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22.8.2005 | Von:
Ulrich Beck

Europäisierung - Soziologie für das 21. Jahrhundert

Perspektiven einer kosmopolitischen Soziologie für das 21. Jahrhundert

Welche Konsequenzen lassen sich aus der Frage nach der gesamteuropäischen Ungleichheitsdynamik ziehen?

Erstens: Es gibt Deutschland nicht mehr; ebenso wenig Frankreich, Spanien, Italien, ja selbst Großbritannien. Denn Europa und seine Nationalgesellschaften verflechten, durchmischen, durchdringen sich immer mehr. Nach nunmehr 50 Jahren Europäisierung sind die einzelnen Staaten und Gesellschaften nur noch in der europäischen Synthese handlungsfähig. Wir leben in einer unbekannten, unbegriffenen und unerforschten "Gesellschaft" Europa, und die Soziologie muss dringend Modelle der europäisierten Sozialstrukturanalyse erarbeiten, um den methodologischen Nationalismus zu überwinden.

Zweitens: Die reflexive Modernisierung sozialer Ungleichheit vollzieht sich in zwei Phasen: Seit den achtziger Jahren steht die These einer Auflösung traditionaler nationalgesellschaftlicher Sozialstrukturen im Zentrum, wofür der Begriff der Individualisierung steht. Um es hier noch einmal zu wiederholen: Individualisierung meint nicht die "Kultur der Wahl", wie immer wieder behauptet wird. Das Individualisierungsargument betont vielmehr von Anfang an dieFortexistenz, ja Radikalisierung ökonomischer Ungleichheit, die heute in Europa eine neue Qualität gewinnt. Die Aktualität der Individualisierungstheorie besteht gerade darin, dass sie - neben den ökonomischen Bedingungen - in diesem Sinne den Wohlfahrtsstaat als Produzenten sozialer Gleichheit und Ungleichheit ins Blickfeld rückt.

Eine zweite Phase beginnt nun mit der Kritik des methodologischen Nationalismus der Sozialwissenschaften (Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte, Volkswirtschaftslehre usw.). Diese Kritik betrifft auch die Kontroverse zwischen Individualisierung sozialer Ungleichheit und Klassensoziologie: Beide Positionen setzen den methodologischen Nationalismus voraus; nicht nur weil beide Positionen ganz selbstverständlich die Untersuchungseinheit "Nationalgesellschaft" teilen; auch weil hier wie dort der nationale Wohlfahrtsstaat die Konditionen der Ungleichheitsproduktion und der Ungleichheitssoziologie vorgibt und weil damit die politisch brisante Schlüsselfrage - Wie gehen Europa und seine Nationalgesellschaften mit religiösen und ethnischen Differenzen um, und wie überlagern und verstärken diese Anerkennungskonflikte die gesamteuropäischen Verteilungskonflikte sozialer Ungleichheit? - in der unreflektierten Übernahme nationaler Gleichheit (Inklusion und Exklusion) als Prämisse soziologischer (Ungleichheits-)Forschung und -Theorie untergeht.

Drittens: Man sollte diese Kritik am methodologischen Nationalismus nicht vorschnell mit dem Hinweis abtun, es handle sich dabei nur um ein paar Datenprobleme, die uns die Sozialstrukturanalyse eingebrockt hat, aber die Substanz der soziologischen Theorie und Forschung bliebe davon unberührt.[8] Bezeichnenderweise beruhen selbst die raffiniertesten Theorien über die Conditio humana der Moderne auf der unreflektierten Annahme, dass nationale Formen der Inklusion und Exklusion überhaupt erst moderne Staaten und damit moderne Gesellschaften, Klassen(konflikte), Demokratie, soziale Sicherheit usw. ermöglichen. Nationalstaats-Prinzipien wurden auf diese Weise in fundamentale Annahmen der soziologischen und politikwissenschaftlichen Theorien eingewoben, so dass sie gänzlich aus dem Blick verschwanden. Ob man Talcott Parsons und Robert K. Merton oder Pierre Bourdieu und Niklas Luhmann herausgreift, keiner dieser Autoren hat die nationale Rahmung von Staaten und Gesellschaften der Moderne auf systematische Weise zum Thema erhoben. Interessanterweise wurden diese nationenblinden Theorien der modernen Gesellschaften im Kontext sich rasch nationalisierender Gesellschaften und Staaten formuliert - manchmal, wie im Fall von Emile Durkheim und Max Weber, während oder nach nationalistischen Kriegen, die den Kurs, den das Projekt der Moderne angenommen hat, wesentlich geprägt haben. Die blinden Flecken des methodologischen Nationalismus verweisen also gerade auch im Rahmen sozialwissenschaftlicher Theorie auf inhaltliche Fragen: In den Augen von Karl Marx, Emile Durkheim, Max Weber und Talcott Parsons verloren im Zuge der Modernisierung, Rationalisierung und Differenzierung ethnische und nationale Bindungen systematisch an Bedeutung.

