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Redaktion Netzdebatte am 24.01.2017

David Schraven: "Mit Menschen reden bringt Vertrauen"

Um dem Lügenpresse-Vorwurf etwas zu entgegnen, muss die Presse transparent und unabhängig bleiben. Davon ist David Schraven überzeugt. Er ist Geschäftsführer des investigativen Recherchezentrums correctiv.org. Wir haben mit ihm über die Bedeutung des investigativen Journalismus gesprochen und über Möglichkeiten, die Arbeit von Journalist_innen für die Öffentlichkeit zugänglicher zu gestalten.

Überblick über die Fragen:
0:18 Was ist investigativer Journalismus?
01:02 Aber wer kann sich das heute noch leisten?
01:36 Ist das nicht auch Aufgabe der Öffentlich-Rechtlichen?
02:37 Wie erreicht man jene, die Medien und Journalisten misstrauen?
03:50 Wie viel Transparenz ist denn möglich?
04:22 Wer bestimmt die Themen?


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Kommentare anderer Nutzer

Gerald Meier | 27.01.2017 um 16:55 [Antworten]

correctiv ist demokratievernebelnd

Dat und wat und große Fenster bewegen...

Leider ist das Redequark, sehr un-journalistisch, sozial- und rechtswissenschaftlich bedenklich. Anstatt eine journalistische Gründung mit dem Namen 'veritas' darum soll es angeblich gehen ins Leben zu rufen, kommt eine Gründung daher, die sich 'correctiv' nennt und entsprechend auch so handelt. Sie greift - das ist die Realität - in Facebook ein und "filtert Unwahres", genauer: Regierungskritisierendes, heraus. Diskussionen darüber gibt es nicht. Fehlanzeige, da unerwünscht. Sie deckt einen Sparkassen-Skandal auf und erhält Spenden von der Deutschen Bank... Wie soll Professionalität aussehen? Es gelingt der Regierung nicht, "NGO-Gründungen" als Oppositionssuppressionsmittel einzusetzen. Rufe wie "STASI 2.0" wirken verständlich.


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