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26.5.2002 | Von:
Max Welch Guerra

Politische Macht am Berliner Spreebogen

Als die Bundesregierung von Bonn nach Berlin umzog, kam es selbstredend auch zu baulichen Veränderungen. Vor allem beim neuen Regierungsviertel am Spreebogen ist dies zu beobachten.

Einleitung

"Ein Monument des Geschichtspolitikers Helmut Kohl" sei das neue Bundeskanzleramt auf dem Spreebogen, schrieb die Berliner tageszeitung am 2. Mai 2001, als Gerhard Schröder das neue Gebäude in Besitz nahm. Ähnlich vereinfachende Einschätzungen waren bereits vor der offiziellen Fertigstellung des Amtssitzes des deutschen Regierungschefs zu hören und zu lesen. Ein Rückblick auf die Entstehung des neuen Bundeskanzleramtes und des neuen Regierungsviertels soll die etwas komplizierteren Bedingungen in Erinnerung rufen, unter denen am Berliner Spreebogen die Bundespolitik ein neues Antlitz erhielt. [1]

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  • Fußnoten

    1.
    Der Verfasser hat die Hauptstadtplanung der neunziger Jahre in der Publikation "Hauptstadt Einig Vaterland. Planung und Politik zwischen Bonn und Berlin", Berlin 1999, ausführlich rekonstruiert und analysiert.