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Von Bio bis Mikroplastik: Wie gut kennen Sie sich aus?

Quiz: Von Kinderbuch-Apps bis Medienkompetenz (Dierk Schaefer / bearbeitet / Externer Link: Flickr / Externer Link: CC BY 2.0 )

Welche Lebensmittel werden in deutschen Haushalten am meisten weggeschmissen? Wie lange braucht Kunststoff um sich zu zersetzen? Und welches Verkehrsmittel produziert am wenigsten CO2? Das Quiz zum Thema Nachhaltiger Konsum.

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Erläuterung

Insgesamt 18,16 Million Tonnen Verpackungsmüll wurden in Deutschland im Jahr 2016 produziert. Das sind 220,5 Kilogramm pro Kopf. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt liegt bei 167,3 Kilogramm. Knapp die Hälfte des Mülls entfällt laut Externer Link: Umweltbundesamt auf private Haushalte.

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Der Forest Stewardship Council ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Bonn, die sich für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt. Das FSC-Siegel kennzeichnet Waldprodukte, die nach Externer Link: FSC-Kriterien zertifiziert und produziert werden. Darunter zählen unter anderem die Einrichtung von Schutzzonen, sowie die Sicherung der Rechte von ansässigen Gemeinden oder indigenen Bevölkerung.

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Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung landeten 2017 pro Kopf mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel in deutschen Mülleimern. Mit Externer Link: 34 Prozent entfiel dabei der größte Teil auf frisches Obst und Gemüse. Ein weiterer Befund der Studie: Je jünger der Haushaltsvorstand, desto mehr potenziell verwertbare Lebensmittel werden weggeworfen.

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Je nach Kunststoffsorte dauert es zwischen 100 und 500 Jahren bis sich eine Plastiktüte zersetzt hat – wenn sie nicht recycelt wird. Dabei zersetzen sich Plastiktüten häufig in immer kleinere Teile, sogenanntes Mikroplastik. Dieses Material gelangt über das Meer in die Nahrungskette und wird so zur Gefahr für Mensch und Tier.

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Bei der Produktion eines Baumwollbeutels werden Externer Link: 1.700 Gramm Kohlendioxid ausgestoßen. Zum Vergleich: Papiertüten belasten die Umwelt mit 60 Gramm CO2. Laut Deutscher Umwelthilfe e.V. ist ein Stoffbeutel erst bei 25 bis 32-maliger Nutzung umweltfreundlicher als eine Plastiktüte.

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Die richtige Antwort ist Ruanda. Das ostafrikanische Land hat bereits vor elf Jahren verboten, Plastiktüten zu importieren, zu produzieren, zu verkaufen oder sogar zu besitzen. Seitdem wird das Gesetz streng durchgesetzt: Wer dagegen verstößt, muss mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafe rechnen. Andere afrikanische Länder, z.B. Kenia, sind dem Vorbild in den letzten Jahren gefolgt und haben teils strenge Anti-Plastik-Gesetze erlassen. 2019 hat das Kabinett in Ruandas Hauptstadt Kigali – genau wie die EU – einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der auch Einwegplastik wie Strohhalme verbieten soll.

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Jährlich werden bis zu Externer Link: 10 Millionen Tonnen Müll in die Meere gespült, 75 Prozent davon besteht aus Kunststoff. In bestimmen Meerregionen sammeln sich die Plastikteile und lassen riesige Müllstrudel entstehen. Der „Great Pacific Garage Patch“ ist der größte dieser Strudel und ist mittlerweile dreimal so groß wie Frankreich.

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Die EU-Staaten exportieren jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen Müll ins Ausland. 2016 gingen allein 1,6 Millionen Tonnen Plastikmüll an China. Seit dem 1. Januar 2018 verweigert die Volksrepublik die Einfuhr von insgesamt 24 verschiedene Sorten Müll, darunter Elektroschrott und Altpapier. Der größte Exporteur von Plastikmüll sind übrigens die USA.

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Auch wenn immer mehr Menschen Bio-Produkte kaufen und der Markt im Jahr 2017 um knapp sechs Prozent gewachsen ist (Quelle: Externer Link: Umweltbundesamt) , so machen Bio-Produkte doch nur einen geringen Anteil des Gesamtumsatzes aus. Laut der NGO Foodwatch verdienen auf dem deutschen Markt Externer Link: 5,1 Prozent aller Lebensmittel das Prädikat „bio“. Den höchsten Bio-Anteil beim Lebensmittelumsatz verzeichnet Dänemark mit 9,7 Prozent.

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Richtig ist "Greenwashing" – so werden PR-Kampagnen oder -Aktionen bezeichnet, die Produkte oder ganze Unternehmen als nachhaltig oder ökologisch darstellen sollen – ohne dass es dafür eindeutige Belege gibt.

