete man bereits zwei Jahre später in Alexandria ein. Die Eröffnung des KIZ in Damaskus in Syrien fand 1966 statt. 1968 folgte das KIZ in Bagdad. Ein KIZ als "Haus der Freundschaft" bestand auch in der sudanesischen Hauptstadt Khartum, eine Lesestube in Ghana und ein Zentrum in Tansania: zunächst auf Sansibar, später in Daressalam.

In den arabischen und afrikanischen Staaten arbeiteten die KIZ stärker mit einer ökonomischen Sozialismuspropaganda als mit Erfahrungsvermittlung: die KIZ propagierten die Überlegenheit eines sozialistischen Systems und der Planwirtschaft der DDR. Sie informierten über das Wirtschaftssystem der DDR, die Rolle der Gewerkschaften bei der Sozialfürsorge, das Bildungssystem oder das "Mehrparteiensystem" der DDR. Hauptaufgabe des ersten KIZ in Kairo war es, "den Weg der DDR von einem kriegszerstörten Land zu einem ökonomisch und politisch stabilen, friedlichen und in der Welt geachteten Staat mit einer klaren politischen, ökonomischen und kulturellen Perspektive darzustellen." Dies geschah durch Angebote für die Kreise - etwa die Militärs oder Führungskräfte der Regierung – welche Einfluss auf die nationalrevolutionäre Entwicklung des Landes hatten.

Mit spezieller Erfahrungsvermittlung sollten auch in den afrikanischen Staaten vor allem potenzielle Führungskräfte angesprochen werden. In Khartum wurde zum Beispiel 1970 das Komitee für Durstbekämpfung besucht. Der "Brückenkopf" ins afrikanische Lager war jedoch bis 1969 Sansibar, späterer Teilstaat Tansanias, aufgrund seiner politischen Nähe zur Sowjetunion. Das KIZ schulte Partei-, Gewerkschafts-, Jugend- und Frauenfunktionäre und konzentrierte sich dabei ebenfalls auf führende Persönlichkeiten im Staatswesen. DEFA-Filme wie "Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker" wurden ergänzend zu Vorträgen und bei Diskussionen gezeigt. Die Zielgruppen wurden "aus- und abgerichtet, um in der ersten Phase der Entwicklung in ihren Ländern Masseneinfluß zu gewinnen, Massenorganisationen aufzubauen und in einer zweiten Phase die führende Rolle übernehmen zu können." Die DDR wollte die Herausbildung einer nationalen Elite von Wissenschaftlern, Technikern und Ingenieuren erreichen, die dem Sozialismus treu waren. Der Deutschunterricht wurde in den arabischen und afrikanischen Staaten dazu als Bildungsexport angeboten. Anders als in den übrigen Staaten, in denen zuerst das KIZ entstand und dann das Deutschlektorat angegliedert wurde, ging in den Ländern der Dritten Welt das Kulturzentrum meist erst aus dem Deutschlektorat hervor.

1966 kam es in den Vereinigen Arabischen Republiken noch darauf an, die "Entlarvung" der Bundesrepublik nicht zu offensichtlich zum Thema zu machen. "Der Grad der Polemik ist dabei je nach dem Stand der Beziehungen der einzelnen Länder zur DDR und zu Westdeutschland zu differenzieren", hieß es. Es ging darum, die Abhängigkeiten der Länder von den Entwicklungs- und Wirtschaftshilfen der Bundesrepublik und der DDR im Blick zu haben. In Ägypten, dem die Bundesrepublik nach dem Besuch Walter Ulbrichts zunächst die Wirtschaftshilfe aufkündigte, sollte gezeigt werden, wie schnell und umfassend der Aufbau des Sozialismus gelingen könnte. Auch ohne die westliche Wirtschaftshilfe könnte der ägyptische Staat autonom mit einem sozialistischen Wirtschaftssystem bestehen. Der Beirat des Kultur- und Informationszentrums Kairo hielt fest: "Es wurde darauf hingewiesen, daß die richtige Formulierung der Vortragsthemen von großer Wichtigkeit ist. [...] Gleichzeitig muß man jedoch die Forderung Walter Ulbrichts berücksichtigen, daß wir unseren Streit nicht auf dem Boden befreundeter Staaten auszutragen haben. Wir können und müssen alle Themen anpacken – sie müssen jedoch richtig dosiert und in einer richtigen ‚Verpackung’ geboten werden."

