Farbgrafik: Die bpb.

16.11.2012

Die bpb in den Medien

Über den 60. Geburtstag der bpb berichten die Tagesschau in der ARD, der Deutschlandfunk und der WDR: Wie hat sich die politische Bildung in ihrer Geschichte gewandelt, welche aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gibt es und wie reagiert die bpb darauf? Alle Beiträge, Artikel und Interviews finden Sie hier:

Die bpb in der Geschichte

(Deutschlandradio Kultur, 26.11.2012 - 14:09 Uhr)
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Gudrun Hentges, Politikwissenschaftlerin an der Hochschule Fulda und Autorin einer Studie über die Geschichte der bpb, gratuliert der Institution im Deutschlandradio Kultur in der Sendung "Thema" zu ihrem 60. Geburtstag. Im Interview spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen mit der bpb sowie die Entwicklungen und Veränderungen der Institution: Einen Beitrag zur Verfestigung des demokratischen und europäischen Gedankens habe die bpb in jedem Fall geleistet - so Hentges. In der Geschichte der Institution gäbe es Hinweise, dass die bpb die relevanten gesellschaftlichen Themen der Zeit aufgegriffen und dementsprechend ihre Arbeit ausgerichtet habe: Der Kommunismus und die Aufarbeitung des Nationalsozialismus prägten etwa die 50er und den Anfang der 60er Jahre. Dann standen die Themen "Außerparlamentarische Opposition" oder die Frauenemanzipation auf dem Programm - wie etwa eine Ausgabe der PZ im Jahr 1971 zeige. Mit Thomas Krüger als neuen bpb-Präsidenten ab 2000 habe sich das vorher "verstaubte Unternehmen" in der Außenwahrnehmung und auch hinsichtlich der Zielgruppen geöffnet - etwa mit dem Erlass von 2001 für Migranten und Politikferne Zielgruppen. Hentges nehme sich mit der Studie zur Geschichte der bpb einem neuen, in der Forschung kaum beachteten Thema an. Auch eine Aufarbeitung der Institutionengeschichte durch die bpb selbst habe es bislang noch nicht gegeben. Mittlerweile gäbe es aber einige Informationen. Hier könne die bpb bis zum 70. aber noch etwas nachholen.


"Ja" zu politischen Bildung!

(Deutschlandradio Kultur, 26.11.2012 - 15:50 Uhr)
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In der "Debatte" auf Deutschlandradio Kultur ging es aus Anlass des 60. Geburtstags der bpb um die Frage: "Ist öffentlich geförderte politische Bildung auch weiterhin unverzichtbar?" Besonders der hohe Abfluss von eine Million Sendungen durch die bpb zeige "zweifellos", wie wichtig die Arbeit der bpb immer noch sei - bestätigt ein Hörer in der Call-In-Sendung. Ein anderer Anrufer aus der Jugendarbeit erzählt von seinen Erfahrungen mit den Angeboten der bpb - es seien "hoch intelligente Broschüren", jedoch wünsche er sich mehr zur Persönlichkeits-, Herzens- und Charakterbildung. "Ja" zur unverzichtbaren öffentlich geförderten politischen Bildung sagt eine Anruferin aus Berlin: Bei ihrem letzten Besuch im Medienzentrum der bpb in Berlin sei sie erstaunt gewesen, was es alles gäbe und "wie dumm man manchmal sei". Daher sei es jedem zu raten zur bpb zu gehen. Auf der facebook-Seite des Deutschlandfunk schrieb ein User: "Klar ist politische Bildung wichtig. Mein ganzes Regal ist voller bpb-Bücher. Wer soll sich denn bei den Studiengebühren auch Originalausgaben leisten können."


"Ach so, aha und einfach cool"

(Deutschlandradio Kakadu, 26.11.2012 - 13:30 Uhr)
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Auch das Kinderradio vom Deutschlandfunk - Kakadu - hat den 60. Geburtstag der bpb zum Anlass genossen, Kindern die bpb und ihre Arbeit zu erklären. Die bpb nämlich sei gegründet worden, damit auch Kinder sich einbringen und mitbestimmen können. Um politische Dinge zu erklären, biete sie etwa keine dicke Bücher, die langweilig seien, sondern spannendes und abwechslungsreiches Unterrichtsmaterial - "kurz, knapp und präzise". So würden Fächer wie Politik und Geschichte Spaß machen. Die bpb mache neugierig auf Politik: Das zeige auch hanisauland - wie Thomas Krüger im O-Ton erklärt: "Die Kinder kommen unmittelbar mit Fragen, Kommentaren und Kritik auf die Seite. Sie bekommen hier direkt Feedback und fühlen sich ernst genommen." Ziel der politischen Bildung sei es schließlich, Kindern selbstbewusst Zugang zu verschaffen, zu den aktuellen Themen der Zeit.


