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World Cup 2014 – Ankunft der Nationalmannschaft. Helene Fischer steht singend mit einem Mikrofon vor der deutschen Nationalmannschaft.

(Spät-)Aussiedler in der Migrationsgesellschaft

(Spät-)Aussiedler aus den ehemals sozialistischen Staaten des Ostblocks sind eine der größten Zuwanderungsgruppen in Deutschland. Trotz vieler anfänglicher Herausforderungen für die Zuzügler und die Aufnahmegesellschaft gilt ihre Integration als gelungen. Die Darstellung will Aufmerksamkeit auf diesen oft wenig sichtbaren Teil der deutschen Gesellschaft lenken und bezieht ihn ein in den größeren Zusammenhang einer modernen Migrationsgesellschaft.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 340/2019

Editorial

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Auswanderung und Flucht als Teil von Migrationsgeschichte: Reisegepäck im Einwanderungsmuseum von Ellis Island, New York.

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Historischer Kontext: Deutsche in und aus Osteuropa

Wird die Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in einen größeren migrationsgeschichtlichen Zusammenhang gestellt, öffnet sich der Blick für ihre Vielfalt. Diese Vielfalt kennzeichnet auch die Menschen, die aus den ehemals kommunistisch regierten osteuropäischen Ländern nach Deutschland übersiedelten, weil sie sich als Deutsche bzw. Deutschland zugehörig empfanden.

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Ein Wegweiser in einem Berliner Bürgeramt 2018.

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Migrationsgesellschaft Deutschland

Nach jahrzehntelanger Zuwanderung sind Migration und Integration in Deutschland zu zentralen gesellschaftlichen Themen geworden. Form und Ausmaß der Integration sind sowohl bei den Hinzugekommenen als auch bei der Aufnahmegesellschaft immer wieder umstritten.

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Zarin Katharina II. (die Große) als Gesetzgeberin.
Gemälde von Dimitri Grigorjewitsch Lewizki.

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(Spät-)Aussiedler aus den postsowjetischen Staaten

Russlanddeutsche stellen den größten Anteil der (Spät-)Aussiedler dar. Ihre strukturelle Integration gilt inzwischen als gelungen. ihre Lebenswirklichkeit ist geprägt von Teilhabe an der bundesdeutschen Gesellschaft bei einem gleichzeitigen Bewusstsein um die eigene Herkunft und fortbestehender emotionaler und kultureller Verbundenheit zur "alten Heimat".

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Nach Ende des Zweiten Weltkriegs verschieben sich die polnischen Grenzen auf Beschluss der Siegermächte westwärts. Circa sieben Millionen Deutsche müssen bis 1947 die nun zu Polen gehörenden Gebiete verlassen. Vertriebene aus Niederschlesien im März 1946

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(Spät-)Aussiedler aus Polen

Bis 1989 stellten Zuwandernde aus Polen, speziell aus der Grenzregion Oberschlesien, die größte Gruppe der Aussiedler nach Deutschland. Ihre Lebenswelt bewegt sich dauerhaft in einem Spannungsfeld aus Integration in den deutschen Lebensalltag, regionaler Verbundenheit zu Oberschlesien und Sozialisierung in Polen.

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Aufnahmen von Anfang des 20. Jahrhunderts zeigen Angehörige der Siebenbürger Sachsen in ihren Festtagstrachten.

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(Spät-)Aussiedler aus Rumänien

Im Rumänien vor 1945 stellten Deutsche, vor allem Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben, nach den Ungarn die zweitgrößte Minderheit. Ihre Auswanderung hat die gesellschaftlich-kulturelle Landschaft Rumäniens nachhaltig verändert. In Deutschland fühlen sie sich mehrheitlich gut integriert und verfügen über sehr aktive landsmannschaftliche Netzwerke.

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Empfang nach der Fußball WM 2014 in der Berliner Fanmeile mit Helene Fischer, Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger

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Fazit

Die Position der Spätaussiedler in der deutschen Migrationsgesellschaft lässt sich unter verschiedenen Perspektiven beleuchten, auch und besonders unter dem Konzept der kulturellen, strukturellen und sozialen Integration einschließlich der Beziehungen über Ländergrenzen hinweg. Es ergibt sich ein Bild heterogener Identitäten in einer heterogenen Gesellschaft.

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Glossar

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Literaturhinweise

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