Die richtige "Verpackung" wurde bald obsolet: 1967 brach der Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten aus, die Bundesrepublik unterstützte Israel militärisch gegen die arabischen Staaten. Die Auslandsinformation nutzte den Krieg als willkommene Argumentationsgrundlage zur "Entlarvung" der Politik der Bundesrepublik in großen Propagandaaktionen der KIZ. Betont wurde bei der "Entlarvung" immer die Solidarität der DDR gegenüber den arabischen Staaten durch Vorträge wie "Die DDR steht fest an der Seite der VAR gegen die imperialistische Aggression". Dieser antiimperialistische Kampf wurde gegenüber den afrikanischen Staaten mit einer Friedenspropaganda und der "Entlarvung" des angeblichen Neokolonialismus der Bundesrepublik verbunden. "Den Preis einer politischen Anbiederung […] war die DDR anscheinend bereit zu bezahlen, solange damit ihr Image als Anwalt der nach Unabhängigkeit […] strebenden Entwicklungsländer gedient werden konnte." Die DDR eröffnete so ein „diplomatisches Feuerwerk für die arabischen Staaten“, an dem sich die KIZ thematisch beteiligten – nicht ohne gleichzeitig für die Anerkennung zu werben. Dieses Ziel konnte die DDR bereits 1969 erreichen, als zehn arabische und afrikanische Staaten die DDR anerkannten.

Fazit

Die Arbeit der KIZ hatte in jedem Land unterschiedliche Schwerpunkte. Gegenüber den verschiedenen geografischen und ideologischen Länderbereichen ergaben sich Spezifika für die Tätigkeit der KIZ, ohne deren Beachtung das Werben für den eigenen Staat nicht die Adressaten in der jeweiligen Bevölkerung erreicht hätte. Entsprechend der Abgrenzung der DDR von der Bundesrepublik ist die Tätigkeit der KIZ vor dem Hintergrund des kulturellen Agierens des westdeutschen Nachbarn im Ausland zu betrachten. Die KIZ der DDR waren – das war völlig offensichtlich – nachempfundene Konkurrenzinstitutionen der Goethe-Institute. In der Arbeit der KIZ spiegelte sich in den verschiedenen Ländern immer auch der Stand der deutsch-deutschen Beziehungen wider – genauso wie die Außenpolitik der Sowjetunion und der Warschauer Pakt-Staaten. In der Tätigkeit der KIZ sind zwischen den 1950er und 1970er Jahren - wie bei "Seismografen" - die außenpolitischen Schwerpunkte der DDR und der Verlauf ihrer Beziehungen zu anderen Staaten abzulesen. Die drei ideologischen Funktionen – Sozialismus- und Friedenspropaganda sowie die "Entlarvung" des "Gegners" – sind in den entsprechenden Phasen verstärkt worden oder in der Tätigkeit zurückgetreten. Allgegenwärtig waren jedoch immer die allgemeine Abgrenzung zur Bundesrepublik und die damit einhergehende Propaganda eines Antifaschismus, die die Bundesrepublik als faschistisch geprägt darstellte.

