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31.8.2007 | Von:
Peter Sitzer
Wilhelm Heitmeyer

Rechtsextremistische Gewalt von Jugendlichen

Wie kommt es zu den Taten?

Zur Analyse wird das SOLIE-Schema herangezogen.[14] Dieses Prozessmodell basiert auf sozialisatorischen Vorbedingungen, zu denen individuelle Lernprozesse von Gewalt und das individuelle Lernen von menschenfeindlichen Einstellungen zählen. Sie bleiben eine individuelle und private Angelegenheit, solange es keine öffentlich relevanten Legitimationen durch Eliten und keine Organisationen mit Handlungs- oder Mobilisierungsangeboten gibt. Handlungsrelevanz ergibt sich erst dann, wenn Gelegenheitsstrukturen vorhanden, also Interaktionen möglich sind, um die Einstellungs- und Handlungspostulate zu Gewalt eskalieren zu lassen.[15] Vgl. Abb. 2 der PDF-Version.

Sozialisation - Entwicklung der Handlungsvoraussetzungen: Eine zentrale Quelle rechtsextremistischer Gewalt liegt in spezifischen Sozialisationserfahrungen. Sozialisation wird dabei verstanden als ein Prozess der Aneignung von und Auseinandersetzung mit den sozialen und dinglich-materiellen Lebensbedingungen in einem spezifischen historisch-gesellschaftlichen Kontext, in dessen Verlauf sich der Mensch zu einer sozial handlungsfähigen Persönlichkeit bildet.[16] Rechtsextremistische Überzeugungen und Gewaltbefürwortung sind aus dieser Perspektive Produkte der Verarbeitung der äußeren Realität des Subjekts in wechselseitiger Abhängigkeit mit seiner inneren Realität. Weder das Subjekt noch die Gesellschaft werden pathologisiert, sondern erst das Zusammenwirken individueller und sozialer Faktoren bereitet den Nährboden für Entwicklungen, die in der Eigenlogik des Subjekts höchst produktiv erscheinen können - etwa im Sinne von Anerkennungsgewinnen - und gleichzeitig für die Gesellschaft extrem destruktiv sind.[17] Wenngleich die individuellen Erfahrungen in der Familie spezifische Entwicklungen nicht determinieren, gelten sie als "Startbedingungen" für nachfolgende Entwicklungsprozesse.

Grundsätzlich unterscheiden sich rechtsextremistische Gewalttäter hinsichtlich der familialen Erfahrungen, die in Zusammenhang mit ihrer Gewaltbereitschaft und -tätigkeit stehen, nicht wesentlich von anderen Gewalttätern.[18] Direkte oder indirekte Gewalterfahrungen und aktive Demütigungen oder passive Anerkennungsverweigerung stehen sowohl am Anfang von "normalen"[19] als auch von rechtsextremistischen Gewaltkarrieren.[20] Dabei sind solche Entwicklungsverläufe bei Jugendlichen aus "zerrütteten" Familien überdurchschnittlich häufig.[21] Wenn rechtsextremistische Gewalt eine spezifische Erscheinungsform der Gewalttätigkeit Jugendlicher und Heranwachsender ist, stellt sich die Frage nach den Ursprüngen fremdenfeindlicher Einstellungen respektive rechtsextremistischer Ideologien.

Ein wichtiger Einflussfaktor für die Entwicklung rechtsextremer Orientierungen ist die Bindung zwischen Eltern und Kindern und die Art der Verarbeitung der kindlichen Bindungserfahrungen im Jugend- und Erwachsenenalter.[22] Untersuchungen der subjektiven Repräsentationen früher Bindungserfahrungen zeigen, dass weder junge Männer noch junge Frauen mit einer "sicher-autonomen" Bindungsrepräsentation rechtsextreme Orientierungen entwickelt hatten. Hingegen waren diejenigen mit "abwehrend-bagatellisierender" oder "verstrickter" Bindungsrepräsentation überwiegend rechtsextrem orientiert. In den Interviews zeigte sich, dass Männer und Frauen mit rechtsextremen Orientierungen deutlich häufiger von ihren Eltern zurückgewiesen worden waren und wenig persönliche, liebevolle Zuwendung erfahren hatten. Sie entschieden in moralischen Konflikten weniger normenorientiert, sondern zugunsten der eigenen Interessen und tendierten zu autoritärer Aggression. Diejenigen, die über ein hohes Maß mütterlicher Zuwendung berichteten, hatten eher moralische Normen verinnerlicht und zeigten überwiegend keine autoritäre Aggression gegen Schwächere.

