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Türkei, Istanbul, Üsküdar, Leanderturm (türk. Kiz kulesi), ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert, liegt ca. 180 Meter vor Üsküdar auf einer kleinen Insel im Bosporus.

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Porträtaufnahme Atatürks von 1938. (© picture alliance / akg )



"Vater der Türken", das bedeutet Atatürk im Deutschen. Diesen Nachnamen nahm Mustafa Kemal 1934 an. Bürgerlich hieß er seitdem Mustafa Kemal Atatürk.

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Gastarbeiter 1966 auf dem Weg nach Deutschland. (© picture-alliance, Beynelmilel)



Am 30. Oktober 1961 wurde in Bad Godesberg (heute Bonn), das deutsch-türkische Anwerbeabkommen geschlossen. Bis 1973, dem Jahr des Anwerbestopps, kamen fast 900.000 Türken nach Deutschland.

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Handelspartner der Türkei. (bpb) Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/



Güter im Warenwert von jeweils etwa 25 Mrd. US-Dollar (10 Prozent des Gesamtvolumens) importierte die Türkei im Jahr 2013 aus Deutschland, Russland und China gleichermaßen. Auch die meisten Exporte aus der Türkei gingen in die Bundesrepublik. Insgesamt weist das Land ein großes Außenhandelsdefizit (wesentlich mehr Importe als Exporte) auf.

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Flagge der Europäischen Union. (© AP)

Im Jahr 1999 erhielt die Türkei offiziell den EU-Kandidatenstatus. Drei Jahre später entschied die EU, ab 2004 Beitrittsverhandlungen aufzunehmen. Diese laufen seit 2005. Bereits 1963 war zwischen Ankara und der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG, EU-Vorgängerorganisation) ein Assoziierungsabkommen geschlossen worden.

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Kurden in Diyarbakır feiern am 21. März 2013 das Neujahrsfest. (© picture-alliance, abaca)

Die Kurden sind eine eigene westasiatische Ethnie. Anders als das Türkische gehört ihre Sprache dem indogermanischen Sprachraum an. Aktuelle Schätzungen gehen von 25 bis 30 Millionen kurdischen Volksangehörigen aus, welche sich über die Türkei, den Irak, den Iran und Syrien verteilen. Bestrebungen nach einem autonomen Kurdenstaat ("Kurdistan") bilden auch in der Türkei ein Spannungsfeld. Die meisten Kurden sind Muslime.

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Rede Atatürks auf einer Festveranstaltung in Ankara am 29. Oktober 1933 zum 10. Jahrestag der Ausrufung der Republik. (© picture alliance / akg )



Atatürk, auch namentlich der "Vater der Türken", war General, Volkstribun, Begründer der modernen Türkei – und ihr erster Staatspräsident. Ministerpräsident war er jedoch nie. In der Geschichte der türkischen Republik gab es jedoch viele Spitzenpolitiker, die in ihrer Karriere sowohl Minister- als auch Staatspräsident wurden. Neben den drei genannten war auch der heutige Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zuvor Regierungschef.

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Bis heute sind die "sechs Pfeile" das Symbol der CHP.



In den sechs Prinzipien - oder auch "sechs Pfeilen" - Republikanismus, Populismus, Laizismus, Revolutionismus, Nationalismus und Etatismus wollte Atatürk seine Vorstellung der modernen Türkei umreißen. Noch heute finden sich diese ideengeschichtlichen Maximen im Programm Interner Link: der von ihm gegründeten Republikanischen Volkspartei (CHP) wieder. Darüber hinaus beeinflussten sie die türkische Verfassungsgeschichte wesentlich.

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Straßenszene in Istanbul. (© picture alliance/dpa-Zentralbild )



Besonders junge, hochqualifizierte Türkischstämmige drängen seit einigen Jahren verstärkt zurück in die Türkei. Interner Link: Ihre Gründe sind dabei recht unterschiedlich.

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Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg. (© picture-alliance)



Zwischen dem Osmanischen und dem Deutschen Reich existierten bereits vor dem Ersten Weltkrieg umfangreiche Wirtschaftsbeziehungen. 1914 schlossen beide Seiten einen Bündnisvertrag. Vier Jahre später endete der Erste Weltkrieg mit ihrer Niederlage und dem Zerfall beider Reiche. An ihre Stelle traten die Weimarer Republik und die Republik Türkei.

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Fotografie eines Deportationszuges mit Armeniern im Frühjahr/Sommer 1915. (© picture-alliance/AP)

Die Jungtürken waren eine nationalistische Bewegung, die sich zunächst reformerischen Zielen verschrieben hatte. Auch viele Armenier erhofften sich Fortschritte von ihnen. In der Ideologie der Jungtürken war das türkische Volk jedoch nur als ethnisch homogene Einheit denkbar. Außerdem wurde den Armeniern "Verrat" und "Illoyalität" gegenüber dem Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs unterstellt. Am 24. April 1915 ließ die jungtürkische Regierung dann in einer breit angelegten Aktion armenische Notabeln und Intellektuelle in Istanbul verhaften. Damit begann der Völkermord der bis 1916 zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Menschen das Leben kostete.