Was ich in diesem Text oben am Beispiel der gesamteuropäischen Konfliktdynamik nur andenken konnte, muss also verallgemeinert werden: Andere grundlegende Konzepte und Einheiten empirischer Forschung wie Staat, Politik, Gemeinschaft, Identität, Gerechtigkeit, Solidarität, Mobilität, Migration, Haushalt, Familie, Wissen, Verstehen, Geschichte, Militär usw. müssen aus ihren universalistisch verdeckten, nationalen Konnotationen herausgelöst, transnational geöffnet und in einer "kosmopolitischen Perspektive" redefiniert werden.

"Kosmopolitismus" ist ein schillernder Begriff, in dem sich ganz verschiedene Bedeutungshorizonte überschneiden. Er lässt sich bekanntlich bis zu den Kynikern und Stoikern der Antike zurückverfolgen; später spielte er in den europäischen Gesellschaften immer dann eine Rolle, wenn diese mit grundlegenden Umwälzungen konfrontiert wurden - dies macht ihn für eine Gesellschaftsanalyse zu Beginn des 21. Jahrhunderts interessant. Er nahm in der Philosophie der Aufklärung (in Deutschland bei Kant, Fichte, Schelling, Wieland, Forster, Herder, Goethe, Schiller, Heine u.a.) eine zentrale Stellung ein;[9] schließlich wurde er in der aktuellen Globalisierungsdiskussion schon als positiver Gegenbegriff zur Ordnungsmacht des Marktes und des Nationalstaates wieder entdeckt.[10]

Der sozialwissenschaftliche Begriff der "Kosmopolitisierung" oder des "kosmopolitischen Realismus", den ich (in Abgrenzung von dem vorherrschenden philosophischen Verständnis) in meinem Buch Der kosmopolitische Blick entwickle,[11] ist der Versuch, den methodologischen Nationalismus zu überwinden und Konzepte zu entwickeln, die auch empirische Analysen der Transnationalisierung Europas und Deutschlands am Beginn des 21. Jahrhunderts ermöglichen. Es geht darum, eine neue Methodologie zu erarbeiten: einen "methodologischen Kosmopolitismus". Dieser stellt eine Strategie dar, die Probleme, welche der Nebelbegriff "Globalisierung" für die Sozialwissenschaften aufwirft, zu benennen und zu beantworten. Deshalb ist es wichtig, auf die kategoriale Differenz zwischen Globalisierung und Kosmopolitisierung hinzuweisen. Während Globalisierung die Unterscheidung von global und national, national und international voraussetzt, liegt die Pointe des neuen sozialwissenschaftlichen Kosmopolitismus darin, dass die Duale von global und lokal, national und international, Wir und die Anderen aufgehoben und in neuen, empirisch zu analysierenden Formen miteinander verschmolzen werden.[12]

Dies hat zur Konsequenz, dass der Begriff und die Phänomene des Kosmopolitismus räumlich nicht festgelegt sind; der Begriff ist eben nicht an den "Kosmos" oder den "Globus" gebunden; er umfasst keineswegs "alles". Das Prinzip des Kosmopolitismus lässt sich vielmehr spezifisch auf allen Ebenen und in allen Themen gesellschaftlichen und politischen Handelns auffinden bzw. anwenden: in internationalen Organisationen, in binationalen Familien und Nachbarschaften, in Global Cities, in transnationalisierten Militärorganisationen, im Management multinationaler Konzerne, in Produktionsnetzwerken, in Menschenrechtsorganisationen, bei Ökologiefreunden, bei globalen Globalisierungsgegnern usw. Zu klären, was kosmopolitisches Verstehen voraussetzt, beinhaltet, in welche methodologischen Probleme und Dilemmata es führt, ist damit nicht ein Wunscherfordernis, das nach der Sozialstrukturanalyse Deutschlands aufgegriffen werden kann, aber nicht muss. Die Öffnung und Verwandlung von der universalistischen Nationalsoziologie zur kosmopolitischen Soziologie ist vielmehr notwendige Voraussetzung, um die Dynamik kultureller Unterschiede und Konflikte in allen möglichen historischen Kontexten, also auch in Deutschland und Europa, zu verstehen.[13]

Methodologischer Kosmopolitismus stellt auch eine Strategie dar, den naiven Universalismus der westlichen Soziologie zu überwinden. Er öffnet die Soziologie, macht sie sensibel für die vielen Universalismen, die latenten und offenen Konflikte kontextueller Universalismen, beispielsweise der postkolonialen Erfahrung. Methodologischer Kosmopolitismus heißt also auch: die anderen Soziologien - Soziologien von und über afrikanische, asiatische und südamerikanische Modernisierungserfahrungen - einzubeziehen, um die sozialstrukturelle Dynamik in Deutschland und Europa - wie sagt es Max Weber? - in ihren Sinngehalten zu verstehen und in ihren Ursachen zu erklären.