Die jeweils besondere Ausrichtung der Tätigkeit ergab sich stets aus der gewünschten außenpolitischen Funktion. Sie passten sich an die Gegebenheiten in den jeweiligen Zielländern der Auslandsinformation an, um den großmöglichsten Nutzen im Werben für die Unterstützung von außenpolitischen Positionen der DDR beziehungsweise für die völkerrechtliche Anerkennung und damit einem Ende der Hallstein-Doktrin zu erreichen. Spiegelten sich die außenpolitischen Ziele auch als seismografische Wellen in der Tätigkeit wider, so blieb jedoch stets die ideologisch-politische Doktrin der Stärke des Sozialismus selbst in Krisenzeiten bestimmend. Die kulturellen Auslandsbeziehungen waren nie auf einen echten Austausch angelegt, sondern waren eine reine "kulturelle Einbahnstraße". Die KIZ kämpften in einem "kulturellen Kalten Krieg" für die völkerrechtliche Anerkennung der DDR und benutzten dabei eine Propaganda der Völkerfreundschaft und Völkerverständigung. Letztlich war es aber doch nur ein Kampf für die innere und äußere Legitimation der DDR als souveränem Staat. Als dieses Ziel mit dem Abschluss des Grundlagenvertrags und der darauf folgenden Anerkennungswelle 1972/73 vorerst erreicht worden war, wurden die KIZ aber nicht obsolet. Ihr Fortbestehen zeigt, dass die DDR-Führung sich auch nach 1972/73 um die Arbeit der Auslandsinformation bemüht hat.

Zitierweise: Josephine Evens, Die Imagepflege der Kultur- und Informationszentren der DDR im Ausland bis zur internationalen Anerkennung 1972/73, in: Deutschland Archiv, 13.4.2015, Link: http://www.bpb.de/203946

Fussnoten

Fußnoten

  1. Vgl. Hermann Wentker, Außenpolitik in engen Grenzen. Die DDR im internationalen System 1949-1989, München 2007, S. 22.

  2. Ebd., S. 6.

  3. Die Kultur- und Informationszentren hatten unterschiedliche Namen: "DDR-Kulturzentrum" oder "Haus der Freundschaft". Alle Zentren konnten in den Ländern mit ihrem Methodenapparat zunächst flexibel arbeiten, da sie durch ihren gesellschaftlichen, nichtstaatlichen Charakter keiner Zensur oder Restriktion ausgesetzt waren. Sie unterstanden der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland ab 1952, die ab 1961 in der Liga für Völkerfreundschaft (LfV) aufging. Außerdem arbeiteten sie entsprechend der Konzeptionen und Maßnahmenpläne der jeweils zuständigen Freundschaftsgesellschaften mit Sitz in Berlin: Deutsch-Nordische Freundschaftsgesellschaft (DENOG), Deutsch-Afrikanische Freundschaftsgesellschaft (DAFRIG) oder Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft (DAG). Gleichzeitig bestanden Pendant-Freundschaftsgesellschaften und -Komitees im jeweiligen Gastland.

  4. Vorlage "Erfahrungen aus der Tätigkeit der Kultur- und Informationszentren der DDR im Ausland" der Liga für Völkerfreundschaft für den Beirat für Auslandsinformation beim ZK der SED für die Sitzung am 31.3.1966, 25.3.66, in: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundessarchiv (SAPMO-BArch), DY 30/ IV A 2/21/8, Bl. 4.

  5. Joachim Scholtyseck, Die Außenpolitik der DDR, München 2003, S. 75.

  6. Als Instrumente der Außenpolitik waren die "kulturellen Auslandsbeziehungen" und die "Auslandsinformation" im Regierungsapparat der SED institutionell fest verankert und wurden von dort aus kontrolliert und programmatisch konzipiert. Für die Arbeit der Kultur- und Informationszentren galten die Maßnahmenpläne und Beschlüsse des "Beirats Auslandsinformation beim ZK der SED" und des "Beirates für Auslandsinformation in der Kommission Agitation beim Politbüro" als entscheidend. Abstimmungen mit dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA) beziehungsweise mit der dortigen "Abteilung Auslandsinformation" erfolgten ebenfalls. In den meisten Fällen war dem KIZ ein "Deutschlektorat" angegliedert, welches formal dem Ministerium für Schule und Fachhochschulwesen unterstand, und das deutsche Sprachkurse anbot. Das Politbüro beim ZK der SED fällte jedoch als zentrale Instanz die für die Arbeit der KIZ richtungsweisenden Beschlüsse.