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Die Große Nationalversammlung der Türkei. (© picture-alliance)



Die Große Nationalversammlung der Türkei (Türkiye Büyük Millet Meclisi) wurde 1920 in Ankara auf Initiative von Mustafa Kemal Atatürk gegründet. Interner Link: Große Bedeutung hatte sie in der Transitionsphase vom Osmanischen Reich zur Republik Türkei. Bis heute ist sie das Parlament der Türkei, vergleichbar mit dem Deutschen Bundestag.

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Eine Fahne zeigt Atatürk am 15.06.2013 im Gezi-Park, Istanbul. (© picture-alliance/dpa)

Die Wut großer Teile der türkischen Bevölkerung über Interner Link: fehlende Pressefreiheit und mangelnde Freiheits- sowie Mitspracherechte entzündete sich Ende Mai 2013 an einem strittigen Bauprojekt, welchem der Istanbuler Gezi-Park geopfert werden sollte. Die Regierung des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan reagierte jedoch mit dem Einsatz von massiver Gewalt und Machtdemonstration auf die Proteste. Durch die landesweiten Ausschreitungen, die bis zum Juli 2013 anhielten, wurden tausende Menschen verletzt, es kam sogar zu Todesfällen.

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Istanbul 2014: Mehr als 14 Millionen Menschen leben in der Stadt am Bosporus. (© picture-alliance, Frank May)



Aus Konstantinopel - wie Istanbul früher genannt wurde - wurde einst das Byzantinische Reich regiert. Auch heute noch ist die Stadt neben Ankara, dem politischen Zentrum, die wichtigste Metropole der Türkei. Die weltweit einzige Stadt, die zwei Kontinente überspannt, ist auch die bevölkerungsreichste der Türkei.

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Nachnamen gibt es in der Türkei erst seit 1934. Wie hieß Staatsgründer Atatürk bis dahin mit bürgerlichem Namen?

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Porträtaufnahme Atatürks von 1938. (© picture alliance / akg )



"Vater der Türken", das bedeutet Atatürk im Deutschen. Diesen Nachnamen nahm Mustafa Kemal 1934 an. Bürgerlich hieß er seitdem Mustafa Kemal Atatürk.

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Gastarbeit in Deutschland: Wann wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei geschlossen?

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Gastarbeiter 1966 auf dem Weg nach Deutschland. (© picture-alliance, Beynelmilel)



Am 30. Oktober 1961 wurde in Bad Godesberg (heute Bonn), das deutsch-türkische Anwerbeabkommen geschlossen. Bis 1973, dem Jahr des Anwerbestopps, kamen fast 900.000 Türken nach Deutschland.

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Welches sind die drei mit Abstand wichtigsten Handelspartner der Türkei?

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Handelspartner der Türkei. (bpb) Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/



Güter im Warenwert von jeweils etwa 25 Mrd. US-Dollar (10 Prozent des Gesamtvolumens) importierte die Türkei im Jahr 2013 aus Deutschland, Russland und China gleichermaßen. Auch die meisten Exporte aus der Türkei gingen in die Bundesrepublik. Insgesamt weist das Land ein großes Außenhandelsdefizit (wesentlich mehr Importe als Exporte) auf.

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Seit wann ist die Türkei offizieller EU-Beitrittskandidat?

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Flagge der Europäischen Union. (© AP)

Im Jahr 1999 erhielt die Türkei offiziell den EU-Kandidatenstatus. Drei Jahre später entschied die EU, ab 2004 Beitrittsverhandlungen aufzunehmen. Diese laufen seit 2005. Bereits 1963 war zwischen Ankara und der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG, EU-Vorgängerorganisation) ein Assoziierungsabkommen geschlossen worden.

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Der Kurdenkonflikt ist eine historische Erblast der Grenzziehungen nach dem Ersten Weltkrieg. Doch bis heute spielt er innen- wie außenpolitisch eine große Rolle in der Türkei. Wer sind die Kurden eigentlich?

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Kurden in Diyarbakır feiern am 21. März 2013 das Neujahrsfest. (© picture-alliance, abaca)

Die Kurden sind eine eigene westasiatische Ethnie. Anders als das Türkische gehört ihre Sprache dem indogermanischen Sprachraum an. Aktuelle Schätzungen gehen von 25 bis 30 Millionen kurdischen Volksangehörigen aus, welche sich über die Türkei, den Irak, den Iran und Syrien verteilen. Bestrebungen nach einem autonomen Kurdenstaat ("Kurdistan") bilden auch in der Türkei ein Spannungsfeld. Die meisten Kurden sind Muslime.

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Welcher Politiker war nie Ministerpräsident der Türkei?