Denn hinter der verallgemeinernden Rede von "Modernisierung" verbergen sich diverse Prozesse, die je nach historischen Vorzeichen unterschiedliche Pfade in und durch die Moderne hervorgebracht haben. Diese weichen vor allem dahingehend voneinander ab, dass Modernisierung als emergentes Phänomen innerhalb einer Gesellschaftsformation angesehen werden kann (wie man dies für Europa annimmt) oder von außen herangetragen, angeboten oder auch oktroyiert wurde. Je nachdem welche Rolle Gewalt, Zwang, Überzeugung bei der Übernahme moderner Institutionen gespielt haben, lassen sich folglich vom europäischen Entwicklungsweg andere Pfade unterscheiden: zum Beispiel der Weg der "Abnabelung" im Falle Amerikas, der "Unterwerfung" im Falle der Kolonialländer sowie der "selektiven Übernahme" in anderen Teilen der Welt.[14]

Offensichtlich kann - nach einem langen Prozess der De-Kolonialisierung und der postkolonialen Kritik - nicht mehr vorausgesetzt werden, dass der Rest der Welt dem Entwicklungspfad Europas (oder neuerdings: Nordamerikas) folgen wird. Statt einer global konvergierenden Moderne verschränken und verweben sich die unterschiedlichen Pfade: Je nach Ausgangslage befindet man sich zwischen Erster, Zweiter und "Noch-nicht"-Moderne - also in der unübersichtlichen Konstellation einer "entangled modernity" (Shalini Randeria). Die Gefahren der Zweiten Moderne, der Weltrisikogesellschaft, klopfen schließlich bereits an die Tür von Regionen, die immer noch auf die verspätete Ankunft der Ersten Moderne warten; und es kann auch vermutet werden, dass sie dort andere Formen ausbilden werden als jene, die in westlich-europäischen Ländern von uns zu beobachten sind.

Kosmopolitische Soziologie erfordert auch einen wichtigen Übergang in Formen der Lehre. Greifen wir das Beispiel heraus, was als "klassische Soziologie" im amerikanischen Curriculum gilt; das hat nämlich mehr zu tun mit dem amerikanischen Pragmatismus und der Chicagoer Schule, während in Europa "die" klassische Soziologie sich zunächst auf Weber, Marx und Durkheim stützt.

Im Kern geht es allerdings um die Schlüsselfragen der Zweiten Moderne: Das Neue, das sozialwissenschaftlich zu verstehen und gesellschaftlich zu gestalten ist, wird nicht geschaffen von der Vorsehung oder von Gott, sondern erzeugt von der Wissenschaft und dem Markt. Es entsteht also als ungesehene und nicht intendierte Nebenfolge der Erfolge radikalisierter Modernisierung. Benötigt werden Konzepte und Ideen, wie wir diese Probleme global sozialwissenschaftlich beschreiben und analysieren, aber auch politisch beantworten können, ohne das kulturelle Gerüst der Daseinsformen zu demontieren. Das, was sozialwissenschaftlich und politisch getan wird, nämlich sich in den nationalgesellschaftlichen Forschungsroutinen zu verbarrikadieren oder - im Bereich der Politik - zum Beispiel in China zu investieren in der Hoffnung, dass sich die nationale Wirtschaft wieder belebt, ist ein kopfloses Denken und Handeln, wenn auch in gigantischem Stil.

Demgegenüber ist zu fragen: Wie wird beispielsweise eine Soziologie möglich, die den Bann der nationalen Perspektive auf diese globalen Problemlagen und Transformationen bricht? Ist es dafür nicht notwendig, die Idee, dass soziale Klassen, aufbauend auf der Berufsdifferenzierung nationaler Gesellschaften, nach wie vor den Schlüssel bilden, um die Konfliktlinien und -dynamiken zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu entschlüsseln und zu verstehen, zumindest zu ergänzen und zu korrigieren durch die Frage, wie sich die Kämpfe um Anerkennung und Verteilung von Rechten global, transnational und national sozialwissenschaftlich abbilden und analysieren lassen? Anders gefragt, wie werden in einer Welt, in der als Nebenfolge erfolgreicher Modernisierung die kulturell Anderen nicht länger ausgegrenzt und damit die (nationale) Homogenität der Sprache und der Universalismus der wechselseitigen Verstehbarkeit nicht länger einfach unterstellt werden können, kosmopolitisches Verstehen oder, methodologisch gewendet, so etwas wie eine kosmopolitische Hermeneutik möglich? Kosmopolitische Sozialwissenschaft bedarf also einer dialogischen Imagination, die - im Kontrast zu der monologischen Imagination der nationalen Perspektive - die Koexistenz rivalisierender ethnischer, nationaler und religiöser Glaubenssätze und Lebensstile im individuellen und sozialen Erfahrungsraum einschließt. Diese mikrosoziologische Brechung der makrosoziologischen Weltgegensätze und Weltgefährdungen macht es zu einer Schicksalsfrage, sich ausschließende Gewissheiten in der Organisation des "eigenen Lebens" zu vergleichen, zu reflektieren, zu kritisieren, zu verstehen und zu verbinden.

