Sowjetunion II: 1953-1991

10.10.2014 | Von:
Susanne Schattenberg

Perestrojka und Glasnost

Tschernobyl und das Ende der Technikgläubigkeit

Am 26. April 1986 explodierte im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl in Folge eines Bedienungsfehlers der Atomreaktor. Fast alle 28 Feuerwehrmänner, die zuerst zur Explosion gerufen wurden, bezahlten mit ihrem Leben, ebenso wie 65 weitere Personen, die ebenfalls direkt an der hohen Strahlendosis starben. Katastrophal waren die Langzeitfolgen: Die Zahl an Schilddrüsenkrebs Erkrankten unter den in der Umgebung lebenden Kindern stieg enorm an; 200.000 "Liquidatoren", die 1986/87 bei den Aufräumarbeiten halfen, litten anschließend an der Strahlenkrankheit.

Aber auch die sozialen und politischen Folgen waren dramatisch: Der Ort Pripjat, bei dem Tschernobyl liegt, wurde erst einen Tag nach der Katastrophe evakuiert. 48.000 Menschen mussten binnen weniger Stunden ihre Heimat verlassen; insgesamt wurden 200.000 Personen abtransportiert. Das Gebiet in einem 30-Kilometer-Radius rund um den explodierten Block wurde zur Sperrzone erklärt. Eine Fläche von mehreren zig-Tausend Quadratkilometern war in der Ukraine, Weißrussland und Russland, durch radioaktiven Fallout aber auch in ganz Europa verstrahlt worden.

Die politische Führung in Kiew, Minsk und Moskau wurde für ihre anfängliche Vertuschungspolitik angegriffen, bevor sie sich der Glasnost beugte. Allerdings war offenbar den wenigsten Parteiführern anfangs klar, was passiert war: In ihrem unbegrenzten Glauben an die Beherrschbarkeit der Elemente und die technologische Machbarkeit im Sozialismus war es für sie nicht vorstellbar, dass ein technischer Prozess außer Kontrolle geraten konnte. Mit Tschernobyl wurden diese Illusionen restlos zerstört. Glasnost offenbarte aber auch die Gleichgültigkeit der Behörden und den menschenunwürdigen Umgang mit den Opfern der Katastrophe.

Quellentext

Tschernobyl

An den Anruf am frühen Morgen auf der Datscha erinnerte sich Gorbatschow 20 Jahre später: "Man teilte mir mit, dass es im Tschernobyler Atomkraftwerk zu einer ernsthaften Havarie und einem Brand gekommen sein soll, aber dass der Reaktor unversehrt geblieben sei. Meine erste Reaktion war Unverständnis: Wie konnte so etwas passieren? Die Wissenschaftler haben uns, den Führern des Landes, doch versichert, dass der Reaktor absolut ungefährlich sei. Das Akademiemitglied Alexandrow zum Beispiel hatte behauptet, den Hochleistungsreaktor könnten wir gleich auf den Roten Platz stellen, es gehe nicht mehr Gefahr von ihm aus als von einem Samowar."
Die Explosion in Block 4 des Kernkraftwerkes in der Nähe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986 kurz vor halb zwei Uhr nachts. Die enorme Explosion, bei der 500-mal mehr Radioaktivität freigesetzt wurde als in Hiroshima, war teils auf menschliches Versagen, teils auf Konstruktionsfehler des zwei Jahre vorher in Betrieb genommenen Reaktors zurückzuführen. Eigentlich sollte der Reaktor aufgrund technischer Mängel ausgeschaltet und repariert werden. Die sowjetischen Medien verschwiegen zunächst das Geschehene. Erst nachdem schwedische Kernphysiker am 28. April um 9 Uhr in ihrem Laboratorium erhöhte Strahlenwerte erfassten, diese als "östlich von Schweden kommend" orteten und die westlichen Sender die Neuigkeit in die Welt verbreiteten, hielt die Nachrichtensendung "Wremja" es für angebracht, um 21 Uhr am Abend desselben Tages die wortkarge TASS-Mitteilung zu verlesen: "Im Atomkraftwerk von Tschernobyl geschah eine Havarie, einer der Atomreaktoren ist beschädigt. Es werden Maßnahmen ergriffen, um die Folgen der Havarie zu beseitigen. Den Leidtragenden wird Hilfe geleistet." Dass es sich um eine Explosion sowie Freisetzung von Radioaktivität handelte und dass es bereits die ersten Todesfälle gab, blieb unerwähnt. […]
Die offizielle Nachricht zeugte davon, dass an diesem ersten warmen Frühjahrswochenende neben der grandiosen technischen Panne auch ein GAU im sowjetischen Kommunikationssystem eingetreten war. Den Rückschlag bekamen als Erste die Mitglieder der vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Boris Scherbina geleiteten Regierungskommission zu spüren, als sie in Pripjat ohne Spezialkleidung und Atemschutzgeräte eintrafen und in dem schwer kontaminierten Restaurant "Polesje" ihr verseuchtes Mittag- und Abendessen verzehren mussten. "Ebenfalls in normaler Kleidung und ohne Atemschutzgerät beflogen unsere Akademiemitglieder das Terrain", erinnerte sich Gorbatschow an die schauderhafte Szene. "Alle, die mich informierten, begriffen letztendlich nicht, was eigentlich geschah."
Dasselbe ließe sich wohl über Zehntausende von Helfern aus Armee und Zivilbevölkerung sagen, darunter viele Freiwillige, die in den letzten Apriltagen damit begannen, aufopferungsvoll, heroisch und ungeschützt zu retten, was noch zu retten war. Die Mehrzahl der in einem UNO-Bericht auf 4000 geschätzten direkten Todesopfer sowie ein Teil der halben Million Menschen, die bei dem Unglück verstrahlt wurden, war eindeutig dem miserablen Informationsstand der sowjetischen Gesellschaft geschuldet. […]

