Bildnachweis v. l. n. r.: Spielfigur „Blitzcrank“ aus „League of Legends“ (Quelle: Pixabay); Schutzbrief von Feist Hertz, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Leo Baeck Institute – New York | Berlin); Einsteinturm (Quelle: Wikimedia); Silberne Spielzeuglokomotive, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Jüdisches Museum Hohenems); „Der Vollkommene Pferdekenner“, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Leo Baeck Institute – New York | Berlin); Salvarsan-Ampulle, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Georg-Speyer-Haus); Stolpersteine für die Familie Frank in Aachen, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Volkshochschule Aachen); Siegel von Josel von Rosheim (© Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 56 U 15); Edikt von Kaiser Konstantin aus dem Jahr 321, Lizenz: CC-BY-NC-ND (Biblioteca Apostolica Vaticana); Motorroller "Schwalbe KR51" der Firma Simson, Lizenz: CC-BY-NC-ND (AKF Fahrzeugteile GmbH; Foto: Leo Baeck Institute – New York | Berlin)

Vom 19. Jahrhundert bis zum Ersten Weltkrieg

Etwas über die rabbinische Literatur von Leopold Zunz

Ismar Schorsch, David Brown

"Etwas über die rabbinische Literatur" von Leopold Zunz

Mit diesem schmalen Band etablierte Leopold Zunz die Wissenschaft des Judentums und plädierte für das Studium der Geschichte als Schlüssel zu jüdischer Freiheit und Gleichheit.

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Fanny Hensels Kreuz.

Deborah Hertz

Fanny Hensels Kreuz

Für die musikalisch begabte Enkelin des berühmtesten jüdischen Philosophen in Berlin war ein hölzernes Kreuz nicht nur ein Symbol religiöser Überzeugung, sondern auch künstlerischer Freiheit.

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Kronprinz Ferdinand V., König von Ungarn, besucht 1830 die hebräisch-deutsche Primär-Hauptschule in Pressburg.

Zsuzsanna Toronyi, Michael L. Miller

Kronprinz Ferdinand V., König von Ungarn, besucht 1830 die hebräisch-deutsche Primär-Hauptschule in Pressburg

Im 19. Jahrhundert fochten Reformer und Traditionalisten erbitterte Kämpfe über Erziehung aus. Die eine Seite sah das Klassenzimmer als Bollwerk jüdischer Tradition, die andere betrachtete es als Ort sozialen Fortkommens und der Aufklärung.

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Die Lebensgeschichte des Lazarus Morgenthau.

Tobias Brinkmann

Die Lebensgeschichte des Lazarus Morgenthau

Der Weg, den Lazarus Morgenthau in Deutschland aus der Armut fand, ist Beleg der wirtschaftlichen Chancen, die vielen Juden mit der Gewährung der Bürgerrechte eröffnet wurden; gleichzeitig zeigt sein Scheitern in Amerika, dass die jüdische Einwanderung in die Vereinigten Staaten nicht immer eine geradlinige Erfolgsgeschichte war.

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Sefardischer Chanukka-Leuchter / Chanukkia.

Felicitas Heimann-Jelinek

Sefardischer Chanukka-Leuchter / Chanukkia

Über Jahrhunderte bewahrte die türkisch-sefardische Gemeinde in Wien ihre ganz eigenen Traditionen als eine der zahlreichen das Habsburgerreich ausmachenden Ethnien.

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Schreibfeder

David Brown, George Prochnik

Schreibfeder, Opernglas und ein Karl Marx zitierender Essay

Im Inhalt des Schreibtisches dieses exilierten deutschen Dichters können wir die verflochtenen Stränge revolutionären Denkens erkennen – Träume individueller Entfaltung, jüdischer Emanzipation und universeller menschlicher Freiheit.

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Silberne Spielzeuglokomotive

Hanno Loewy und Anika Reichwald

Silberne Spielzeuglokomotive

Dieses jahrzehntelang verlorene silberne Andenken gehörte dem Gründervater der österreichischen Eisenbahn, einem Wiener Juden, der für seine Leistungen durch den Kaiser in den Adelsstand erhoben wurde. Sein Enkel versteckte die silberne Lokomotive am Vorabend seiner Deportation mit der österreichischen Eisenbahn in ein Konzentrationslager bei seinen Nachbarn.