Max Weber hat die Soziologie (bei aller Weltoffenheit seiner kulturvergleichenden Perspektiven und Studien) letztlich als Schule der (idealtypisch als Leitbild klar definierten) fest gefügten Weltordnung des Nationalstaats begründet. Er konnte nicht sehen oder vorhersehen, womit wir von nun an konfrontiert sind, nämlich der Implosion dieser Ordnung bei der Beibehaltung ihrer Fassaden im Zuge radikalisierter Modernisierung. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts müssen wir dementsprechend zusätzlich und grundsätzlich fragen: Wie werden Sozial- und Politikwissenschaft dort und dann möglich, wenn sich die Unterscheidungen der Ersten Moderne - die scheinbar ewig getrennten Sphären des Nationalen und Internationalen, des Lokalen und des Globalen - neu mischen? Oder, mit Kant und Durkheim gefragt: Wie wird Soziologie als Schule der Weltbürgerlichkeit in den glokalen Konfliktlinien der fragmentierten Welt(risiko)gesellschaft möglich? Diese konzeptionelle und methodologische Selbsterneuerung könnte allerdings einen bitteren Verlust für die Soziologie nach sich ziehen: Sie müsste ihren akademischen Autismus abstreifen und am Ende gar (auch in Form internationaler Kontroversen) Lust auf neue Fragen wecken.


Fußnoten

8.
Vgl. Ulrich Beck/Natan Szaider: Cosmopolitan Sociology, in: George Ritzer (Hrsg.) Encyclopedia of Social Theory, London u.a. 2005, S. 41 - 42.
9.
Vgl. Thomas Schlereth, The Cosmopolitan Ideal in Enlightenment Thought, Notre Dame 1997; Siegrid Thielking, Weltbürgertum. Kosmopolitische Ideen in Literatur und politischer Publizistik seit dem achtzehnten Jahrhundert, München 2000; Stephen Toulmin, The Hidden Agenda of Modernity, New York 1990; Pauline Kleingeld, Six Varieties of Cosmopolitanism in Late Eighteenth-Century Germany, in: Journal of the History of Ideas, 60 (1999), S. 505 - 524.
10.
Vgl. Daniele Archibugi (Hrsg.), Debating Cosmopolitics, London 2003; ders./David Held (Hrsg.), Cosmopolitan Democracy, Cambridge 1995; Ulrich Beck, Was ist Globalisierung?, Frankfurt/M. 1997; Pheng Cheah/Bruce Robbins (Hrsg.), Cosmopolitics: Thinking and Feeling Beyond the Nation, Minneapolis 1998; David Held, Democracy and the Global Order: From the Modern State to Cosmopolitan Governance, Cambridge 1995; Mary Kaldor, Neue und alte Kriege. Organisierte Gewalt im Zeitalter der Globalisierung, Frankfurt/M. 2000; dies./Helmut Anmeier/Marlies Glasius, Global Civil Society. Yearbook 2003, Oxford 2003; Andrew Linklater, The Transformation of Political Community. Ethical Foundations of Post-Westphalian Era, Columbia 1998; Thomas W. Pogge, Cosmopolitanism and Sovereignty, in: Ethics, 103 (1992), S. 484 - 495; Steven Vertovec/Robin Cohen, Conceiving Cosmopolitanism. Theory, Context, and Practice, New York 2002.
11.
Ulrich Beck, Der kosmopolitische Blick oder: Krieg ist Frieden, Frankfurt/M. 2004.
12.
Hier liegt auch der enge Zusammenhang zur Theorie reflexiver Modernisierung begründet, die ja das neue Sowohl-als-auch, also die Mischverhältnisse von Grenzen und Unterscheidungen, ins Zentrum stellt. Vgl. Ulrich Beck/Christoph Lau (Hrsg.), Entgrenzung und Entscheidung, Frankfurt/M. 2004; John Urry, The New Mobilities Paradigm, Manuskript, Lancaster 2004.
13.
Vgl. Elisabeth Beck-Gernsheim, Wir und die Anderen, Frankfurt/M. 2004.
14.
Vgl. Göran Therborn, Routes to/through Modernity, in: Mike Featherstone/Scott Lash/Roland Robertson (Hrsg.), Global Modernities, London 1995,S. 124 - 139.