Sonderaufführung des Dokumentarfilms THE MEMORY OF JUSTICE von Marcel Ophüls
Im Rahmen des Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis unterstützt die Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes ein Tribute, das dem im Mai 2025 verstorbenen Dokumentarfilmregisseur Marcel Ophüls (1927-2025), Sohn von Festivalnamensgeber Max Ophüls, gewidmet ist. Sein einflussreiches und wichtiges Werk THE MEMORY OF JUSTICE (GB/DE/US 1976) ist ein unbequemer und schonungsloser Film über die Nürnberger Prozesse, die Schuldfrage und die bleibenden moralischen Dilemmata, die sich aus dem Zweiten Weltkrieg ergeben.
Nach dessen Vorführung am 18.01. und 21.01. wird der Film in einer Sondervorstellung außerhalb des Festivals noch einmal gezeigt, und zwar am Vorabend des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das Screening findet am Mo. 26.01.2026 um 18:00 Uhr im Kino achteinhalb in Saarbrücken statt.
Mit einer Podiumsdiskussion am Festivalsamstag (24.01.) soll zudem die filmhistorische, bildungs- und gesellschaftspolitische Relevanz von Marcel Ophüls als Filmemacher der Aufarbeitung der NS-Verbrechen hervorgehoben werden. Der Eintritt zur Diskussion ist frei.
Mehr Informationen auf der Externer Link: Seite des Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis.
Hinweise zur Veranstaltung
Veranstaltungsadresse:
Kino achteinhalb
Nauwieserstraße 19
66111 Saarbrücken
Veranstalter:
Max Ophüls Preis Festival
Anmeldung:
Teilnahmegebühr: Regulär: 11,50 €; Ermäßigt: 8 €
Die Sprache auf der Veranstaltung ist Englisch.