"Ihr werdet mir mein Abi retten. Danke!"

(ARD Tagesschau, 25.11.2012 - 16:15 Uhr und 20:00 Uhr)
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In den tagesschau-Ausgaben am 25.11.2012 um 16:15 und 20:00 Uhr ist das 60-jährige Bestehen der Bundeszentrale für politische Bildung Thema: Eine Politikstudentin wird im im Bonner Medienzentrum der bpb interviewt, wo sie sich gerade für ein Referat kostenloses Material zum Thema "Außenpolitik" besorgt hat. Als Anlaufstelle sei die bpb sehr präsent - vor allem für Referate - so die Studentin im Beitrag. 1952 sei die Institution als "Kind der Alliierten" zur Demokratieerziehung der Bevölkerung eingerichtet worden, inzwischen vertreibe sie über eine Millionen Bücher im Dienste der Demokratie. "Die Welt wird immer komplizierter", sagt Dr. Bernd Hübinger, stellvertretender Leiter der bpb, im O-Ton. Es sei ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, hier für mehr Verständnis zu sorgen, und die Bürgerinnen und Bürger fit zu machen für die Gestaltung des Gemeinwesens. Alle Angebote - online wie auch offline - seien für Lehrer eine unverzichtbare Werbung für die Demokratie, bekräftigt auch Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Philologen-Verbandes: "Schülern sind in einer gefestigten Demokratie die Vorteile und Gefährdungen der Demokratie sonst oft gar nicht mehr bewusst." Dass bei Schülern die bpb-Angebote ankommen, zeige auch die 60 Jahre bpb-Glückwunsch-Pinnwand im Medienzentrum, auf der unter anderem zu lesen ist: "Ihr werdet mir mein Abi retten. Danke!"


Seit 60 Jahren: Verständnis für politische Sachverhalte und Themen fördern

(WDR Lokalzeit Bonn, 23.11.2012 - 19:30 Uhr)
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Auch die WDR Lokalzeit Bonn (12:15 - 12:42 Min.) greift den 60. Geburtstag der bpb in Bonn als Thema auf: Die bpb trage seit ihrer Gründung in der Nachkriegszeit mit einem Angebot an Veranstaltungen und Informationsmaterialien dazu bei, das Verständnis für politische Sachverhalte und Themen zu fördern.


"Politische Bildung ist wichtig gerade in Krisenzeiten"

(epd, 23.11.2012, General-Anzeiger, 26.11.2012)
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Auf den 60. Geburtstag der bpb am Sonntag, den 25.11.2012, wies die Nachrichtenagentur epd hin: Seit ihrer Gründung widme sie sich aktuellen und zeithistorischen Themen. Zur Bedeutung politischer Bildung zitiert der General-Anzeiger Thomas Krüger, den Präsidenten der bpb: "Politische Bildung ist wichtig gerade in Krisenzeiten, die bei den Menschen natürlich viel Verunsicherung erzeugen."


Veränderungen in Zeiten sozialer Netzwerke und des Internets

(WDR5 Scala, Sendung vom 23.11.2012, 12:05 bis 13:00 Uhr)
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Im Interview mit WDR 5 Scala zum 60. Geburtstag der bpb spricht Thomas Krüger über die Veränderungen, welche die "Daueraufgabe Demokratie" für die politische Bildung in den letzten 60 Jahren mit sich gebracht hat. Das Gespräch in voller Länge auf www.wdr5.de.


Nachhilfe in Sachen Demokratie

(Deutsche Welle Online, 22.11.2012)
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Demokratie, Teilhabe, Toleranz - diese Werte nennt Deutsche Welle Online als die Werte, welche die bpb nun seit 60 Jahren in Deutschland vermittelt - und dies nicht nur mittels "dicker Brummer". "Wir sind einen langen Weg gegangen von der 'Gutenberg-Galaxis', in der viel Papier bedruckt worden ist, hin zu einem multimedialen Haus", wird Thomas Krüger in dem Artikel zum 60. Jubiläum der bpb zitiert. Aus Sorge als Propagandaarm der Regierung wahrgenommen zu werden, sei die Bundeszentrale in ihrer Anfangszeit selten direkt aufgetreten, schreibt Deutsche Welle Online. Später habe sie auf mehr Bürgernähe gesetzt und sich an den gesellschaftlichen, neuen Herausforderungen der Zeit orientiert. Die Zielgruppe der bpb sei heute so breit gefächert wie nie zuvor. Gegen das "verstaubte Image" der Bundeszentrale kämpfe etwa der fluter an: entgegen der gängigen Unterrichtsmaterialien sei es "frech, schnodderig, mit großen Bildern", so Deutsche Welle online weiter. "Wir machen aber keine 'hardcore' politische Berichterstattung, wie man sie aus den ersten drei Seiten der Tageszeitungen kennt", wird Thorsten Schilling, Chefredakteur von fluter, zitiert: "Uns geht es eher um Alltagsfragen wie Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Regeln des Zusammenlebens."


