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Redaktion Netzdebatte am 14.09.2015

Lobbyismus: Vetternwirtschaft oder Demokratie-Verstärker?

Lobbyist/-innen haben nicht den besten Ruf. Wir haben uns auf der Straße umgehört um herauszufinden warum das so ist, was viele unter Lobbyismus verstehen und welche Rolle er in einer Demokratie spielen sollte.

Lobbyisten haben nicht den besten Ruf. Wir haben uns auf der Straße umgehört um herauszufinden, warum das so ist und welche Rolle der Lobbyismus in der Demokratie spielen sollte. (© 2015 Bundeszentrale für politische Bildung)


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Kommentare anderer Nutzer

Helena Peltonen | 14.09.2015 um 18:24 [Antworten]

Lobbyismus

Jeder, der aktiv irgendwelche Interessen - eigene oder die einer privaten oder gesellschaftlichen Gruppe - ist ein Lobbyist. Problematisch wird es vor allem, wenn Akteure in der öffentlichen Verwaltung, Mitglieder einer Regierung oder gewählte Abgeordnete eines Parlamentes beeinflusst werden, ohne dass dies den übrigen Betroffenen bekannt oder sichtbar ist. "Vetternwirtschaft", Korruption, Vorteilsnahme und -gabe sind dann nicht weit weg. Dann immer auf Kosten Dritter.

Glutsch | 29.10.2015 um 08:22 [Antworten]

Ökonomie und Gesellschaft

Sie könnten das Thema mal auf die Agenda
einer Tagung setzen und kontrovers diskutieren
lassen.
Mir persönlich das "vergriffene" Heftchen
Ökonomie und Gesellschaft trotz Lobby-Maul-
korb zusenden ?

Deluxini Gunaseelan | 11.04.2016 um 10:29 [Antworten]

Kommentar

Allgemein ist ein Lobbyist ein Mensch, der aktiv seine Meinung oder die anderer vertritt. Wir sind der Meinung, dass ein Problem auftreten kann, wenn Mitglieder der Regierung oder Abgeordnete beeinflusst werden, ohne dass andere Menschen, die jedoch auch davon betroffen sind, nicht darüber informiert werden. Daher haben sie nicht die Möglichkeit deren eigene Meinung zu äußern, wodurch die Definition wiederum in Frage gestellt wird.


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