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Richtig ist Coltan (Koltan). Das Erz besteht aus den metallischen Elementen Niob und Tantal, die für die die Elektronik z.B. in Handys, Computern und Digitalkameras unverzichtbar sind. Coltan wird u.a. in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut, wo es immer wieder zu gewaltsamen Konflikten um den Bodenschatz kommt. Auch die Umwelt leidet: Große Flächen Regenwald werden abgeholzt, um Coltan zu schürfen. In den Coltanminen herrschen außerdem problematische Arbeitsbedingungen, für viele der Arbeiten werden Kinder ausgebeutet.

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Die richtige Antwort ist 50.000 km. Rund 90 Prozent unserer Kleidung wird aus dem Ausland importiert. 2018 kamen die meisten Textilien aus China, Bangladesch und der Türkei. Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit langem die schlechten Umwelt- und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Bei der Produktion vieler Kleidungsstücke werden auch Chemikalien eingesetzt, z.B. Nonylphenolethoxylate (NPE). Diese gelangen beim Waschen ins Abwasser und tragen zur Umweltverschmutzung bei.

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Die richtige Antwort ist der Fernbus. Wer mit dem Fernbus auf der Strecke Köln-Berlin hin- und zurückfährt, verbraucht 26kg CO2e (CO2-Äquivalent). Damit liegt der Bus noch vor der Bahn mit 40kg CO2e. Alleinfahrer/-innen mit dem Auto stoßen bei 215kg CO2e für das Flugzeug, und wer das Flugzeug nimmt liegt sogar bei 248kg CO2e.

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2018 hatte die Braunkohle mit 66,7 TWh den größten Anteil am Strommix. Danach kam die Windnergie (55,2 TWh), gefolgt von Steinkohle (36,5TWh) und Kernenergie (34,7 TWh). Erdgas machte mit 19,7TWh den geringsten Anteil aus.

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Ihre Auswertung

Wie viel Verpackungsmüll wurde in Deutschland im Jahr 2016 pro Kopf produziert?

Erläuterung

Insgesamt 18,16 Million Tonnen Verpackungsmüll wurden in Deutschland im Jahr 2016 produziert. Das sind 220,5 Kilogramm pro Kopf. Zum Vergleich: Der europäische Durchschnitt liegt bei 167,3 Kilogramm. Knapp die Hälfte des Mülls entfällt laut Externer Link: Umweltbundesamt auf private Haushalte.

Was bescheinigt das FSC-Siegel?

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Der Forest Stewardship Council ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Bonn, die sich für nachhaltige Forstwirtschaft einsetzt. Das FSC-Siegel kennzeichnet Waldprodukte, die nach Externer Link: FSC-Kriterien zertifiziert und produziert werden. Darunter zählen unter anderem die Einrichtung von Schutzzonen, sowie die Sicherung der Rechte von ansässigen Gemeinden oder indigenen Bevölkerung.

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Welche Lebensmittel werden in deutschen Haushalten am meisten weggeschmissen?

Erläuterung

Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung landeten 2017 pro Kopf mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel in deutschen Mülleimern. Mit Externer Link: 34 Prozent entfiel dabei der größte Teil auf frisches Obst und Gemüse. Ein weiterer Befund der Studie: Je jünger der Haushaltsvorstand, desto mehr potenziell verwertbare Lebensmittel werden weggeworfen.

Wie lange braucht Kunststoff, um sich zu zersetzen?

Erläuterung

Je nach Kunststoffsorte dauert es zwischen 100 und 500 Jahren bis sich eine Plastiktüte zersetzt hat – wenn sie nicht recycelt wird. Dabei zersetzen sich Plastiktüten häufig in immer kleinere Teile, sogenanntes Mikroplastik. Dieses Material gelangt über das Meer in die Nahrungskette und wird so zur Gefahr für Mensch und Tier.

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Welche Tragetasche stößt in der Produktion am meisten CO2 aus?

Erläuterung

Bei der Produktion eines Baumwollbeutels werden Externer Link: 1.700 Gramm Kohlendioxid ausgestoßen. Zum Vergleich: Papiertüten belasten die Umwelt mit 60 Gramm CO2. Laut Deutscher Umwelthilfe e.V. ist ein Stoffbeutel erst bei 25 bis 32-maliger Nutzung umweltfreundlicher als eine Plastiktüte.

Die EU hat im März 20198 ein Gesetz zum Verbot von bestimmter Einweg-Plastikprodukte, wie Strohhalmen und Besteck, beschlossen. Welches Land hat Plastiktüten und -verpackungen schon 2008 verboten?

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Die richtige Antwort ist Ruanda. Das ostafrikanische Land hat bereits vor elf Jahren verboten, Plastiktüten zu importieren, zu produzieren, zu verkaufen oder sogar zu besitzen. Seitdem wird das Gesetz streng durchgesetzt: Wer dagegen verstößt, muss mit Geld- oder sogar Freiheitsstrafe rechnen. Andere afrikanische Länder, z.B. Kenia, sind dem Vorbild in den letzten Jahren gefolgt und haben teils strenge Anti-Plastik-Gesetze erlassen. 2019 hat das Kabinett in Ruandas Hauptstadt Kigali – genau wie die EU – einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der auch Einwegplastik wie Strohhalme verbieten soll.