  7. Martin Praxenthaler, Die Sprachverbreitungspolitik der DDR. Die deutsche Sprache als Mittel sozialistischer auswärtiger Kulturpolitik, Frankfurt am Main 2002, S. 118.

  8. Beate Ihme-Tuchel, "Sozialistische Völkerfreundschaft" in der Praxis, in: Heiner Timmermann (Hg.), Die DDR – Politik und Ideologie als Instrument, Berlin 1999, S. 679–702, S. 700.

  9. Rolle und Funktion der KIZ in den Sozialistischen Ländern, o. A., in: SAPMO-BArch, DY 13/2035a, Bl. 1.

  10. Konzeption für das Wirken der Außenstelle des KIZ in Krakow der GfkVA, o. A., in: SAPMO-BArch, DY 13/2887, Bl. 5.

  11. Vermerk "Mündliche Information des Stellv. Direktors des KIZ Prag (Deutschlektor), Gen. Heino Zentner, die am Nachmittag des 25. Juli in Berlin erfolgte" von Harry Treufeldt, GfkVA/Abteilung Sozialistische Länder, 27.7.1968, in: SAPMO-BArch, DY 13/2035, Bl. 3.

  12. Anlage "Vorlage über die weitere Gestaltung der Auslandsinformation der Deutschen Demokratischen Republik in den sozialistischen Ländern, insbesondere in den RGW-Ländern" zum Sitzungsprotokoll des Beirates für Auslandsinformation vom 10.10.1963, in: SAPMO-BArch, DY 30/ IV A 2/21/2, Bl. 16.

  13. Konzeption für die auslandsinformatorische Tätigkeit des KIZ Sofia an der Schwarzmeerküste 1968, o. A., in: Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes (PAAA), Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MfAA), C 1498/70, Bd. 1, Bl. 3.

  14. Ebd., Bl. 24.

  15. Schreiben des Direktors des Kultur- und Informationszentrums Sofia, Jodernko, an Manfred Feist beim ZK der SED, Abteilung Auslandsinformation, 2.3.1971, in: SAPMO-BArch, DY 13/2035a, Bl. 3.

  16. Anlage "Einige politische und materiell-technische Probleme der Kultur- und Informationszentren" zur Studie der GfkVA/Abteilung Sozialistische Länder, o. A., in: SAPMO-BArch: DY 13/1641, Bl. 1.

  17. Rede des Stellvertreters des Ministers für Kultur der DDR, Professor Hans Fischer, zur Eröffnung des KIZ Warschau am 28. August 1957, 28.8.57, in: PAAA, MfAA, A 1734, Bd. 1, Bl. 1–3.

  18. Anlage "Entwurf des Veranstaltungsplanes für das Kultur- und Informationszentrum der DDR in Warschau für die Monate September/Oktober 1957" zum Schreiben der GfkVA an das MfAA, Sektion Polen, z. Hd. Genossin Wenk, 21.8.1957, in: PAAA, MfAA, A 1734, Bd. 1, Bl. 1.

  19. Alexander Muschik, Die beiden deutschen Staaten und das neutrale Schweden. Eine Dreiecksbeziehung im Schatten der offenen Deutschlandfrage 1949–1972, Münster 2005, S. 200.

  20. Anlage Nr. 5 "Plan zur Verstärkung der politischen, kulturellen und auslandsinformatorischen Arbeit der DDR in den volksdemokratischen Ländern Europas" der Liga für Völkerfreundschaft zum Protokoll Nr. 7 der Sitzung des Politbüros beim ZK der SED am 25.2.1964, in: SAPMO-BArch, DY 20/ J IV 2/2/922, Bl. 11.

  21. Hans Arnold, Kulturexport als Politik? Aspekte auswärtiger Kulturpolitik, Tübingen und Basel 1976, S. 49.

  22. Auszug aus den Veranstaltungsberichten Februar 1971 des Kulturzentrums Helsinki, o. A., in: SAPMO- BArch, DY 13/2270, Bl. 1.