Darüber hinaus findet Klaus Wahl bei gewalttätigen Heranwachsenden Hinweise auf "emotionale Vorläufer" fremdenfeindlicher Einstellungen in der Kindheit:[23] Im Vergleich zur weder gewalttätigen noch fremdenfeindlichen Kontrollgruppe erinnerten fremdenfeindliche Gewalttäter überdurchschnittlich, sich als Kind im Umgang mit fremden Menschen unwohl gefühlt zu haben. An diese anfängliche Fremdenfurcht konnten später ethnische Vorurteile andocken, die sich meist erst im Jugendalter als ausgeprägte Fremdenfeindlichkeit manifestierten. Hingegen korrespondieren rechtsextremistische Überzeugungen nicht mit spezifischen Verhaltensauffälligkeiten in der Kindheit: Die politischen Orientierungen werden von Eltern, Großeltern, älteren Geschwistern, Gleichaltrigen (Peers) gelernt oder medial vermittelt. Dabei kann die Kombination der emotionalen Beziehung zu Vater und Mutter mit den politischen Einstellungen und ethnischen Vorurteilen der Eltern die Entwicklung von fremdenfeindlichen Einstellungen fördern, während jeder Faktor für sich allein keinen Einfluss hat.[24] Bei einer positiven Eltern-Kind-Beziehung wurden die elterlichen Orientierungen eher übernommen, bei einer negativen Beziehung entwickelten sich eher konträre Einstellungen. Eine ausgeprägte und eindeutige Wirkung auf die politischen Orientierungen und Einstellungen zu Fremden hatten die Beziehung zu den Eltern, der elterliche Erziehungsstil und das Familienklima allerdings vor allem unter besonders schwierigen Sozialisationsbedingungen, beispielsweise in den Fällen von elterlichem Alkoholismus und massiver Gewalttätigkeit.

Insbesondere männliche Jugendliche und Heranwachsende können in rechtsextremistischen Gruppen antizipierte und in Elternhaus, Schule, Medien und anderen Sozialisationskontexten an sie herangetragene Männlichkeitsfunktionen besetzen und unter anderem durch Kampfbereitschaft und -fähigkeit herausstellen. Weibliche Jugendliche würden hingegen eher den "Weiblichkeits-Klischees der männlich hegemonialisierten Gesellschaft folgen: Fürsorglichkeit, Kompromissfähigkeit, sexuelle Attraktivität etc.".[25] Gewalt sei ein "männliches Phänomen", weil sich insbesondere männliche Jugendliche gewaltsam ihrer Männlichkeit vergewissern können, während weibliche Jugendliche andere Strategien nutzen, um in ihrer Weiblichkeit bestätigt zu werden.[26]

Neben der familialen Sozialisation haben die Schule und die Informationsmedien einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Entwicklung der Handlungsvoraussetzungen. Zwar haben rechtsextremistische Gewalttäter überdurchschnittlich häufig Probleme in der Schule, ein verursachender Effekt kann aber wohl nicht angenommen werden.[27] Eher verschärfen schulische Misserfolge familiale Konflikte oder begünstigen die Hinwendung zu Gruppen mit abweichenden Norm- und Wertvorstellungen. Für die Medienberichterstattung über fremdenfeindliche Anschläge finden Christian Lüdemann und Christian Erzberger[28] zwar auf der Grundlage von Zeitreihenanalysen deutliche Hinweise für einen Auslöseeffekt. Ursächlich für rechtsextremistische Gewalt sind Medienberichte aber wohl nicht.