György Dalos, Lebt wohl, Genossen! Der Untergang des sowjetischen Imperiums, Verlag C. H. Beck München 2011, Seite 62 f.


Nationalitätenkonflikte und das Zerbrechen des Imperiums

Maike Lehmann

Sozialökonomischer Vergleich der Republiken 1965 und 1989Sozialökonomischer Vergleich der Republiken 1965 und 1989 (© Hans-Heinrich Nolte: Kleine Geschichte Russlands, Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 2003, S. 376)
Im Rahmen von Glasnost sollte die Entlarvung eines sowjetischen Mythos besondere Sprengkraft entfalten: des Credos, dass in der Sowjetunion die Völker friedlich und freiwillig zusammenlebten. Gleichzeitig bewies Gorbatschow wenig Fingerspitzengefühl in Nationalitätenfragen. In Kasachstan provozierte er 1986 erste Unruhen, als er den korrupten, aber zugleich gut vernetzten Kasachen Dinmuchamed Kunaew (1912-1993) als Ersten Sekretär durch einen Russen ersetzte. Auch seine zentralen Programme fanden an der Peripherie eine eigene Auslegung: So fingen etwa Tschetschenen und Balten unter den Vorzeichen von Glasnost an, in ihren lokalen Presseorganen die nationalen Deportationen unter Stalin zu thematisieren. Den mit der Perestrojka propagierten Umbau verstanden zugleich viele als Zeichen, dass nun jahrzehntelang schwelende Konflikte um Territorien und Grenzverläufe in ihrem Sinne entschieden werden könnten.

So brach im Februar 1988 die Auseinandersetzung um das Aserbaidschan unterstehende, mehrheitlich von Armeniern besiedelte Bergkarabach offen aus. Pogrome und ethnische Vertreibungen auf beiden Seiten führten zu täglichen Massendemonstrationen in Eriwan und Baku bis in den Spätsommer 1989. Auf mahnende Worte Gorbatschows reagierten die Demonstranten ungehalten. Moskau griff zunächst nur unter Zögern militärisch ein; die Spezialtruppen halfen aber keineswegs, die Situation zu entschärfen. Vor allem gelang es ihnen nicht, Flucht und Vertreibung der jeweiligen Minderheiten und schließlich den Krieg zwischen den beiden "Bruderrepubliken" zu verhindern. Interethnische Gewalt führte auch in Georgien und Zentralasien in den Bürgerkrieg.

Auch die Emanzipationsbestrebungen im Baltikum verliefen nicht ohne Blutvergießen, selbst wenn hier kein offener Bürgerkrieg ausbrach. Ab Sommer 1988 verlangten Esten, Letten und Litauer mehr Autonomie, forderten ein Ende des Zuzuges von Russen in ihre Republiken und prangerten vor allem ihre gewaltsame Eingliederung in die Sowjetunion 1940 an. Im Herbst 1988 erklärte sich Estland für souverän. Als Gorbatschow im Dezember 1989 die Existenz des Molotow-Ribbentrop-Paktes zugab, nahmen die Baltischen Republiken dies zum Anlass für ihre Unabhängigkeitserklärung.