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Rede Atatürks auf einer Festveranstaltung in Ankara am 29. Oktober 1933 zum 10. Jahrestag der Ausrufung der Republik. (© picture alliance / akg )



Atatürk, auch namentlich der "Vater der Türken", war General, Volkstribun, Begründer der modernen Türkei – und ihr erster Staatspräsident. Ministerpräsident war er jedoch nie. In der Geschichte der türkischen Republik gab es jedoch viele Spitzenpolitiker, die in ihrer Karriere sowohl Minister- als auch Staatspräsident wurden. Neben den drei genannten war auch der heutige Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zuvor Regierungschef.

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Der Kemalismus war lange Zeit Staatsdoktrin der modernen Türkei. Welches sind seine sechs Prinzipien?

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Bis heute sind die "sechs Pfeile" das Symbol der CHP.



In den sechs Prinzipien - oder auch "sechs Pfeilen" - Republikanismus, Populismus, Laizismus, Revolutionismus, Nationalismus und Etatismus wollte Atatürk seine Vorstellung der modernen Türkei umreißen. Noch heute finden sich diese ideengeschichtlichen Maximen im Programm Interner Link: der von ihm gegründeten Republikanischen Volkspartei (CHP) wieder. Darüber hinaus beeinflussten sie die türkische Verfassungsgeschichte wesentlich.

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Wie stellt sich die Migrationsbeziehung zwischen Deutschland und der Türkei dar?

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Straßenszene in Istanbul. (© picture alliance/dpa-Zentralbild )



Besonders junge, hochqualifizierte Türkischstämmige drängen seit einigen Jahren verstärkt zurück in die Türkei. Interner Link: Ihre Gründe sind dabei recht unterschiedlich.

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Auf welcher Seite stand das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg?

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Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg. (© picture-alliance)



Zwischen dem Osmanischen und dem Deutschen Reich existierten bereits vor dem Ersten Weltkrieg umfangreiche Wirtschaftsbeziehungen. 1914 schlossen beide Seiten einen Bündnisvertrag. Vier Jahre später endete der Erste Weltkrieg mit ihrer Niederlage und dem Zerfall beider Reiche. An ihre Stelle traten die Weimarer Republik und die Republik Türkei.

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Wer war maßgeblich verantwortlich für den Völkermord an den Armeniern?

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Fotografie eines Deportationszuges mit Armeniern im Frühjahr/Sommer 1915. (© picture-alliance/AP)

Die Jungtürken waren eine nationalistische Bewegung, die sich zunächst reformerischen Zielen verschrieben hatte. Auch viele Armenier erhofften sich Fortschritte von ihnen. In der Ideologie der Jungtürken war das türkische Volk jedoch nur als ethnisch homogene Einheit denkbar. Außerdem wurde den Armeniern "Verrat" und "Illoyalität" gegenüber dem Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs unterstellt. Am 24. April 1915 ließ die jungtürkische Regierung dann in einer breit angelegten Aktion armenische Notabeln und Intellektuelle in Istanbul verhaften. Damit begann der Völkermord der bis 1916 zwischen 800.000 und 1,5 Millionen Menschen das Leben kostete.

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Wie heißt das türkische Parlament auf Deutsch?

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Die Große Nationalversammlung der Türkei. (© picture-alliance)



Die Große Nationalversammlung der Türkei (Türkiye Büyük Millet Meclisi) wurde 1920 in Ankara auf Initiative von Mustafa Kemal Atatürk gegründet. Interner Link: Große Bedeutung hatte sie in der Transitionsphase vom Osmanischen Reich zur Republik Türkei. Bis heute ist sie das Parlament der Türkei, vergleichbar mit dem Deutschen Bundestag.

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Wogegen protestierte die Gezi-Park-Bewegung in erster Linie?

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Eine Fahne zeigt Atatürk am 15.06.2013 im Gezi-Park, Istanbul. (© picture-alliance/dpa)

Die Wut großer Teile der türkischen Bevölkerung über Interner Link: fehlende Pressefreiheit und mangelnde Freiheits- sowie Mitspracherechte entzündete sich Ende Mai 2013 an einem strittigen Bauprojekt, welchem der Istanbuler Gezi-Park geopfert werden sollte. Die Regierung des damaligen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan reagierte jedoch mit dem Einsatz von massiver Gewalt und Machtdemonstration auf die Proteste. Durch die landesweiten Ausschreitungen, die bis zum Juli 2013 anhielten, wurden tausende Menschen verletzt, es kam sogar zu Todesfällen.

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Welche ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei?

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Istanbul 2014: Mehr als 14 Millionen Menschen leben in der Stadt am Bosporus. (© picture-alliance, Frank May)



Aus Konstantinopel - wie Istanbul früher genannt wurde - wurde einst das Byzantinische Reich regiert. Auch heute noch ist die Stadt neben Ankara, dem politischen Zentrum, die wichtigste Metropole der Türkei. Die weltweit einzige Stadt, die zwei Kontinente überspannt, ist auch die bevölkerungsreichste der Türkei.

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