Streaming hat das Fernsehen tiefgreifend verändert: Inhalte wandern ins Netz, lineare Programmlogiken lösen sich auf, und das Publikum bewegt sich zwischen Mediatheken, globalen Plattformen und sozialen Netzwerken. Welche Konsequenzen diese Verschiebung für Mediennutzung, Wahrnehmung und Öffentlichkeit hat, zeigen die vier Beiträge dieses Kapitels.
Mit dem Übergang vom Broadcast zum On-Demand-Angebot verschränken sich Fernsehen und Internet zunehmend. In dem Artikel
Diese neue Infrastruktur verändert nicht nur die Verfügbarkeit von Inhalten, sondern den gesamten Medienalltag. In
Mit der Verlagerung ins Digitale endet Fernsehen nicht mehr beim Abspann. Serien und Formate zirkulieren als Memes, Recaps oder Social-TV-Praktiken weiter und verschieben die Grenze zwischen Publikum und Produktion. In dem Beitrag
Gleichzeitig verändert On-Demand die soziale Dimension des Fernsehens. Statt eines synchronen Massenpublikums entstehen algorithmisch strukturierte „Geschmacksgemeinschaften“, während gemeinsame Lagerfeuer-Momente seltener werden. In
Insgesamt wird deutlich, dass Streaming nicht nur neue Inhalte bereitstellt, sondern Mediennutzung, Kommunikation und Öffentlichkeit grundlegend neu organisiert – zwischen Flexibilisierung, Fragmentierung und neuen Formen digitaler Gemeinschaft.