Quellentext

Souveränitätserklärung des Obersten Sowjets Estlands vom 16. November 1988

Das estnische Volk an den Ufern der Ostsee bearbeitet sein Land und entwickelt seine Kultur bereits mehr als 5000 Jahre. Im Jahre 1940 wurde der in nationaler Hinsicht homogene, souveräne estnische Staat Bestandteil der Sowjetunion; dabei war die Aufrechterhaltung der Garantie der Souveränität und das Aufblühen der Nation vorgesehen. Die innere Politik des Stalinismus und die Zeit der Stagnation haben jedoch diese Garantien und Grundsätze ignoriert. Als Ergebnis davon entstand auf estländischer Erde für die Esten als alteingesessene Nationalität eine ungünstige demographische Situation, die natürliche Umwelt geriet in vielen Regionen der Republik in eine katastrophale Lage, die andauernde Destabilisierung der Wirtschaft wirkte sich negativ auf den Lebensstandard der gesamten Bevölkerung der Republik aus. Der Oberste Sowjet der estnischen SSR [Sozialistischen Sowjetrepublik] sieht nur einen Ausweg aus der schwierigen Lage: Die weitere Entwicklung Estlands muss unter den Bedingungen der Souveränität vor sich gehen. Die Souveränität der Estnischen SSR bedeutet, dass ihr in ihren obersten Regierungs-, Verwaltungs- und Gerichtsorganen die höchste Macht auf ihrem Territorium gehört. Die Souveränität der Estnischen SSR ist einheitlich und unteilbar. In Übereinstimmung damit muss der weitere Status der Republik im Verband der UdSSR durch Vertrag mit der Union bestimmt werden. Der Oberste Sowjet der Estnischen SSR drückt sein Nichteinverständnis mit denjenigen zur allgemeinen Beurteilung durch das Volk erlassenen Änderungen und Ergänzungen der Verfassung der UdSSR aus, die das verfassungsmäßige Recht der estnischen SSR auf Selbstbestimmung ausschließen. [...]
Estland hat als erste ehemalige Sowjetrepublik am 16. November 1988 seine Souveränität erklärt. Am 30. März 1990 folgte die Unabhängigkeitserklärung, die – nach dem Augustputsch – am 20. August 1991 in Kraft trat und am 6. September 1991 vom neugebildeten Staatsrat in Moskau anerkannt wurde.

Erklärung des Obersten Sowjets der Estnischen SSR, in: Wedomsti Werchnogo Sowjeta i Prawitelstwa Estonskoj Sowjetskoj Sozialistischeskoj Respubliki 23. 12. 1988. Deutsche Übersetzung aus: Osteuropa, 39. Jg. (1989) 8, Seite A430



Diesem Beispiel folgten immer weitere Gebiete. Am 12. Juni 1990 verkündete der frisch gewählte russische Präsident Boris Jelzin (1931-2007) den Austritt Russlands aus der Sowjetunion; vier Tage später folgte die Ukraine.

Folgt man bis hierhin allein dem geschilderten Verlauf, hat der Zusammenbruch des sowjetischen Vielvölkerreiches den Anschein von "Unvermeidlichkeit". Doch der Sonderkongress der Volksdeputierten hatte Gorbatschow, der seit 1988 über einen neuen Unionsvertrag verhandelte, noch am 15. März 1990 mit 1329 Ja- bei 495 Nein-Stimmen zum ersten Präsidenten der UdSSR gewählt und ihn ermächtigt, die Hoheitsrechte der UdSSR zu verteidigen. Am 23. Februar demonstrierten geschätzte 800.000 Menschen in Moskau für eine weitere Demokratisierung und den Erhalt der Union. Auch in der Abstimmung über den Verbleib der Republiken in einer reformierten Union von 1991 sprachen sich – trotz des Boykotts einiger Republiken – über 70 Prozent für einen Erhalt der Union aus; selbst bereinigte Daten verweisen darauf, dass über die Hälfte der Abstimmenden in einer Union verbleiben wollte. Erst der Augustputsch 1991 (siehe Seite 50 f.) erschütterte das Vertrauen in Moskau so stark, dass die Ukraine – nach der RSFSR die größte und Russland in Kultur und Sprache wohl am engsten verbundene Republik – keine neue Union mit Russland eingehen wollte. Dies hatte dann Signalwirkung auch für die Republiken, die einer reformierten Union an sich nicht ablehnend gegenübergestanden hatten.

Dieser Hintergrund wurde von westlichen Beobachtern oft übersehen. Sie interpretierten das Aufkommen der verschiedenen nationalen Bewegungen vielmehr als "Erwachen der Nationen" und "Ausbruch aus dem Völkergefängnis". Dabei sahen sie "Nation" und "Sozialismus" als natürliche Gegensätze an. Als Beweis galt die schiere Zahl neu gegründeter Komitees und Parteien. Der Wille zum Verbleib in der Union etwa in Zentralasien wurde meist mit der ökonomischen Abhängigkeit der betreffenden Region von Moskau und dem Wunsch der alten Eliten nach Machterhalt erklärt. Die jüngere Forschung verweist dagegen darauf, dass nicht nur die alten Eliten, sondern auch die meisten Aktivisten über ihre Nationen in sowjetischen Kategorien sprachen (und dies teilweise bis heute tun). Empörung über Moskau oder die Partei musste nicht gleich eine Ablehnung des Sozialismus, sowjetischer Werte an sich oder gar der "siegreichen Sowjetunion" bedeuten. Auch ist auffällig, dass das Wort "Unabhängigkeit" lange nicht fiel – und das trotz der Empörung über die Politik Moskaus und der rasanten, oft gewaltsamen Dynamik, die die zahlreichen Konflikte entwickelten. Vieles weist darauf hin, dass auch an der nicht russischen Peripherie nach fast 70 Jahren Sozialismus eine Zukunft außerhalb der Grenzen der Sowjetunion nicht nur Angst einflößend, sondern lange geradezu unvorstellbar war.