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Neue Synagoge Berlin an der Oranienburger Straße.

Anja Siegemund, Barbara Welker

Neue Synagoge Berlin an der Oranienburger Straße

Von eleganter Erscheinung, exotischem Charakter und enormen Ausmaßen, war Berlins Neue Synagoge der physische Ausdruck eines spezifischen Augenblicks im Prozess der jüdischen Emanzipation im 19. Jahrhundert, als deutsche Juden voller Hoffnung und Zuversicht waren.

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Postkarte von Theodor Herzl.

Derek Penslar

Karte von Theodor Herzl

Der Vater des Zionismus bereiste die Welt und wünschte mit gewaltiger Energie und Charisma die Bewegung für die Gründung eines jüdischen Staates herbei. Während des Zusammentreffens des Ersten Zionistischen Kongresses wanderten seine Gedanken zu Heim und Familie.

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Gemälde von Gustav Klimt, Adele Bloch-Bauer I.

Lisa Silverman

Gustav Klimt, Adele Bloch-Bauer I

Klimts eindrucksvolles Portrait einer Wiener Gesellschaftsdame und Kunstförderin ist ein ikonisches Symbol dessen, wie jüdische Frauen die europäische Kultur von der Peripherie her prägten.

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Kostüm der Schauspielerin Marie Barkany

Stefan Hofmann

Kostüm der Schauspielerin Marie Barkany

Für die jüdische Schauspielerin aus dem Gebiet der heutigen Slowakei, die dieses prächtige Gewand trug, war die deutsche Sprache der Schlüssel zum Rampenlicht auf den großen Bühnen Europas.

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Porträt des deutsche Mediziners Paul Ehrlich. Photographie von Alfred Krauth, um 1920.

Klaus Cussler und Ulrich Bollert

Salvarsan-Ampulle

Paul Ehrlich, ein einzigartiges medizinisches Genie, veränderte das öffentliche Gesundheitswesen grundlegend. Ein Teil seiner wichtigsten Arbeit wurde durch eine Gemeinschaft jüdischer Philanthropen und Wissenschaftler ermöglicht.

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Portrait von Bertha Pappenheim

Marion Kaplan

Portrait Bertha Pappenheim

Die Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim hielt es für ein religiöses jüdisches Gebot sowie für den besten Ausdruck deutsch-liberaler Tradition, das Leben von Frauen zu verbessern.

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In Deutschland lebt die drittgrößte jüdische Gemeinschaft Europas. Seit den 1990er Jahren hat sich jüdisches Leben in Deutschland mit einer ganz neuen Dynamik und Vitalität entwickelt, innerjüdische Pluralität mit seinen mannigfaltigen Erscheinungs- und Ausdrucksformen ist zum Wesensmerkmal jüdischer Gegenwart geworden. Das Dossier versucht diese Pluralität und Vielstimmigkeit sicht- und hörbar zu machen.

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Im Jahre 2021 leben Jüdinnen und Juden nachweislich 1700 Jahre auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Für bpb und KMK ist das Festjahr ein Anlass auf der jährlichen Fachtagung der Frage nachzugehen: Wie kann Schule und Unterricht dazu beitragen, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen.

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Um klischeehaften bis antisemitischen Darstellungen jüdischen Lebens und der ungenügenden Abbildung besonders weiblichen jüdischen Lebens etwas entgegenzusetzen, hat sich die Redaktion des Deutschland Archivs vorgenommen, in den kommenden zwei Jahren jüdische Frauen in den Fokus zu setzen. Dazu wird eine Reihe mit Beiträgen, Interviews und Porträts veröffentlicht.

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Teaser Link www.chotzen.de
Online-Angebot

chotzen.de

Auf der Webseite www.chotzen.de wird die Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis heute erzählt. Mit vielen Filmen, Bildern und Dokumenten.

