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Was bedeutet Streaming? Mediennutzung und Verständnis | Streaming – Medien und Öffentlichkeit im Wandel | bpb.de

Streaming – Medien und Öffentlichkeit im Wandel Was bedeutet Streaming? Mediennutzung und Verständnis TV auf Abruf Flexibel, individuell, überfordert? Vom Bildschirm zum Meme Alle für sich und doch alle zugleich? Streaming-Plattformen: Unterschiede und Dynamiken Der deutsche Video-Streaming-Markt Jung, digital, schwer erreichbar? Streaming im Umbruch Die Darstellung von Macht und Gesellschaft im Streaming-Angebot Politik, Popkultur und Plattformen Vom Widerstand bis zur Utopie Politik im Serienkosmos Das Gesellschaftsbild des Reality-TV Queere Sichtbarkeit in Streaming-Formaten Streaming und politische Bildung: Potenziale und Grenzen Perspektiven für politische Bildung Geschichte on Demand Zwischen Klickzahlen und Kontroversen Quellenverzeichnis Weitere Angebote

Was bedeutet Streaming? Mediennutzung und Verständnis

/ 2 Minuten zu lesen

Streaming verändert, was und wie wir schauen: Die Artikel zeigen, wie sich Fernsehen ins Netz verlagert, wie wir Inhalte auswählen und wie soziale Medien neue Formen gemeinsamen Fernsehens ermöglichen.

Illustration: www.leitwerk.de (© bpb)

Streaming hat das Fernsehen tiefgreifend verändert: Inhalte wandern ins Netz, lineare Programmlogiken lösen sich auf, und das Publikum bewegt sich zwischen Mediatheken, globalen Plattformen und sozialen Netzwerken. Welche Konsequenzen diese Verschiebung für Mediennutzung, Wahrnehmung und Öffentlichkeit hat, zeigen die vier Beiträge dieses Kapitels.

Mit dem Übergang vom Broadcast zum On-Demand-Angebot verschränken sich Fernsehen und Internet zunehmend. In dem Artikel Interner Link: TV auf Abruf: Wie Streaming das Fernsehen verändert beschreibt Dr. Jana Zündel, wie Streaming klassische TV-Strukturen zugleich fortführt und transformiert – vom Autoplay-„Flow“ bis zu hybriden Modellen zwischen Mediathek, Plattform und Live-Stream.

Diese neue Infrastruktur verändert nicht nur die Verfügbarkeit von Inhalten, sondern den gesamten Medienalltag. In Interner Link: Flexibel, individuell, überfordert? Streaming als Medienalltag zeigt Dr. Jana Zündel, wie flexible Abrufbarkeit Routinen auflöst, Entscheidungsdruck erzeugt und Sehweisen wie Binge-Watching oder Snack-Viewing hervorbringt – während Plattformen gleichzeitig wieder programmähnliche Verlässlichkeit inszenieren.

Mit der Verlagerung ins Digitale endet Fernsehen nicht mehr beim Abspann. Serien und Formate zirkulieren als Memes, Recaps oder Social-TV-Praktiken weiter und verschieben die Grenze zwischen Publikum und Produktion. In dem Beitrag Interner Link: Vom Bildschirm zum Meme: Fernsehen in Zeiten des Streamings untersucht Dr. Sven Stollfuß, wie Plattformlogiken, TikTok-Dynamiken und algorithmische Infrastrukturen zu neuen Formen der Partizipation und Bildkultur führen.

Gleichzeitig verändert On-Demand die soziale Dimension des Fernsehens. Statt eines synchronen Massenpublikums entstehen algorithmisch strukturierte „Geschmacksgemeinschaften“, während gemeinsame Lagerfeuer-Momente seltener werden. In Interner Link: Alle für sich und doch alle zugleich? Streaming & Öffentlichkeit analysiert Dr. Jana Zündel, wie sich Öffentlichkeit fragmentiert und warum Plattformen eher viele kleine Teilöffentlichkeiten erzeugen als ein gemeinsames Fernsehpublikum.

Insgesamt wird deutlich, dass Streaming nicht nur neue Inhalte bereitstellt, sondern Mediennutzung, Kommunikation und Öffentlichkeit grundlegend neu organisiert – zwischen Flexibilisierung, Fragmentierung und neuen Formen digitaler Gemeinschaft.

Fussnoten

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