Das Ende des Kalten Krieges

In der Forschung ist umstritten, ob Gorbatschow das Wettrüsten beendete, weil es sich die Sowjetunion volkswirtschaftlich nicht mehr leisten konnte, oder ob es ausschließlich seine Einsicht in die Sinnlosigkeit und Gefährlichkeit des Spiels mit Vernichtungswaffen war. Gorbatschow selbst sagte: "Die Rüstungsspirale erschwert im Zusammenhang mit den militärischen und politischen Realitäten in der Welt und den beharrlich aufrechterhaltenen Traditionen voratomaren, politischen Denkens die Zusammenarbeit unter den Ländern und den Völkern. […] Wir alle sind Passagiere an Bord des Schiffes Erde, und wir dürfen nicht zulassen, dass es zerstört wird. Eine zweite Arche Noah wird es nicht geben."

Zunächst fiel auf, dass Gorbatschow außenpolitisch einen ganz anderen Kurs und Stil als seine Vorgänger wählte. Nach dem Rabauken Chruschtschow und dem zuletzt versteinert wirkenden Breschnew erschien Gorbatschow in Begleitung seiner gut gekleideten und gebildeten Frau Raissa seinen westlichen Gesprächspartnern als äußerst umgänglich, weltgewandt und aufgeschlossen. Dieser Generalsekretär rang nicht mehr um seine Rolle und fürchtete nicht mehr, gedemütigt zu werden. Er passte sich wie selbstverständlich den westlichen Umgangsformen an. Im November 1985 trafen Gorbatschow und US-Präsident Ronald Reagan erstmals aufeinander. 1986 begannen sie in der isländischen Hauptstadt Reykjavik Abrüstungsgespräche, die 1987 mit einem Durchbruch endeten, der alle Mittelstreckenraketen aus Europa verbannte. Reagan, der einerseits mit dem Betreiben eines Raketenabwehrschirms im Weltall (SDI) als Hardliner galt, war andererseits gewillt, Gorbatschow beim Wort zu nehmen und mit ihm zusammen zu einer Entspannung zu finden. 1987 rief er dem sowjetischen Generalsekretär vom Brandenburger Tor in Berlin aus zu: "Mr. Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein!" Tatsächlich ermutigte und drängte Gorbatschow, wie einst Chruschtschow, die Mitglieder der Warschauer-Pakt-Staaten zu eigenen Reformen im Geist von Perestrojka und Glasnost. Ganz im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die nichts mehr als den Abfall eines Staates gefürchtet hatten, ließ Gorbatschow den Mitgliedern des Warschauer Pakts freie Hand und setzte damit de facto die Breschnew-Doktrin außer Kraft. Als er zum 40. Jahrestag des Bestehens der DDR Ost-Berlin besuchte, forderte er den unwilligen Erich Honecker zu Reformen auf. Der Gorbatschow zugesprochene Satz: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", ist wahrscheinlich aber so nicht gefallen, sondern ihm in den Mund gelegt worden. Gorbatschow und das Politbüro schritten nicht ein und schickten keine Panzer, als es im Sommer 1989 in Polen zu freien Wahlen kam, als über die ungarische Grenze und die westdeutsche Botschaft in Prag Tausende von DDR-Bürgerinnen und -Bürgern in den Westen flüchteten. Auch die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 und die "samtene Revolution" in der Tschechoslowakei im November 1989 ließ er geschehen. In den Zwei-plus-Vier-Gesprächen verhandelte Gorbatschow an der Seite der West-Alliierten zusammen mit den beiden deutschen Staaten die deutsche Wiedervereinigung, die am 3. Oktober 1990 vollzogen wurde. Die Nachkriegsordnung, die der Sowjetunion immer so heilig gewesen war, dass sie sie im Zweifelsfall auch mit Waffen verteidigt hatte, gab Gorbatschow zugunsten der Freiheit der Völker auf. 1991 löste sich auch der Warschauer Pakt auf. Die letzten russischen Truppen wurden 1994 aus der ehemaligen DDR abgezogen.