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Elf Familiengeschichten zeigen, was Verfolgung, Kriege und Ost-West-Konflikt für Juden in Europa konkret bedeuten konnten. Jede der elf Biographien wird in einem Film erzählt. Interaktive Karten lassen die Größenordnung des Völkermordes und die Flucht- und Auswanderungsbewegungen vor und nach 1945 nachvollziehen. Texte beleuchten u.a. die Situation im Nachkriegseuropa sowie nach 1990.

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Antisemitismus ist eine antimoderne Weltanschauung, die in der Existenz der Juden die Ursache aller Probleme der heutigen Welt sieht. Das Dossier beleuchtet Geschichte und Gegenwart der Judenfeindschaft und hilft, sie zu entlarven.

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In dem Arte-Zweiteiler "Jüdisch in Europa" begeben sich der Journalist Yves Kugelmann und die Filmproduzentin Alice Brauner auf eine Reise, um jüdisches Leben in Europa aufzuspüren. Dabei thematisieren sie die kulturellen Wurzeln der Juden in Europa, ihren Alltag und ihr Selbstverständnis ebenso wie die Mythen und den Umgang mit ihnen. Sie zeigen, wie Juden heute in Europa leben, wo die alten und neuen Zentren be- und entstehen und wie sich die jüdische Gemeinschaft (auch im Umgang mit Migrations- und Islamdebatten) wandelt.

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In dem Arte-Zweiteiler "Jüdisch in Europa" begeben sich der Journalist Yves Kugelmann und die Filmproduzentin Alice Brauner auf eine Reise, um jüdisches Leben in Europa aufzuspüren. Dabei thematisieren sie die kulturellen Wurzeln der Juden in Europa, ihren Alltag und ihr Selbstverständnis ebenso wie die Mythen und den Umgang mit ihnen. Sie zeigen, wie Juden heute in Europa leben, wo die alten und neuen Zentren be- und entstehen und wie sich die jüdische Gemeinschaft (auch im Umgang mit Migrations- und Islamdebatten) wandelt.

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Antisemitismus, was ist das? Kurz und leicht verständlich erklärt im Glossar des Dossiers Rechtsextremismus auf www.bpb.de. Getextet von Toralf Staud, Johannes Radke, Heike Kleffner und FLMH. Eingesprochen von Jungschauspielern/-innen.

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Antisemitismus erscheint in vielen Formen. Dieser Film zeigt, was das eigentlich für Jüdinnen und Juden bedeutet: Diskriminierung auf der Straße, auf dem Schulhof oder im Netz.

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"Antisemitismus in Deutschland" lautet der Titel der Studie, die am Montag (23.01.2012) in Berlin zu sehen ist. Ein unabhängiger Expertenkreis hatte nach einem Bundestagsbeschluss aus dem Jahr 2008 das Ausmaß des Antisemitismus in Deutschland untersucht und nun die Studie vorgelegt.
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 28–30/2014)

Antisemitismus

Antisemitische Ressentiments finden sich im Islamismus, sind verankert im Rechtsextremismus und brechen sich in Teilen des linksextremistischen Milieus Bahn. Zu einfach wäre es allerdings, judenfeindliche Einstellungen radikalen Gruppierungen allein zuzuschreiben, denn sie existieren auch in der Mitte der Gesellschaft.

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Farbfoto: Enkel und Großvater betrachten Fotos in einem Fotoalbum in Emmendingen.
Was hat Dein Opa im Krieg gemacht?

Familiengeschichte(n)

Wie haben meine Großeltern im Nationalsozialismus gelebt? Welche Erfahrungen haben meine Eltern als Kriegskinder gemacht? Welche Auswirkungen haben Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden? Diese Übersichtsseite zeigt Menschen auf ihrer Spurensuche und bietet mehr Infos zum historischen Kontext.

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Seit 75 Jahren ist der Nationalsozialismus Geschichte - und doch wirkt er bis heute weiter – in der eigenen Familie. Brigitte Baetz und Melanie Longerich gehen mit ihrem Podcast "gestern ist jetzt" auf die Suche nach Antworten.

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