Die bpb

24.4.2017

Populismus und Antipolitik: Erkennen und begegnen

Themenschwerpunkt 2016

Wie relevant das Thema Populismus für die politische Bildung geworden ist, zeigte spätestens die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA im November 2016. Noch zu Beginn des Jahres wurden weder die Person Trump noch seine Wahlkampfstrategie sonderlich ernst genommen. Doch nicht nur in den USA, sondern weltweit und auch in Deutschland drängt der Populismus immer weiter in die Mitte der Gesellschaft. Die bpb widmete dem Phänomen diverse Angebote – um es zu verstehen, aber auch um Gegenstrategien zu entwickeln.

Illustration des Schriftenreihe-Bands "Was ist Populismus" und MegaphonWas ist Populismus?



Wut, Protest und Volkes Wille?
„Lügenpresse“, „Islamisierung“ und „entfremdete Politiker“ – Unzufriedenheit und Wut werden auf vielen Ebenen artikuliert. Schnell ist dann von Populismus die Rede … doch was heißt das? Antworten suchten und fanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung „Populismus, politische Kultur und politische Bildung“ am 25. und 26. April 2016 in Kassel.
www.bpb.de/populismustagung

Wie Medien der aufgeregten populistischen Stimmung begegnen und zu einer rationaleren Debatte beitragen können, war zentrale Frage der Konferenz Formate des Politischen 2016 der bpb, der Bundespressekonferenz und des Deutschlandfunks. Im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin ging es am 3. Und 4. November 2016 um das Verhältnis von Politik, Medien und Öffentlichkeit. Dabei wurde u. a. die Kommunikationsweise von Populisten, Politik und Polarisierung in der Einwanderungsgesellschaft, aber auch der US-Präsidentschaftswahlkampf thematisiert.

Wer, was, warum?
Auch im Printprogramm der bpb war deutlich erkennbar, dass der Populismus als Thema politischer Bildung im Jahr 2016 einen erhöhten Stellenwert erlangt hat. In der Schriftenreihe erschien das viel diskutierte Essay „Was ist Populismus?“ von Jan Werner Müller sowie „Die Antipolitischen“ Von Jacques de Saint Victor. In „Die Konsultative“ werben Patrizia Nanz und Claus Leggewie dafür, antipolitischen Einstellungen mit erweiterten Mitsprachemöglichkeiten in der Demokratie zu begegnen. Ein Denk- und Diskussionsanstoß für politische Bildner.

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