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Flexibel, individuell, überfordert? | Streaming – Medien und Öffentlichkeit im Wandel | bpb.de

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Flexibel, individuell, überfordert? Streaming als Medienalltag

Dr. Jana Zündel

/ 8 Minuten zu lesen

Immer verfügbar, nie abgeschlossen: Wie Streaming-Plattformen unseren Fernsehalltag flexibilisieren – und uns dabei unter Entscheidungsdruck setzen.

Illustration: www.leitwerk.de (© bpb)

Durch Streaming verändert sich unsere Fernseh- und Medienkonsumtätigkeit in vielfältiger Weise. Traditionelles Fernsehen nach Programmplan, bei dem Sendungen zu festen Zeiten ausgestrahlt wurden, wird zunehmend durch nach Belieben abrufbare Inhalte abgelöst. Digitale Time-Shifting-Technologien (also Technologien, die zeitversetztes Fernsehen ermöglichen) entbinden die Nutzenden von den Sendezeiten des linearen Programms. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass Live-Ausstrahlungen von zum Beispiel Unterhaltungsshows und das lineare Programm in den Hintergrund treten und Video-Streaming als zeitlich ungebunden wahrgenommen wird (vgl. Kelly 2011, S. 122–137). Zugleich ist sowohl Fernsehen nach Programm als auch zeitlich flexibles Video-Streaming eine komplexe und vielschichtige Erfahrung. Beide erlauben verschiedene Nutzungsweisen und werden von den entsprechenden Medientechnologien, die sie erst ermöglichen, beeinflusst.

Watchlist statt Sendezeit: Fernsehen wird individuell

Streaming-Dienste wie beispielsweise Netflix, ein Unternehmen das 1997 zunächst als Online-Video-Verleih startete, oder Interner Link: YouTube als Video-Sharing-Plattform haben das Fernsehen durch ihre neue Nutzungslogik und ein breites Angebot grundlegend verändert. Im Plattform-Modell sind Inhalte nicht mehr an feste Ausstrahlungszeiten gebunden, sondern können jederzeit angesehen werden. Video-on-Demand-Angebote (VoD-Angebote) bieten den Nutzenden vor allem Bequemlichkeit und Flexibilität. Sie setzen damit einen Trend fort, der bereits durch Aufnahmetechnologien wie digitale Videorecorder (DVR) Aufschwung hatte.

Watchlist statt Sendeprogramm (Bildschirmaufnahme)

Der Marketing-Hashtag #TGIAnytime („Thank God, it’s Anytime“) von Netflix fasst diesen Ansatz prägnant zusammen: Er betont, dass Abonnent*innen individuell und unabhängig von Tages- und Uhrzeit ihre Lieblingsserien und -filme anschauen können. Der Slogan spielt zudem an auf den seit den 1980er Jahren ausgestrahlten und mit „Thank God, it’s Friday“ betitelten Programmblock des US-Sender ABC, der Zuschauer*innen zum (rechtzeitigen) Einschalten bewegen sollte. Streaming dagegen erfolgt weitestgehend terminunabhängig. Dadurch verliert Fernsehen jedoch seine Funktion, den Alltag zu strukturieren und Rituale zu schaffen. Die festgelegten Sendezyklen, die das TV-Programm prägen, fallen größtenteils weg, und die Zuschauenden müssen ihre Fernsehroutine nun selbst planen (engl. „self-scheduling“) (vgl. Jenner 2018).

