Lessons & Legacies

Tag 2, 5. November 2019

Mit einem Kaffee begann der zweite Konferenztag an dem die Tagungsteilnehmenden zwischen etwa 20 Panels und Workshops zu Forschungsergebnissen und Vermittlung des Holocaust wählen konnten.Die Holocaustforscherin Alexis Herr aus San Francisco sprach über Zusammenhänge und Unterschiede von Holocaustforschung und Genozidstudien…… und im Anschluss wurde unter der Moderation von Donald Bloxham (2. v. rechts) diskutiert.Im Panel "Jews in Nazi-Germany – Reflections abroad" sprach Carolin Lange (2. v. rechts) unter anderem über jüdisches Raubgut…… während das Publikum dem Panel aufmerksam folgte.Grzegorz Rossoliński-Liebe referierte im Panel "Administrative Frameworks and the Holocaust" zum Thema polnische Bürgermeister und die Verwaltung des Generalgouvernements.Die Vortragenden des Panels "Sexualität und der Holocaust" stellten sich Fragen und Anmerkungen des Publikums. Hier steht Gabrielle Hauth (links) im Austausch mit dem Plenum.Am Abend des zweiten Tagungstages hieß die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern die Tagungsteilnehmenden sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger in ihrem Gemeindezentrum willkommen.Kim Wünschmann von der Ludwig-Maximiliams-Universität und Andrea Löw (rechts) vom Zentrum für Holocauststudien führten durch den Abend. Themen des Abends waren das Novemberpogrom 1938 und gescheiterte Attentat Georg Elsers auf Hitler 1939.In einem persönlichen Vortrag schilderte Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, wie sie 1938 als sechsjährige das Pogrom in München erlebt hatte.Knoblochs Plädoyer erntete Beifall: "Erinnern hat heute nichts mehr mit Schuld zu tun – aber alles mit Verantwortung. Diese Verantwortung gilt für alle Generationen."Alan E. Steinweis sprach über das gescheiterte Bombenattentat Georg Elsers auf Hitler. Im Hintergrund ist der Aufmacher der New York Times dazu zu sehen.Über die Themen des Tages tauschten sich zum Abschluss des Tages (v.l.n.r.) Anne Knowles, Sarah Cushman und Hana Kubátová aus.



Veranstaltungsdokumentation (Oktober 2019)

Facing Police and Holocaust. Ein Vierteljahrhundert nach Christopher R. Brownings "Ordinary Men"

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert erschien Christopher Brownings wegweisendes Buch "Ganz normale Männer“, das vom Reserve-Polizeibataillon 101 und der "Endlösung" in Polen handelt. Anlässlich dieser Wegmarke und des 20-jährigen Jubiläums der Villa ten Hompel fand eine internationalen Konferenz statt. Hier finden Sie eine Dokumentation der Veranstaltung.

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Tagungsdokumentation (November 2019)

Lessons & Legacies

Seit nunmehr drei Jahrzehnten treffen sich alle zwei Jahre die maßgebenden Akteurinnen und Akteure der Holocaustforschung und stellen ihre Erkenntnisse vor. "Lessons and Legacies of the Holocaust" heißt diese Reihe von Fachkonferenzen, deren 15. Ausgabe 2019 erstmals in Europa stattfand – dem Schauplatz der Verbrechen. Dementsprechend programmatisch war der Titel "The Holocaust in Europe".

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Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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