Organisation und politische Legitimation - Handlungsbedingungen von Gewalt: In gewaltaffinen Gruppen können Jugendliche Anerkennung und Macht erfahren, die ihnen in der Familie und Schule häufig verwehrt blieben. Der Reiz der Ideologien von Ungleichwertigkeit besteht darin, den Selbstwert durch die Abwertung anderer erhöhen zu können, indem auf angeborene Eigenschaften, wie die Rasse oder Hautfarbe Bezug genommen wird. Inwieweit in rechtsextremistischen Gruppen das Gewaltpotenzial aktiviert werden kann, hängt zum einen von den individuellen Sozialisationserfahrungen und zum anderen von den Ideologieangeboten durch insbesondere politische Eliten ab, die Diskursangebote bereitstellen, um Gewaltschwellen zu senken.[29] Außerdem kann die öffentliche Meinung rechtsextremistische Gewalthandlungen legitimieren, wenn die Täter sich als "Vollstrecker des Volkswillens" erleben können. Thomas Ohlemacher konnte mit zeitverschobenen Regressionsanalysen einen starken Effekt der öffentlichen Meinung zur Asylpolitik auf die Entwicklung der fremdenfeindlichen Gewalttaten in Deutschland nachweisen.[30]

Dabei ist grundsätzlich auf das Verhältnis von Ideologie und Gewalt hinzuweisen, das vom Politisierungsgrad der unterschiedlichen Gruppen abhängt: Bei ideologisch fest gefügten Gruppen hat Gewalt die Funktion der Durchsetzung von Ideologie zur Herstellung politischer Macht. Sie wird dann gezielt strategisch eingesetzt. Davon sind Gruppen von zumeist Jugendlichen und Heranwachsenden zu unterscheiden, für die territoriale Macht über Sozialräume im Vordergrund steht. Hier dominiert eher expressive Gewalt, und die Ideologiefragmente werden zum Teil auch mit wechselndem Inhalt zur Legitimation herangezogen. In der Verteilung der Gewalthäufigkeit durch die unterschiedlichen Gewaltgruppen liegt der Schwerpunkt bei der gelegenheitsabhängigen Gewalt durch politisch nicht organisierte Freizeitcliquen und Skinheadgruppen.[31]

Interaktion: Gelegenheitsstrukturen: Gewalt findet in sozialen Situationen statt, die von unterschiedlichen Machtkonstellationen bestimmt sind, in denen Täter und Opfer handeln (müssen). Kennzeichnend dafür ist ein spezifisches Interaktionsgeflecht. Was Jack Levin und Jack McDevitt für die amerikanischen Varianten von Hate-Crime-Gewalt ausführen,[32] gilt im situationalen Kontext des Gewaltaktes auch für rechtsextremistische Gewalt in Deutschland. Es handelt sich meist um exzessive Brutalität, die Opfer haben keine persönlichen Kontakte mit den Tätern, sind austauschbar, und es handelt sich um Situationen, in denen die Täter zahlenmäßig überlegen sind.[33] Zudem geschehen rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten fast ausschließlich ortsnah am Lebensmittelpunkt der Täter.[34]

Lüdemann und Erzberger können anhand einer Zeitreihe auf Tagesbasis mit insgesamt 857 Messzeitpunkten zeigen, dass fremdenfeindliche Straftaten überwiegend an den Wochenenden registriert werden, wenn Freizeitcliquen und andere Gruppen sich in privaten Wohnungen, auf öffentlichen Plätzen, in Parkanlagen, Gaststätten oder Diskotheken zusammenfinden.[35] Diese Treffen sind beliebte Anlässe für Saufgelage, die häufig von Musik mit rassistischen, ausländerfeindlichen und antisemitischen Inhalten begleitet werden.[36] Im Gruppenkontext bilden Alkohol und Musik eine zugleich stimulierende und enthemmende Gemengelage, die rechtsextremistische Gewalttaten motivieren können.