Veränderung der Sehgewohnheiten: Entscheidungsdruck, FoMO und Binge-Watching

Der Wechsel von einem festen Programm zu on Demand verändert auch die Wahrnehmung und den Umgang mit Zeit. Beim Streaming wird zum einen die vergehende Zeit deutlich sichtbar gemacht. Zeitleisten, Countdown-Anzeigen und Fortschrittsbalken zeigen deutlich, wie viel Zeit die Zuschauenden bereits in eine Serie investiert haben und wie viele Minuten noch verbleiben, um eine Episode oder einen Film anzusehen (vgl. Kelly 2011, S. 133). Diese Art der Fortschrittskontrolle ist ein wesentlicher Unterschied zum linearen Fernsehen, das solche Informationen nicht vermittelt. Zum anderen fördern Streaming-Dienste tendenziell einen exzessiven Konsum ohne klare zeitliche Begrenzung. Denn im Gegensatz zum linearen Fernsehen, bei dem man etwas verpasst, wenn man es nicht live sieht, kann mit Streaming alles nachgeholt werden. Die für das Fernsehen so zentrale Logik des 24-Stunden-Programms verschärft sich bei Streaming-Plattformen und Mediatheken. Aus dem früheren „Konformitätsdruck“, sich an die festen Sendezeiten zu halten (vgl. Hickethier 1993, S. 171–243), wird durch VoD-Dienste ein neuer Druck erzeugt, alles (Mögliche) sehen zu „müssen“, einfach weil es verfügbar ist. Ohne TV-Programm gibt es keine festen Ankerpunkte im Streaming-Angebot, an denen man sich orientieren kann, und es stehen allein auf einer einzelnen Plattform unzählige Alternativen zur Verfügung.

Streaming-Plattformen fördern Binge-Watching, zum Beispiel durch Memes und Social Media (Facebook-Post von Netflix DACH am 20.6.2020, https://www.facebook.com/NetflixDACH/photos/2745538529045233, Zugriff am 20.3.2025).

Die riesige Auswahl aller verfügbaren Streaming-Anbieter geht noch einmal weit über das hinaus, was das lineare Fernsehen, das selbst schon ein Überangebot aus Hunderten Kanälen darstellt, bietet. Beim Publikum kann dies zu Entscheidungsparalyse und „Wahlmüdigkeit“ führen (vgl. Samuel 2017, S. 78–89). Sowohl Programm- als auch Onlinefernsehen vermittelt den Zuschauer*innen, dass immer weitere Sendungen verfügbar sind und man alternativ noch so viel anderes (und mehr) hätte sehen können. Die Angst, etwas zu verpassen (engl. „Fear of Missing Out“, kurz: FoMO), ist ein weiterer Effekt der zahlreichen Streaming-Anbieter, die – in Kombination mit sozialen Medien – ihren Nutzer*innen nahelegen, Serien und Filme schnell und zahlreich zu konsumieren, um nicht den Anschluss an Alltagsdiskurse und kulturelle Debatten zu verlieren (vgl. Conlin et al. 2016, S. 151–164). Auch durch den sozialen Druck, in medialen Netzwerken und unter Freund*innen oder Kolleg*innen mitreden zu wollen, haben sich Sehgewohnheiten wie Binge-Watching (also das Ansehen mehrerer Episoden eines Formats hintereinander und ohne Unterbrechung) oder auch das Ansehen von Videos in erhöhter Geschwindigkeit im aktuellen Medienkonsum etabliert. TV-Inhalte wie Serien, die das lineare Programm über einen längeren Zeitraum ausstrahlt, werden so immer schneller „verbraucht“. Dabei stellt sich auch die Frage, wie lange diese Produktionen beim Publikum nachwirken.

Back to Prime Time?
Wie Plattformen Verlässlichkeit inszenieren

Angesichts dieser zeitlichen Entfesselung des Fernsehkonsums und möglichen Überforderung des Publikums kehren einige Streaming-Plattformen zu klassischen Programmstrategien zurück. Erstens gibt es auch im Streaming-Bereich zahlreiche Möglichkeiten des Live-Fernsehens. Videoportale wie YouTube bieten Live-Streams von TV-Sendern oder speziellen Events an; in den Mediatheken des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR), auf den Streaming-Plattformen privater deutscher Sender und bei dritten Anbietern wie Pluto TV und Zattoo lässt sich das Live-Programm verfolgen. Im Stream ist „Liveness“ heute kein zentrales Element des Fernseherlebnisses mehr, wohl aber eine Nebenerscheinung, die vor allem für Events wie Sportübertragungen oder Gameshows bedeutsam ist (vgl. Lotz 2018). Zudem werden Live-Momente als besondere Fernseherlebnisse über Second-Screen-Angebote inszeniert, zum Beispiel durch simultane Begleitung der Sendung auf Instagram, TikTok oder X sowie in Chatgruppen auf WhatsApp oder Telegram (vgl. Sørensen 2016, S. 381–399). Auf Live-Streaming-Diensten wie Twitch werden von Sendeanstalten wie der ARD oder Plattformen wie Joyn unter anderem das Fernsehprogramm kommentierende Streams veröffentlicht, so zum Beispiel das Talkformat „tagesschau together“, in dem im Februar 2025 das Kanzlerduell zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz diskutiert wurde.

