Koloniale Sprache: Sollten Kinderbücher umgeschrieben werden?
Ob Pippi Langstrumpf, Winnetou oder Jim Knopf - seit einigen Jahren wird immer wieder darüber diskutiert, wie man mit kolonial geprägten Begriffen und Vorstellungen in der Kinderliteratur umgehen sollte. In seinem Beitrag spricht sich der Kunstpädagoge Andreas Brenne dafür aus, strittige Passagen zu thematisieren und über die jeweiligen Kontexte zu sprechen. Erst dies ermögliche die Reflexion über koloniale Begriffe und Erzählungen. Die Erziehungswissenschaftlerin Maisha Auma meint hingegen, dass es sinnvoller ist, problematische Stellen zu überarbeiten, damit sich Kinder in den Büchern wiederfinden und nicht den Eindruck vermittelt bekommen, sie würden gesellschaftlich weniger zählen.
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