  23. Bericht "Die Tätigkeit des KUZ Helsinki im Jahre 1970", o. A., in: SAPMO-BArch, DY 13/2270, Bl. 11.

  24. Joerg Schumacher, Das Ende der kulturellen Doppelrepräsentation: Die Auswärtige Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland und der DDR am Beispiel ihrer Kulturinstitute 1989/90, Frankfurt 2011, S. 139.

  25. Rede von Dr. Paul Wandel zur Eröffnung des DDR-Kulturzentrums in Stockholm, o. A., in: PAAA, MfAA, C 250/71, Bd. 2, Bl. 3.

  26. Abschlussbericht "Das Herbstsemester 1961 des Deutschlektorats des DDR-Kulturzentrums in Helsinki", 29.12.1961, in: PAAA, MfAA, A 16890, Bd. 1, Bl. 2.

  27. Konzeption "Die langfristige Weiterentwicklung der Bewegung für die diplomatische Anerkennung der DDR im nichtsozialistischen Ausland" der LfV/DENOG, o. A., in: SAPMO-BArch, DY 13/1639, Bl. 2.

  28. Andreas Linderoth, Der Kampf um Anerkennung, Der Kampf um Anerkennung. Die Außenpolitik der DDR gegenüber Schweden von 1949 bis 1972, Älmhult, deutschsprachige Ausgabe, 2007, S. 170f.

  29. Peter Sebald, Völkerfreundschaft oder Auslandsinformation. Impressionen zum Wirken der Deutsch- Afrikanischen Gesellschaft, in: Ulrich Van der Heyden und Ilona und Hans-Georg Schleicher, Die DDR und Afrika. Zwischen Klassenkampf und neuem Denken, Münster Hamburg 1993, S. 79–94, S. 84.

  30. Delegationsbericht "Besuch der Delegation der DAG in Kairo am 26.2.1965" von Prof. Dr. Werner Hartke, o. A., in: SAPMO-BArch, DY 13/2599, Bl. 4.

  31. Grundprinzipien "Veranstaltungstätigkeit im Kultur- und Informationszentrum der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Kairo", in: SAPMO-BArch, DY 13/2599, Bl. 1.

  32. Olivia Griese, Auswärtige Kulturpolitik und Kalter Krieg, Die Konkurrenz von Bundesrepublik und DDR in Finnland 1949-1973, Wiesbaden 2006, S. 13.

  33. Sibylle Reime, Die Tätigkeit der DDR in den nichtkommunistischen Ländern, VIII.: Schwarzafrika, Bonn 1972, S. 112.

  34. Vorlage "Orientierung für die weitere auslandsinformatorische Arbeit nach den arabischen Staaten" des MfAA und der LfV für den Beirat für Auslandsinformation beim ZK der SED, 14.9.1966, in: SAPMO-BArch, DY 30 2/21/9, Bl. 10.

  35. Protokoll der Beiratssitzung des KIZ Kairo vom 30.5.1966, 31.5.66, in: SAPMO-BArch, DY 13/2089, Bl. 2.

  36. Information "Tätigkeit der Kulturzentren der DAG in den arabischen Ländern" für die Mitglieder des Sekretariats der DAG, vertraulich, 18.3.1968, in: SAPMO-BArch, DY 13/2086, Bl. 8.

  37. Alexander Troche, Ulbricht und die Dritte Welt, Ost-Berlins "Kampf" gegen die Bonner "Alleinvertretungsanmaßung", Erlangen und Jena 1996; Siehe auch: Van der Heyden und Schleicher, Die DDR und Afrika (Anm. 29), S. 65.

  38. Ebd.

  39. Charis Pöthig, Italien und die DDR. Die politischen, ökonomischen und kulturellen Beziehungen von 1949 bis 1980, Frankfurt am Main 2000, S. 292.

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M.A.; Studium der Geschichte, Politik- und Musikwissenschaften in Bonn und Stockholm; Magisterarbeit über die Kultur- und Informationszentren der DDR im Ausland. Referentin in der Stabsstelle Kommunikation der Bundeszentrale für politische Bildung.