Eskalation: Die Dynamik der Gewalttätigkeiten: Die Eskalation kann einerseits im begrenzten Interaktionskontext in einer Intensivierung der Gewalt bis hin zur Tötung von Opfern bestehen, das heißt, es findet eine "Entgrenzung" von Gewalthandeln statt, bei der die Attackierten individuell "entmenschlicht" werden. Dies wäre eine mikrosoziale Eskalation. Die mesosoziale Variante besteht andererseits in der Ausbreitung der Eskalation auf die attackierte Gruppe mithilfe von etikettierenden Medien bzw. überschrittenen Schwellen.[37] Es hängt zudem von den Eliten einer Gesellschaft ab, inwieweit sie durch Markierung und Bewertung von (etwa "nützlichen" versus "unnützen") Zugewanderten zur Legitimation einer Ideologie der Ungleichwertigkeit beitragen und damit ein Ermutigungspotenzial für gewalttätiges Handeln schaffen. Angesichts der Komplexität der Mechanismen, die rechtsextremistische Gewalt intensivieren und ausweiten,[38] haben allein exekutive Maßnahmen wenig Aussichten auf langfristigen Erfolg. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements diskutiert, um rechtsextremistischer Gewalt Einhalt zu gebieten.

Fußnoten

14.
Vgl. Wilhelm Heitmeyer, Rechtsextremistische Gewalt, in: Ders./John Hagan (Hrsg.), Internationales Handbuch der Gewaltforschung, Wiesbaden 2002, S. 516.
15.
Vgl. Tore Bj?rgo, Terrorist Violence against Immigrants and Refugees in Scandinavia: Patterns and Motives, in: Ders. (Ed.), Racist Violence in Europe, New York 1993, S. 43.
16.
Vgl. Klaus-Jürgen Hurrelmann, Einführung in die Sozialisationstheorie. Über den Zusammenhang von Sozialstruktur und Persönlichkeit, Weinheim-Basel 1995, S. 14; Ders., Einführung in die Sozialisationstheorie, Weinheim-Basel 2002, S. 15f.
17.
Vgl. Wilhelm Heitmeyer/Joachim Müller, Fremdenfeindliche Gewalt junger Menschen. Biographische Hintergründe, soziale Situationskontexte und die Bedeutung strafrechtlicher Sanktionen, Bonn 1995, S. 13.
18.
Vgl. Frank Wendt/Steffen Lau/Hans-Ludwig Kröber, Rechtsradikale Gewalttäter, in: Rechtsmedizin, 12 (2002), S. 214 - 223.
19.
Vgl. Ferdinand Sutterlüty, Gewaltkarrieren. Jugendliche im Kreislauf von Gewalt und Missachtung, Frankfurt/M. 2002; Ders., Was ist eine "Gewaltkarriere"?, in: Zeitschrift für Soziologie, 33 (2004), S. 266 - 284.
20.
Vgl. Jörg Neumann/Wolfgang Frindte, Der biographische Verlauf als Wechselspiel von Ressourcenerweiterung und -einengung, sowie Christine Wiezorek, Fallbeispiele zur biographischen Genese von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit, beide in: Klaus Wahl (Hrsg.), Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus. Drei Studien zu Tatverdächtigen und Tätern, Berlin 2001.
21.
Vgl. W. Heitmeyer/J. Müller (Anm. 17), S. 127f.; Helmut Willems/Sandra Steigleder, Täter-Opfer-Konstellationen und Interaktionen im Bereich fremdenfeindlicher, rechtsextremistischer und antisemitischer Gewaltdelikte. Eine Auswertung auf Basis quantitativer und inhaltsanalytischer Analysen polizeilicher Ermittlungsakten sowie von qualitativen Interviews mit Tätern und Opfern in NRW, Trier 2003, S. 96ff.
22.
Vgl. Christel Hopf/Wulf Hopf, Familie, Persönlichkeit, Politik. Eine Einführung in die politische Sozialisation, Weinheim-München 1997, S. 62ff.
23.
Vgl. Klaus Wahl, Entwicklungspfade von Aggression, Devianz, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, in: Ders. (Hrsg.), Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus. Drei Studien zu Tatverdächtigen und Tätern, Berlin 2001.