Zweitens behalten immer mehr Subscription-Video-on-Demand-Plattformen (SVoD-Plattformen), wie zum Beispiel Disney+, Prime Video, WOW oder Paramount+, bei denen Videos via Streaming abgerufen werden können und Kund*innen eine monatliche oder jährliche Summe zahlen., die wöchentliche Veröffentlichung von neuen Serienfolgen bei. Diese Strategie lässt sich als teilweise Rückkehr zum Fernsehen nach Sendeplan verstehen: Zuschauer*innen warten wieder auf bestimmte Veröffentlichungstermine (Appointment TV), schauen sich Serien in regelmäßigen kleinen „Portionen“ und über einen längeren Zeitraum an (vgl. Sanson und Steirer 2019, S. 1210–1227).

Rückkehr zum Appointment TV? (Bildschirmaufnahmen)

Drittens veröffentlichen alle Streaming-Anbieter – egal, ob sie nun episoden- oder staffelweise veröffentlichen – monatlich Listen mit den Erscheinungsterminen neuer Serien und anderer Formate auf ihren Social-Media-Accounts. Deren Darstellung erinnert stark an die Programmübersichten in Fernsehzeitschriften. Auch Tracking-Apps wie TV Time oder Push-Benachrichtigungen der Streaming-Dienste, die uns an Ausstrahlungstermine und neue Veröffentlichungen erinnern, fördern gegebenenfalls eine regelmäßigere Sichtung von Serien anstelle von unorganisiertem Binge-Watching. Hinter diesen Strategien und Zusatzangeboten steht der Versuch, wieder Rituale ins Online-Fernsehen einzuführen und das gemeinsame Schauen zu einer bestimmten Zeit zu erleichtern.

Social TV und Watch Parties:
Gemeinsam fernsehen im Netz

Das heutige Fernsehen hat sich aus sozialer Sicht stark vereinzelt und zerstreut. Streaming-Plattformen, Mediatheken und Videoportale verändern, wie sich die einzelnen Zuschauer*innen als Teil eines (größeren) Publikums, einer Rezeptionsgemeinschaft wahrnehmen. Während gemeinschaftliches Fernsehen, vor allem im Familienkreis, in den 1950er- bis 1990er-Jahren eine typische, wenn nicht sogar die häufigste Sichtungspraktik war, wird es durch Streaming und den nicht-linearen Fernsehkonsum unwahrscheinlicher, dass Zuschauer*innen zur gleichen Zeit dasselbe Programm schauen oder sich an einem Ort versammeln, um fernzusehen. Galt Fernsehen einmal als „modernes Lagerfeuer“, das Familien und andere Gemeinschaften zusammenbrachte (vgl. Doelker 1991), untergraben On-Demand-Plattformen, persönliche Profile und Empfehlungen im Streaming-Account sowie mobile Endgeräte diese wichtige soziale und gesellschaftliche Funktion. Denn wenn alles zu jeder Zeit verfügbar ist, wird vermutlich wenig oder gar nichts mehr zur selben Zeit angesehen. Da Streaming weitgehend von den Zuschauer*innen selbst gestaltet und strukturiert werden muss, wird Fernsehen zunehmend zu einem „Individualmedium“, wie es Kulturkritiker*innen schon seit Jahrzehnten befürchtet haben (vgl. Uricchio 2004, S. 163–182).

Persönliche Empfehlungen machen Fernsehen zum Individualmedium (Bildschirmaufnahme).

