250 Jahre später in Prag: Gedenken an 1968

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Auch Gäste aus der Bundesrepublik traten bei den Prager Gedenkveranstaltungen auf. Der Berliner Vorsitzende einer Initiative für ein Denkmal für Martin Luther King jr., Michael Schulz, erinnerte an den Einfluss des amerikanischen Bürgerrechtlers Anfang der 60er Jahre auch in der CSSR und DDR. Dessen Philosophie des gewaltfreien Proteste habe damals dort zahlreiche Menschen geprägt. Schulz berichtete auch, wie er 1967 und 1968 Demonstrationen und Konzerte populärer tschechoslowakischer Bands in Ost-Berlin und Prag besuchte, darunter die "Primitive Groups",  Deren Engagement und späteres Verbot hätten ihn maßgeblich politisiert. Dies musste der damals 17-jährige jedoch mit dem Rauswurf aus seiner Ost-Berliner Schule bezahlen.
Auch Gäste aus der Bundesrepublik traten bei den Prager Gedenkveranstaltungen auf. Der Berliner Vorsitzende einer Initiative für ein Denkmal für Martin Luther King jr., Michael Schulz, erinnerte an den Einfluss des amerikanischen Bürgerrechtlers Anfang der 60er Jahre auch in der CSSR und DDR. Dessen Philosophie des gewaltfreien Proteste habe damals dort zahlreiche Menschen geprägt. Schulz berichtete auch, wie er 1967 und 1968 Demonstrationen und Konzerte populärer tschechoslowakischer Bands in Ost-Berlin und Prag besuchte, darunter die "Primitive Groups", Deren Engagement und späteres Verbot hätten ihn maßgeblich politisiert. Dies musste der damals 17-jährige jedoch mit dem Rauswurf aus seiner Ost-Berliner Schule bezahlen. (© Milan Linhart)