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Dokumentation: Der Fall Senzow | Russland-Analysen | bpb.de

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Dokumentation: Der Fall Senzow

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2015 wurde der ukrainische Regisseur Oleg Senzow von einem russischen Gericht zu 20 Jahren Straflager verurteilt, seit dem 14. Mai 2018 befindet er sich im Hungerstreik. Die folgende Dokumentation liefert einen chronologischen Überblick über alle zentralen Daten und Ereignisse des Falls Senzow.

Herausgeber der Länderanalysen

Gemeinsam herausgegeben werden die Russland-Analysen von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien, dem Leibniz- Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gGmbH. Die bpb veröffentlicht sie als Lizenzausgabe.

Demonstranten fordern auf einer Kundgebung am 10. Juni 2018 in Moskau die Freilassung des inhaftierten ukrainischen Regisseurs Oleg Senzow. (© picture-alliance/AP, AP Photo)

Zur Person:

Oleg Senzow ist ein ukrainischer Filmregisseur und zivilgesellschaftlicher Aktivist. Senzow wurde am 11. Mai 2014, wenige Wochen nach der Annexion der Krim, unter dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Vereinigung, Durchführung (Brandanschlag auf die Büros der politischen Organisationen "Einiges Russland" und "Russischer Gemeinderat der Krim") und Planung (Anschläge auf eine Lenin-Statue und eine Ewige Flamme in der Stadt Simferopol) terroristischer Aktionen, illegalem Besitz von Waffen und Sprengstoffen festgenommen. Zusammen mit drei weiteren Beschuldigten hat er sich gegen die Annexion der Krim ausgesprochen und vertrat bei seiner Arbeit eine aktive pro-ukrainische Position.

Quelle: Die Dokumentation auf der folgenden Seite wurde zusammengestellt aus der Chronik der Russland-Analysen, Pressemitteilungen und selbstveröffentlichten Inhalten erwähnter Organisationen.



Fussnoten