Allerdings können durch Online-Fernsehen und die damit verbundene Anschlusskommunikation auf Social Media auch neue Rezeptionsgemeinschaften entstehen, zum Beispiel über Fan-Accounts für bestimmte Serien oder Chatgruppen auf WhatsApp oder Telegram, die Empfehlungen austauschen und sich zum gemeinsamen Sichten verabreden. Der Begriff „Social TV“ fasst zudem offizielle Angebote der TV-Sender und Streaming-Plattformen zusammen, die weiterhin den gemeinschaftsstiftenden Aspekt des Fernsehens fördern, wie auch Sven Stollfuß in dem Artikel Interner Link: „Vom Bildschirm zum Meme: Fernsehen in Zeiten des Streamings“ herausstellt. Mittels Second Screening, also dem gleichzeitigen Nutzen von Smartphones oder Tablets beim Fernsehen, können Zuschauer*innen über soziale Netzwerke während einer Sendung miteinander interagieren. Zudem gibt es Möglichkeiten, Streaming-Inhalte synchron zu schauen, obwohl man sich an unterschiedlichen Orten befindet, zum Beispiel über Tools wie Teleparty oder Watch2Gether. Dennoch bleibt es die Aufgabe der Zuschauer*innen, diese (potenziellen) Fernsehgemeinschaften selbst zu organisieren und zu erhalten.

Snackables und Second Screen: Wenn Streaming zur Nebenbei-Beschäftigung wird

Video-Streaming ist Teil eines größeren digitalen Mediennetzwerks, in dem die Grenzen zwischen verschiedenen Medienformaten verschwimmen (vgl. Johnson 2019, S. 17). Fernsehen ist dadurch zunehmend in andere Aktivitäten eingebunden und stärker von Ablenkungen geprägt. Das liegt daran, dass wir in verschiedenen Situationen fernsehen können: auf dem Smart-TV im Wohnzimmer, über das Tablet in der Küche oder unterwegs auf dem Smartphone. Durch Streaming gibt es keine klaren Grenzen mehr, wann und wo Fernseh- und Medienkonsum beginnt oder endet. Außerdem stehen Fernsehinhalte durch soziale Plattformen, Video-Sharing-Portale oder Online-Printmedien im ständigen Austausch mit anderen Medien. In diesem vernetzten Medienökosystem wird es für TV- und VoD-Anbieter zunehmend schwieriger, die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen zu gewinnen und zu halten. Gleichzeitig erfordert Streaming mehr bewusste und aktive Entscheidungen: Man kann nicht einfach den Fernseher einschalten, sondern muss eine Applikation oder Webseite auf dem jeweiligen Endgerät aufrufen, den gewünschten Inhalt finden und abspielen. Diese Suche ist kognitiv aufwendiger als auf die Couch zu sinken und durch die laufenden Programme zu „zappen“ (vgl. Kelly 2011, S. 128; Uricchio 2004, S. 171). Auf diesen Entscheidungsdruck, das multimediale Überangebot und die „Contentflut“ im Internet reagieren Nutzer*innen mit sehr unterschiedlichen Rezeptionsstrategien.

Flexibel, fragmentiert, herausfordernd:
Fernsehen im Streaming-Zeitalter

Grundsätzlich unterstützen Streaming-Plattformen durch die automatische Wiedergabe und Skip-Funktionen (also das Überspringen von Vorspann oder Werbung) das Binge-Watching (vgl. Jenner 2018, S. 267). Ohne feste Sendetermine oder Werbeunterbrechungen kann das Streamen zu einer Vollzeitbeschäftigung werden und Zuschauer*innen dazu verleiten, länger fernzusehen, als sie ursprünglich geplant hatten (vgl. Castro 2019, S. 1–18). Binge-Watching wird durch Marketing-Kampagnen der Streaming-Anbieter, Internet-Memes oder Hashtags wie zum Beispiel #letsbinge als sozial erwünschter und lohnenswerter Sichtungsmodus verkauft. Wie und warum dann tatsächlich Serien „gebingt“ werden, variiert unter den Zuschauer*innen: von konzentriertem Schauen über einfaches Sich-berieseln-Lassen (engl. „zoning-out“) bis hin zu nebensächlichem Fernsehen während anderer Tätigkeiten (vgl. Horeck et al. 2018, S. 499–504). Streaming ist für viele verschiedene Formen des Fernsehens offen.