24.
Vgl. Klaus Wahl/Christiane Tramitz/Jörg Blumtritt, Fremdenfeindlichkeit. Auf den Spuren extremer Emotionen, Opladen 2001, S. 262ff.
25.
Kurt Möller, Anerkennungsorientierung als pädagogische Antwort auf den Konnex von Männlichkeit und Gewalt, in: Benno Hafeneger/Peter Henkenborg/Albert Scherr (Hrsg.), Pädagogik der Anerkennung, Schwalbach 2002, S. 255.
26.
Vgl. Kurt Möller, Coole Hauer und brave Engelein. Gewaltakzeptanz und Gewaltdistanzierung im Verlauf des frühen Jugendalters, Opladen 2001. Zu den Einstiegs-, Konsolidierungs- und Ausstiegsprozessen in die rechtsextremistische Skinheadszene vgl. Kurt Möller/Nils Schuhmacher, Rechte Glatzen, Wiesbaden 2007 und den Beitrag von Kurt Möller in diesem Heft.
27.
Vgl. Helmut Fend, Ausländerfeindlich-nationalistische Weltbilder und Aggressionsbereitschaft bei Jugendlichen in Deutschland und der Schweiz. Kontextuelle und personale Antecedensbedingungen, in: Zeitschrift für Sozialisationsforschung und Erziehungssoziologie, (1994), S. 131 - 162.
28.
Vgl. Christian Lüdemann/Christian Erzberger, Fremdenfeindliche Gewalt in Deutschland. Zur zeitlichen Entwicklung und Erklärung von Eskalationsprozessen, in: Zeitschrift für Rechtssoziologie, 15 (1994), S. 169 - 190.
29.
Vgl. Helmut Willems, Kollektive Gewalt gegen Fremde. Historische Episode oder Genese einer sozialen Bewegung von rechts?, in: Werner Bergmann/Rainer Erb (Hrsg.), Neonazismus und rechte Subkultur, Berlin 1994, S. 218 f.; Frank Esser/Bertram Scheufele/Hans-Bernd Brosius, Fremdenfeindlichkeit als Medienthema und Medienwirkung. Deutschland im internationalen Scheinwerferlicht, Wiesbaden 2002, S. 103ff.
30.
Vgl. Thomas Ohlemacher, Public Opinion and Violence against Foreigners in the Reunified Germany, in: Zeitschrift für Soziologie, 23 (1994), S. 222 - 236.
31.
Vgl. Bundesministerium des Inneren, Verfassungsschutzbericht, Berlin 2006, S. 56ff.
32.
Vgl. Jack Levin/Jack Mcdevitt, Hate Crimes. The Rising Tide of Bigotry and Bloodshed, New York 1993.
33.
Vgl. Chr. Peucker u.a. (Anm. 12), S. 52ff.
34.
Vgl. H. Willems u.a. (Anm. 12), S. 55; Thomas Mentzel, Rechtsextremistische Gewalttaten von Jugendlichen und Heranwachsenden in den neuen Bundesländern. Eine empirische Untersuchung von Erscheinungsformen und Ursachen am Beispiel des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, München 1998, S. 311; Chr. Peucker u.a. (Anm. 12), S. 55.
35.
Vgl. Chr. Lüdemann/Chr. Erzberger (Anm. 28), S. 171f.; vgl. Helmut Willems/Roland Eckert/Stefanie Würtz/Linda Steinmetz, Fremdenfeindliche Gewalt. Einstellungen, Täter, Konflikteskalation, Opladen 1993, S. 180.
36.
Vgl. Helmut Willems u.a., ebd., S. 185f.; Martina Gaßebner/Christian Peucker/Nikola Schmidt/Klaus Wahl, Analyse von Urteilsschriften zu fremdenfeindlichen, antisemitischen und rechtsextremistischen Straftätern, in: K.Wahl (Anm.12), S. 136f.
37.
Vgl. Hans-Bernd Brosius/Frank Esser, Eskalation durch Berichterstattung. Massenmedien und fremdenfeindliche Gewalt, Opladen 1995; Dies., Fernsehen als Brandstifter? Unerwünschte Nebenwirkungen der Berichterstattung über fremdenfeindliche Gewalt, in: Mike Friedrichsen/Gerhard Vowe (Hrsg.), Gewaltdarstellungen in den Medien, Opladen 1995.
38.
Vgl. Roland Eckert/Helmut Willems, Eskalation und Deeskalation sozialer Konflikte: Der Weg in die Gewalt, in: W. Heitmeyer/J. Hagan (Anm.14).