Lessons & Legacies

Tag 3, 6. November 2019

Die den zweiten Konferenztag abschließende Podiumsdiskussion fand in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München statt.Zu Beginn stellte Sarah Cushman die Holocaust Educational Foundation (HEF) der Northwestern University vor. Diese war in den 1970ern von einem Holocaustüberlebenden gegründet worden. Seit 1989 organisiert die HEF die internationale Konferenzreihe "Lessons and Legacies of the Holocaust".Bernd Huber, Präsident der LMU, begrüßte die Gäste auf dem Podium und im Publikum.Unter dem Titel "Der Holocaust: Entwicklungen und Trends in Forschung, Lehre, Gedenkkultur und gegenwärtigen politischen Verhältnissen" diskutierten (v.l.n.r.) Andrea Pető, Hana Kubátová, Christopher R. Browning, Frank Bajohr und Dieter Pohl.Moderiert wurde das Podium vom renommierten Holocaustforscher Christopher R. Browning.Der Klagenfurter Historiker Dieter Pohl sprach über Erfolge und aktuelle Herausforderungen der Holocaustforschung.Frank Bajohr, Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Leibniz Institut für Zeitgeschichte (IfZ), sagte: "Dutzende Sprachen müssten beherrscht werden, um alle Quellen verstehen zu können. Dies sei nur in der internationalen Zusammenarbeit möglich. Daher seien Konferenzen wie diese so wichtig."Die Prager Politikwissenschaftlerin Hana Kubátová machte eine Kluft zwischen der Holocaustforschung und der Verbreitung dieses Wissens in der breiten Bevölkerung aus.Als Professorin für Gender Studies musste Andrea Pető und das Institut, für das sie tätig ist, Ungarn verlassen. Sie sprach über illiberale Regime, Wissenschaftsfreiheit und staatliche Erinnerungspolitik.Die abendliche Podiumsdiskussion war nicht nur ein Angebot für die Konferenzteilnehmenden, sondern auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger.



Veranstaltungsdokumentation (Oktober 2019)

Facing Police and Holocaust. Ein Vierteljahrhundert nach Christopher R. Brownings "Ordinary Men"

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert erschien Christopher Brownings wegweisendes Buch "Ganz normale Männer“, das vom Reserve-Polizeibataillon 101 und der "Endlösung" in Polen handelt. Anlässlich dieser Wegmarke und des 20-jährigen Jubiläums der Villa ten Hompel fand eine internationalen Konferenz statt. Hier finden Sie eine Dokumentation der Veranstaltung.

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Tagungsdokumentation (November 2019)

Lessons & Legacies

Seit nunmehr drei Jahrzehnten treffen sich alle zwei Jahre die maßgebenden Akteurinnen und Akteure der Holocaustforschung und stellen ihre Erkenntnisse vor. "Lessons and Legacies of the Holocaust" heißt diese Reihe von Fachkonferenzen, deren 15. Ausgabe 2019 erstmals in Europa stattfand – dem Schauplatz der Verbrechen. Dementsprechend programmatisch war der Titel "The Holocaust in Europe".

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Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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