WS 32: Die Idee einer machtfeindlichen Marktwirtschaft und ihre Bedeutung für die politisch-ökonomische Bildung

Beschreibung


Der Forderung nach einer „marktkonformen Demokratie“ werden im Workshop Ideen einer demokratiekonformen Marktwirtschaft entgegengestellt. Dabei wird deutlich, dass Demokratie und Marktwirtschaft in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen, das es politisch zu gestalten gilt. Zumindest sofern eine Gesellschaft nicht nur auf formaler Ebene demokratischen Grundsätzen entsprechen soll, gilt es, der Konzentration von marktwirtschaftlicher Macht entgegenzuwirken und Positionen wirtschaftlicher Ohnmacht zu minimieren. In der gegenwärtigen Politik scheint die Idee einer demokratiekonformen Marktwirtschaft allerdings ebenso vergessen, wie in der aktuellen Ökonomik und dem daraus abgeleiteten Mainstream der Wirtschaftsdidaktik. Dabei bieten die Vorläufer der heutigen Wirtschaftswissenschaften ebenso wie die politische Philosophie ein Füllhorn entsprechender Theorieentwürfe, aus dem im Workshop geschöpft werden soll. Den übergeordneten Bezugspunkt des Workshops stellen die Unterrichtsfächer der politisch-ökonomischen Bildung dar. Je nach Höhe der TeilnehmerInnenzahl finden die Methoden „Blitzlicht“ und „Gruppenpuzzle“ Anwendung.

Institution/Referent


Leibniz Universität Hannover
Moritz Peter Haarmann

Zeit/Ort


20.03.
14.30-16.30 Uhr

Format


Blitzlicht und Gruppenpuzzle


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