Demokratie stärken!

(Museumsmagazin des Hauses der Geschichte, 4/2012, museumsmagazin online, 20.11.2012)
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"Es gibt also genug Herausforderungen für die nächsten 60 Jahre, denen wir uns gerne stellen", sagt bpb-Präsident Thomas Krüger im ausführlichen Interview mit dem Museumsmagazin des Hauses der Geschichte zum 60. Geburtstag der bpb. Zum Jubiläum wünsche er sich zunächst einmal, dass sie mit ihren Mitarbeitern weiterhin kraftvoll politische Bildung vermitteln und in der Erfüllung ihres politischen Bildungsauftrags weiterhin so stark bleibe wie die letzten 60 Jahre - dies sei gerade in Krisenzeiten wichtig. Weiter gibt er einen Überblick über die Veränderungen und Herausforderungen der bpb in 60 Jahren. Auf die Frage, was sich mit ihm ab 2001 änderte, sagt Krüger im Interview: "Wir wollen als Motor der Zivilgesellschaft wirken und wahrgenommen werden. Es galt, die bpb neu zu positionieren mit zeitgemäßen Bildungskonzepten und Medien, die auch besonders junge Menschen ansprechen." Seitdem gäbe es z.B. den fluter, und den Wahl-O-Mat.

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60 Jahre - eine Themenausgabe

(Das Parlament, Nr. 35-37 / 27.08.2012)
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Die Wochenzeitung "Das Parlament", die - bis 2001 von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb herausgegeben - heute unmittelbar beim Deutschen Bundestag erscheint, setzt sich in einer Jubiläumsausgabe nicht nur mit ihrer, sondern auch mit der 60-jährigen Geschichte der bpb auseinander.

In der Rubrik "Menschen und Meinungen" spricht die Redaktion im Interview mit Thomas Krüger, Präsident der bpb, über die Chancen und Grenzen der Arbeit der Institution - sein Fazit: "Ja, das Image der Politiker ist wirklich schlecht. Deshalb ist politische Bildung so unverzichtbar. Sie ist das Schmiermittel zwischen dem Politikbetrieb mit den gewählten Mandatsträgern und denjenigen, die Politik rezipieren." Dass es für die politische Bildung neue Instrumente und Wege der Vermittlung braucht, sei auch Krüger klar. Die bpb wisse, dass besonders in bildungsbenachteiligten Milieus Schriftenreihen nicht weiterhelfen würden; da bräuchte es strategisch ganz andere Ansätze. Als neues Instrument der Wissensvermittlung, um vor allem auch junge Menschen zu erreichen, sieht Krüger Medien und Online-Angebote. Und auch der Weg über die Sozialen Netzwerke - wie etwa über www.facebook.de/bpb.de oder den Twitter-Kanal frag_die_bpb funktioniere "prima".

Wie unverzichtbar politische Bildung nach dem Zweiten Weltkrieg war, beschreibt die Professorin für Politikwissenschaft an der Hochschule Fulda, Gudrun Hentges, in ihrem Artikel über die "Institution für den Neuanfang": Nicht nur den wirtschaftlichen Aufbau, sondern auch einen umfassenden geistigen Neuanfang habe die junge Bundesrepublik bewältigen müssen. Die Alliierten hätten die Lösung in einer Politik der "Reeducation" als Mittel der Demokratisierung der deutschen Bevölkerung gesehen. Um dies zu erreichen sei am 25. November 1952 die "Bundeszentrale für Heimatdienst" gegründet worden. Kontroverse konzeptionelle Vorstellungen hätten die Debatte im Vorfeld der Gründung bestimmt. Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) habe sich in der Diskussion ausdrücklich für eine Beteiligung der Opposition ausgesprochen und durchgesetzt. Gudrun Hentges forscht über die Gründungsgeschichte der Bundeszentrale für Heimatdienst.

Außerdem in der Jubiläumsausgabe:
"Kompromiss für die Praxis": Die Entstehung und Folgen des Beutelsbacher Konsens, der theoretischen Grundlage der politischen Bildung seit den 70er Jahren, erläutert Christiane Toyka-Seid.
Ideenfindung, Provokation als Mittel zur Aufklärung und Grenzen der politischen Bildungsarbeit. - Einer der ersten Referenten der Bundeszentrale, Carl-Christoph Schweitzer, im Interview.
"Die intellektuelle Wundertüte. Wer "Aus Politik und Zeitgeschichte" liest, kann nicht sagen, er hätte nichts gewusst", meint Tobias Winstel.
"Flaggschiff" der politischen Bildung": Gerd Langguth, ehemaliger Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, über die Geschichte von "Das Parlament".


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