Der größte Müllteppich der Welt ist der „Great Pacific Garbage Patch“ im Nordpazifik. Welche Größe hat er bislang erreicht?

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Jährlich werden bis zu Externer Link: 10 Millionen Tonnen Müll in die Meere gespült, 75 Prozent davon besteht aus Kunststoff. In bestimmen Meerregionen sammeln sich die Plastikteile und lassen riesige Müllstrudel entstehen. Der „Great Pacific Garage Patch“ ist der größte dieser Strudel und ist mittlerweile dreimal so groß wie Frankreich.

Nicht nur mit Waren wird weltweit gehandelt, sondern auch mit Müll. Welches Land hat den Import von Plastikmüll Anfang 2018 gestoppt?

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Die EU-Staaten exportieren jedes Jahr mehrere Millionen Tonnen Müll ins Ausland. 2016 gingen allein 1,6 Millionen Tonnen Plastikmüll an China. Seit dem 1. Januar 2018 verweigert die Volksrepublik die Einfuhr von insgesamt 24 verschiedene Sorten Müll, darunter Elektroschrott und Altpapier. Der größte Exporteur von Plastikmüll sind übrigens die USA.

Wie viel Prozent machen Bio-Produkte am gesamten Lebensmittelumsatz in Deutschland aus?

Erläuterung

Auch wenn immer mehr Menschen Bio-Produkte kaufen und der Markt im Jahr 2017 um knapp sechs Prozent gewachsen ist (Quelle: Externer Link: Umweltbundesamt) , so machen Bio-Produkte doch nur einen geringen Anteil des Gesamtumsatzes aus. Laut der NGO Foodwatch verdienen auf dem deutschen Markt Externer Link: 5,1 Prozent aller Lebensmittel das Prädikat „bio“. Den höchsten Bio-Anteil beim Lebensmittelumsatz verzeichnet Dänemark mit 9,7 Prozent.

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Viele Unternehmen werben mit nachhaltigen Produkten, obwohl sie nicht unter ökologischen Bedingungen produzieren. Was werfen ihnen Umweltschutzorganisationen und Verbrauchschützer vor?

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Richtig ist "Greenwashing" – so werden PR-Kampagnen oder -Aktionen bezeichnet, die Produkte oder ganze Unternehmen als nachhaltig oder ökologisch darstellen sollen – ohne dass es dafür eindeutige Belege gibt.

Welches seltene Metall wird in Smartphones verbaut?

Erläuterung

Richtig ist Coltan (Koltan). Das Erz besteht aus den metallischen Elementen Niob und Tantal, die für die die Elektronik z.B. in Handys, Computern und Digitalkameras unverzichtbar sind. Coltan wird u.a. in der Demokratischen Republik Kongo abgebaut, wo es immer wieder zu gewaltsamen Konflikten um den Bodenschatz kommt. Auch die Umwelt leidet: Große Flächen Regenwald werden abgeholzt, um Coltan zu schürfen. In den Coltanminen herrschen außerdem problematische Arbeitsbedingungen, für viele der Arbeiten werden Kinder ausgebeutet.

Welche Strecke hat eine Jeans durchschnittlich zurückgelegt, bevor sie in Deutschland auf den Ladentisch kommt?

Erläuterung

Die richtige Antwort ist 50.000 km. Rund 90 Prozent unserer Kleidung wird aus dem Ausland importiert. 2018 kamen die meisten Textilien aus China, Bangladesch und der Türkei. Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit langem die schlechten Umwelt- und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie. Bei der Produktion vieler Kleidungsstücke werden auch Chemikalien eingesetzt, z.B. Nonylphenolethoxylate (NPE). Diese gelangen beim Waschen ins Abwasser und tragen zur Umweltverschmutzung bei.

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Welches Verkehrsmittel produziert auf der Strecke Köln-Berlin am wenigsten CO2 (pro Passagier)?

Erläuterung

Die richtige Antwort ist der Fernbus. Wer mit dem Fernbus auf der Strecke Köln-Berlin hin- und zurückfährt, verbraucht 26kg CO2e (CO2-Äquivalent). Damit liegt der Bus noch vor der Bahn mit 40kg CO2e. Alleinfahrer/-innen mit dem Auto stoßen bei 215kg CO2e für das Flugzeug, und wer das Flugzeug nimmt liegt sogar bei 248kg CO2e.

Was ist die stärkste Energiequelle für den Strommix, der zu Hause aus der Steckdose kommt?

Erläuterung

2018 hatte die Braunkohle mit 66,7 TWh den größten Anteil am Strommix. Danach kam die Windnergie (55,2 TWh), gefolgt von Steinkohle (36,5TWh) und Kernenergie (34,7 TWh). Erdgas machte mit 19,7TWh den geringsten Anteil aus.