Auch stärker zeitgebundene Sehgewohnheiten wie das regelmäßige Schauen einzelner Episoden erleben ein Comeback, weil sich Zuschauer*innen zuweilen die Strukturen und Publikationsrhythmen des TV-Programms zurückwünschen. Diese Praktiken sind eine Alternative zum zeitintensiven Binge-Watching und unterbrechen den Rund-um-die-Uhr-Konsum, den das Video-Streaming forciert (vgl. ebd.). Außerdem bietet sich Streaming als zeitfüllende Zwischendurch-Beschäftigung an. Sogenannte Snackables, unters anderem Instant-Serien mit maximal 15-minütigen Folgen oder Clips auf TikTok und YouTube, eignen sich besonders für kurze Aufmerksamkeitsspannen etwa im Wartezimmer oder während einer Zugfahrt. Welche Rezeptionsstrategien auch gewählt werden, Streaming und Fernsehen bleiben vielfältige und dynamische Medienkonsumtätigkeiten, die sich nicht auf ein Endgerät, ein Programm oder eine Form der Sichtung reduzieren lassen.

Quellen / Literatur

  • Castro, Deborah/Rigby, Jacob M./Cabral, Diogo/Nisi, Valentina (2019): The binge-watcher’s journey: Investigating motivations, contexts, and affective states surrounding Netflix viewing, in: Convergence: The International Journal of Research into New Media Technologies 18 (2019) 3, S. 1–18, Externer Link: https://doi.org/10.1177/1354856519890856, Zugriff am 27.01.2026.

  • Conlin, Lindsey/Billings, Andrew C./Averset, Lauren (2016): Time-shifting vs. appointment viewing: the role of fear of missing out within TV consumption behaviors, in: Communication & Society 29 (2016) 4, S. 151–164, Externer Link: https://doi.org/10.15581/003.29.4.151-164, Zugriff am 27.01.2026.

  • Doelker, Christian (1991): Kulturtechnik Fernsehen. Analyse eines Mediums, Stuttgart, revidierte Fassung der Ausgabe von 1989.

  • Hickethier, Knut (1993): Dispositiv Fernsehen. Programm und Programmstrukturen in der Bundesrepublik Deutschland, in: Hickethier, Knut (Hrsg.): Geschichte des Fernsehens in der Bundesrepublik Deutschland. Band 1: Institution, Technik und Programm, München, S. 171–243.

  • Horeck, Tanya/Jenner, Mareike/Kendall, Tina (2018): On binge-watching: Nine critical propositions, in: Critical Studies in Television: The International Journal of Television Studies 13 (2018) 4, S. 499–504, Externer Link: https://doi.org/10.1177/1749602018796754, Zugriff am 27.01.2026.

  • Jenner, Mareike (2018): Netflix and the re-invention of television, Cham.

  • Johnson, Catherine (2019): Online TV, London und New York, S. 17.

  • Kelly, J. P. (2011): Beyond the Broadcast Text: New Economies and Temporalities of Online-TV, in: Grainge, Paul (Hrsg.): Ephemeral Media. Transitory Screen Culture from Television to YouTube, Basingstoke, S. 122–137.

  • Lotz, Amanda D. (2018): We Now Disrupt This Broadcast: How Cable Transformed Television and the Internet Revolutionized It All, Cambridge.

  • Uricchio, William (2004): Television’s Next Generation: Technology/Interface Culture/Flow, in: Spigel, Lynn (Hrsg.): Television after TV: Essays on a medium in transition, Durham, S. 163–182.

Fussnoten

Weitere Inhalte

Dr.in Jana Zündel ist Medienwissenschaftlerin und aktuell Postdoktorandin am DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung liegen in den Bereichen digitale Medienkultur, Fernsehwissenschaft und Serienforschung sowie Meme Studies. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift „montage AV“, Autorin für den Blog Fernsehmomente und Sprecherin der AG Fernsehen (Gesellschaft für Medienwissenschaft e. V.).